Khaled Idris Bahray

pegida-toter2

Es war ein großes Medienspektakel: Endlich hätten Neonazis unweit einer PEGIDA-Demonstration einen sogenannten „Flüchtling“ mit zwei Messerstichen ermordet. Die Beweislage für die Urheberschaft  war eindeutig, schließlich waren  „Hakenkreuze an die Wohnungstür geschmiert“ und die  Arbeiterwohlfahrt, welche „die Männer betreute, berichtete zudem von Tritten gegen die Tür.

Die „Freunde“ des getöteten Eriträers Khaled Idris Bahray warfen darauf hin der Polizei vor, daß diese die Tatsache ignoriere, daß „Skinheads und Neonazis“ die Asylbewerber „regelmäßig malträtierten, anrempelten (…) und beschimpften“. Zudem habe es Drohungen gegeben. „Die Freunde enden … mit einer Forderung: Sie wollen in einem anderen Bundesland untergebracht werden.

Zuletzt hatten sich die Mitbewohner mit einem Brief an Stadt, Politik, Polizei und Bürger gewandt. „Wir brauchen schnelle Hilfe“, hieß es in ihrem Schreiben. Täglich habe man mit Anfeindungen, Aggressionen und tätlichen Angriffen zu tun.

Erst nach der letzten LEGIDA-Demonstration wurde offiziell verkündet, was vorher schon als Gerücht herumging, aber womöglich mit Rücksicht auf das moralische Überlegenheitsgefühl der aufgehetzten Gegendemonstrantenmeute einer Nachrichtensperre unterlag: Einer seiner afrikanischen Kumpane hatte Khaled ermordet. Offenbar malte dieser auch die Hakenkreuze an die Wohnungstür, offenbar versuchten die „Freunde“, den Verdacht gezielt auf überfremdungskritische Bewohner des Gastlandes abzulenken. Offenbar finden sich immer noch genügend Kretins, welche Meuchelmorde – solange diese in ihr verlogenes Weltbild passen – für ihre niederträchtige Hetze zu instrumentalisieren wissen.

In einem offenen Brief wandte sich die Menschenrechtsorganisation Human Rights Concern Eritrea mit Sitz in Großbritannien an Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD). Angesichts der ständigen Drohungen gegen Asylbewerber in der Gegend gebe es nur wenig Zweifel daran, dass der 20-Jährige Opfer von Extremisten geworden sei, heißt es in dem Brief.

Wenige Zweifel? Jeder halbwegs Gebildete hätte sich das Endergebnis an fünf Fingern abzählen können, schließlich ist die Wahrscheinlichkeit auch in Sachsen um das Mehrhundertfache (wenn nicht gar Mehrtausendfache) größer, Opfer von Migrantengewalt zu werden, als von Nazigewalt.

pegida-toter

Tausende nahmen an einem Gedenkmarsch für die mit Rauschgift vollgepumpte Leiche teil. Unter ihnen befand sich der Mörder, welcher ein „übergroßes Foto des Opfers in die Luft“ hielt. Oberbürgermeisterin Helma Orosz und Sozialbürgermeister Seidel besuchten die „Freunde“ des Toten und schüttelten dabei wohl auch dem Mörder die blutbefleckte Hand.

Es ist Blut, das nun auch an der Oberbürgermeisterin klebt. Sie hat ein Klima geschaffen, in welchem importierte Mörder die Hoffnung hegen können, ihre Meucheltaten friedlichen Bürgern ans Revers heften zu können.

.

Advertisements

4 Antworten

  1. Das ist ja gerade das Perfide an Pegida. Daß sie es extra nicht waren. Aus purer Berechnung. Um hinterher sagen zu können: Wir waren es nicht.

  2. Variante 1: Aber es hätten Nazis sein können.
    Variante 1a: Die Bambusen unter sich, aber eben nur deswegen, weil wir sie schlecht behandeln.
    Variante 2: Es waren Nazis (=Deutsche), die stecken, wie in Sebnitz damals, eh‘ alle unter einer Decke.

    • Wir hatten auch schon vermutet, daß sie dem Mörder einen Zivilcouragepreis umhängen, so wie seinerzeit Hakenkreuz-Rebecca. Denn es hätte ja durchaus so sein können, wie sehnsüchtig erhofft, und da wäre es doch gut, daß er auf das Problem eindringlich hingewiesen habe.

  3. Warum drehen wir den Spieß nicht um und sprechen von einen Auftragsmord der Antifa, dessen Fangarme bis in die Politik reichen?Daher auch die Verschleierung dieser widerlichen Mordtat, durch den geistigen Brandstifter Volker Beck.

    https://pbs.twimg.com/media/B7-1H6hCMAAlhaE.jpg:large

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: