Jauchefaß

jauche

Günter die Jauche zeigt seine betroffendste Miene und fragt: Wo liegt die Verantwortung für den Untergang eines Bootes auf dem Mittelmehr mit Hunderten neuen Fachkräften für das kraftlose Europa? Wie könnte die Antwort lauten?

1. Bei den Globalkapitalisten, welche die Dritte Welt aussaugen und den dort lebenden Menschen nicht mehr die Möglichkeit geben, wie Jahrtausende zuvor in ihren Lebensverhältnissen glücklich zu werden?

2. Bei den global agierenden Missionaren, welche zum Ausbau ihrer religiösen und ideologischen Machtstellungen die Menschen auch im entferntesten Herrgottswinkel von ihren ursprünglichen und den Wahrnehmungswelten angepaßten Überzeugungen entwurzeln?

3. Bei den weltweit operierenden Humanitätsgeduselorganisationen, welche als „Götter in Weiß“ für einen rasanten Anstieg an Bevölkerung sorgen, welche dann wiederum gefüttert, ärztlich versorgt und mit den übriggebliebenen Lumpen der westlichen Welt verhüllt werden müssen, bis sie in die „bessere Zivilisation“ umflüchten?

4. Bei den erdüberspannend bunte Traumwelten funkenden westlichen Sendeanstalten, die Begehrlichkeiten nach Glamour, Sex und Unbeschwertheit wecken?

5. Bei der europäischen Sozialindustrie, welche den fast ausschließlich jungen und männlichen „Flüchtlingen“ einen freudigen und mitfühlenden Empfang bereitet?

6. Oder letzten Endes doch wieder bei jenen Unverbesserlichen, welche in ihrer ewiggestrigen Borniertheit zu wenig Willkommenskultur gegenüber fremden Einwanderern zeigen und wegen ihrer Engherzigkeit eigentlich sowieso an allem Elend Schuld tragen, das den „Schwächsten“ wiederfährt?

Wir zumindest stellen uns beim Blick auf Jauches betrübtes Gesicht den alkoholkranken Indianerhäuptling vor, als dieser vom Untergang eines angelsächsischen Schiffes auf der Amerikaüberfahrt erfuhr, das übervoll mit Kolonisatoren, Gewehren, Pockendecken, Glasperlen und Whisky war. „Eine Schweigefriedenspfeife bitte, meine Brüder!

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16 Antworten

  1. „Alpha-Journalist“ Jauch ist selbstverständlich auch Teil der „imperialen Rechten“. Diese ekelhafte Heuchelei ist einfach nur abstoßend. Ich würde mich freuen, ihn würde bei „Wer wird Millionär“ mal ein eloquenter Kandidat auf diese Heuchelei ansprechen und ihn plattmachen!

  2. Alle Achtung, wer sich das freiwillig antut. Naja, früher dachte ich noch, das wäre Meinungsstreit, das Ringen, um Erkenntnis und die richtige Sichtweise.

    Die, die am Ufer ins überfüllte Boot steigen, das seeuntüchtig ist, sind von aller Verantwortung frei. Wie immer.

    Mal ehrlich, wenn wir wüßten, irgendwo gäbe es etwas gratis, da würden wir auch gleich unsere Familien zurücklassen und loschippern. Oder doch nicht?

  3. @Karl Eduard

    Richtig, die (Haupt-) Verantwortung tragen die „Flüchtlinge“ selbst, mit allen Konsequenzen.

    Hierzu der erste Absatz des Kommentars von Herrn Michael Winkler vom heutigen Tage, den 20. April:

    Im Mittelmeer sind wieder einmal ein paar Asylbetrüger ertrunken, weil Schleuser sie auf einem Seelenverkäufer losgeschickt haben. Okay, 700 Tote sind schon eine Menge, aber wenn jetzt sämtliche Volltrottel von UNHCR (UNO-Flüchtlings-Organisation) bis Grüninnen (Partei der Besserverdienenden, Landes- und Volksverräter) lamentieren, daß WIR daran schuld hätten, frage ich mich wirklich, ob auf der Erde auch intelligente Lebensformen denkbar wären. Wenn jemand sein Heimatland verläßt, ist das seine eigene Entscheidung, für die er ganz allein verantwortlich ist. Wenn dieser Jemand tausende Dollar an einen Schleuser bezahlt, um auf ein Schiff nach Europa zu kommen, so ist das seine eigene Entscheidung. Und wenn besagter Jemand tatsächlich auf ein überfülltes, kaum seetüchtiges Schiff geht und obendrein nicht schwimmen kann, ist das wiederum seine Entscheidung. Für diese seine Entscheidungen sind nicht WIR verantwortlich, sondern dieser Mensch selbst. Wer sich in Lebensgefahr begibt und darin umkommt, hat sich dafür entschieden, das selbst zu tun. Es gibt keine Todesschwadronen, die derartige „Flüchtlinge“ ins Mittelmeer treiben. Wer nach Europa will, tut dies freiwillig. Unser ach so verlockender Wohlstand ist, ganz nebenbei, nicht vom Himmel gefallen, sondern von jenen Generationen im Schweiße ihres Angesichts erarbeitet worden, die in unseren Wahrheitsmedien ständig als Schwerverbrecher dargestellt werden. Die sind nämlich nicht abgehauen, sondern haben angepackt und dieses Land wieder aufgebaut.

    Quellenangabe: http://www.michaelwinkler.de/

    • Wenn Jemand Speck in eine Mausefalle legt, so ist dieser Jemand für den Tod der Maus verantwortlich. Die Maus weniger, die folgt nur ihrem Instikt.

    • Wer von denen am Ende in Deutschland ankommt, dann ist das einzig und alleine unsere Entscheidung, weil wir außerdem auch komplett von sicheren Ländern umgeben sind!!!!!!!!!!!!!

    • Wer von denen am Ende in Deutschland ankommt, dann ist das einzig und alleine unsere Entscheidung, weil wir außerdem auch komplett von sicheren Ländern umgeben sind!!!!!!!!!

      Die Wahrheit tut weh, besonders der Deutscht windet sich vor Schmerz wenn er vor ihr steht.
      Oder man löscht es einfach, Gelle.

  4. Wie Günter Jauch den Klu Klux Klan in die BRDDR holte

    [Bearbeiten]

    In seinen Filmen hatte Born zum Beispiel angebliche Kindersklaven gezeigt, die in Indien für Ikea Teppiche knüpften, und ein angebliches Ku-Klux-Klan-Treffen in der Eifel, das er mit Freunden inszeniert hatte.

    Born selbst weist noch heute darauf hin, dass vor allem zu Beginn seiner Tätigkeiten nicht der Spaß am Fälschen, sondern die eigene Sicherheit gepaart mit journalistischem Eifer seine eigentlichen Beweggründe waren. Alles begann damit, dass er zu seiner eigenen Sicherheit reale Kriegsberichte mit Archivaufnahmen von Explosionen u. ä. versah. Hier bemerkte er zum ersten Mal, dass dieses Material nur sehr oberflächlich geprüft wurde, und begann, diese Methode auch bei anderen Reportagen anzuwenden. Er wusste von Firmen, die in Indien Kinder beschäftigen genauso wie von der Möglichkeit, Drogen über Guadeloupe nach Frankreich und damit in die EU zu schmuggeln, da er beide Informationen aus erster Hand hatte. Doch der Versuch, diese Vorkommnisse real zu filmen, war dermaßen gefährlich, dass er sich entschied, diese wahren Begebenheiten nachzustellen. Im Lauf der Zeit jedoch nahm Borns Dreistigkeit immer mehr zu, so dass er schließlich entlarvt wurde, als ein Polizist feststellte, dass – laut Gutachten mit 60-prozentiger Wahrscheinlichkeit – die Stimme des sogenannten Ku-Klux-Klan-Redners identisch war mit der Stimme des angeblichen Drogenkuriers aus Guadeloupe. Mit diesem Druckmittel brachte die Staatsanwaltschaft einen von Borns Mitarbeitern zu einem vollen Geständnis.[1]

    Das Landgericht Koblenz verurteilte Born im Dezember 1996. Die Anklage warf ihm 32 gefälschte Dokumentationen vor, wovon ihm 16 nachgewiesen werden konnten. Bei einigen der anderen Filme erkannte das Gericht die Mitschuld oder gar den Auftrag durch die Sender an. Für jeden nachgewiesenen Betrug wurde er zu drei Monaten Haft verurteilt, also zu einer Gesamtstrafe von vier Jahren Haft.

    Michael Born wies im Prozess auf das auf Einschaltquoten fixierte Mediensystem hin und warf den nachlässigen Redakteuren eine wesentliche Mitschuld an seinen Fälschungen vor.

    Seit 2002 lebt Born in Griechenland.[2]

    Der damalige Chefredakteur von stern TV, der ausgebildete Journalist Günther Jauch, verteidigte sich bei seiner Vernehmung gegen den Vorwurf mangelnder Sorgfalt mit der Begründung, er habe nie im Schneideraum gearbeitet.[3]

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Born

  5. @Tante Lisa: Warum immer die Grünen? Sie sind seit 2005/06 lediglich Opposition und haben NICHTS zu sagen!

    • Würde sagen, die Grünen haben nichts zu ENTSCHEIDEN. Zu SAGEN haben sie immer was und gewissermaßen geben sie die Themata für den sog. „öffentlichen Diskurs“ vor, der ja – wie wir wissen – gar nicht wirklich stattfindet. Sie sind der Stoßtrupp für die Agenda, die von den sog. konservativen Parteien nicht angesprochen werden darf, da diese sonst ihre „Glaubwürdigkeit“ einbüßen könnten.
      Nachdem dann die sog. „Meinungsunfragen“ stets eine leichte Mehrheit für die beabsichtigten Ziele aufweisen, werden diese peu a peu vorangetrieben. Perfektes Teamplay.

      PS: Was tät‘ ich bloß ohne Gänsefüßchen… 🙂

  6. Immer diese Diskussion über Schuld oder Nichtschuld. Ist ja der reine Schuldkult hier 😉 Um es kurz zu machen: Wenn 700 Seebären in ihr nassen Grab dahinsinken, ist entweder der Blanke Hans, der depressive Co-Käptn mit der Buddel Rum oder ein monstermäßiges Meeresunthier schuld. Seemannsbraut ist die Seeeee, einmal muß es vorbaiiii sein *sing*

  7. Was, nur eine Schweige-Minute?
    Der Tragik dieses unvorstellbaren Unglücks angemessen wäre ein ganzes Schweige-Jahr ! Des Herrn Jauche.
    Und für uns ne Wohltat.

  8. Chère Mme. (Mlle.?) Prout-de-Chouette,

    Darf ich Ihrem Jauchefaß noch ein wenig betroffen schweigende Jauche hinzufüllen …?

  9. @Eulenfurz

    Markus Lanz und der seltsame Anruf

    „[…]Vor Aufzeichnungsbeginn erscheint der smarte Moderator in der Gästelounge und fragt Tanjas Mutter, ob er ihr während der Sendung mit einer bestimmten Frage helfen könne. Oh ja, entgegnet Waltraud Gräff. Sie habe der in Trier wohnenden rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer einen langen Brief geschrieben – und sie gebeten, ob sie vielleicht dafür Sorge tragen könnte, dass die Kripo alle Spuren noch einmal intensiv betrachte.[…]“

    „[…]Waltraud Gräff beantwortet brav all diese Fragen, und Lanz beendet das Gespräch mit einem klassischen Lanz-Monolog: „Entweder man zerbricht daran, oder man wächst daran. Bei Ihnen scheint letzteres der Fall zu sein. Ein Beleg dafür, dass Menschen offenbar mehr innere Kraft haben, als man ihnen manchmal zutraut.“

    Dann wendet er sich dem nächsten Gast zu. Waltraud Gräff ist mit ihrer Kraft am Ende und schaut sich hilfesuchend nach ihrem Anwalt um. Ihre Augen sprechen Bände: Warum hat Lanz die versprochene Frage nicht gestellt?

    Malu Dreyer ist nicht nur Ministerpräsidentin, sondern auch Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, Parteifreund Kurt Beck ist Vorsitzender des ZDF-Verwaltungsrates.

    Dreyer ist mit Klaus Jensen verheiratet; der war von 2007 bis 2014 Oberbürgermeister von Trier. Am 13. März kommenden Jahres steht ihr und ihrer Partei eine schwierige Landtagswahl bevor, ohnehin belastet durch den Nürburgring-Skandal.[…]“

    Lesenswert:
    http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/vermischtes/Markus-Lanz-und-der-seltsame-Anruf-article1634427.html

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