Hetzjagden

khaled-dresden

Fast jeden Tag fragen wir Dr. Google nach neuesten Erkenntnissen bzgl. der mysteriösen „Hetzjagd von Dresden“, bei welcher kurz vor Weihnachten 500 vermummte PEGIDA-Schläger grölend unschuldige Migranten jagten und in der innerstädtischen Centrum Galerie randalierten. Einige orientalische Märchenerzähler bezeugten die Vorkommnisse so detailliert, daß mehrere Gazetten der sogenannten „Lügenpresse“ im Brustton heftiger Empörung über den Vorfall berichteten: „Unstimmigkeiten im Bild der gewaltfreien Demonstranten“, „Kipping warnt vor rechtem Mob“, „Rassistische Hetzjagd“ oder „Schwere Vorwürfe gegen Dresdner Polizei“.

Aber es still geworden, nachdem die Sächsische Zeitung in ihrer letzten Meldung zum Thema Unstimmigkeiten in den Zeugenschilderungen eingestand und als Beweis nur ein mit zwei Messerstichen malträtierter PEGIDA-Demonstrant heranziehbar war. Die Polizei wollte zwar ermitteln, scheint aber nach der Durchsicht der in der Galerie positionierten Überwachungskameras in einen Dornröschenschlaf gefallen zu sein.

Dafür aber gibt es neue Schlagzeilen: „Dresden – Wie es Andersfarbigen ergeht“, „Flüchtlinge besorgt über wachsende Fremdenfeindlichkeit“, „Wir sehen den Hass in den Augen der Menschen“ oder „Tausende gedenken des erstochenen Asylbewerbers“. Der Grund: In einer Plattenbausiedlung verblutete der Einwanderer Khaled B. nach Messerstichen, während zeitgleich das islamisierungskritische Bürgerbündnis PEGIDA nur wenige Kilometer entfernt friedlich u. a. für eine menschenwürdige Unterbringung echter Kriegsflüchtlinge (Pos. 3 ihres Positionspapieres) demonstrierte.

Wie der angeblich in Eritrea geborene Khaled B. in die BRD kam, ist unklar. Entweder über ein sicheres Drittland, in dem er hätte Asyl beantragen müssen, oder als „Boat People“ über die Nordsee. Mehrere Hundert Linksextremisten instrumentalisierten das Ableben des vermeintlichen Asylanten bereits für tränenreiche Mahnwachen und brandschatzende Zusammenrottungen.

Da die Wahrscheinlichkeit auch in Sachsen um das Mehrhundertfache (wenn nicht gar Mehrtausendfache) größer ist, Opfer von Migrantengewalt zu werden, als von Nazigewalt, gehen wir auch in diesem Fall von einem Streit unter Siedlern aus. Es sollte uns wundern, wenn wir diesmal nicht Recht behielten.

Nachtrag 22.01.2015: Immer diese bestätigten Vorurteile: „… ein Mitbewohner des jungen Mannes aus Eritrea im Verhör bei der Mordkommission ein Geständnis abgelegt …

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4 Antworten

  1. Auch auf Mercedes Reichenstein gab es bisher keine Hetzjagt. Glücklicherweise, sonst hätte sie uns nicht schon wieder mit ihren blanken Busen „beglücken“ können. Diesmal allerding ohne Anne Helm, dafür aber wieder mit dem Spruch „Bomber Harris do it again!“ auf der Brust. Unter dem Bild äußert sie den Wunsch „Das Volk muß weg!“.

    Vieleicht hätte Mercedes sich zu Weihnachten einen Bauch-Weg-Trainer wünschen sollen, das Foto wäre dann zwar immer noch geschmacklos wäre, aber vieleicht hätte sie so einen lieben Genossen gefunden, der ihr das letzte Stück Hirn wegf!$*t.

  2. Guckst Du:

    Ist natürlich Zufall mit dem Messer und dem Asylheim.

  3. Ganz wichtig ist es, bei dieser Geschichte die Rolle des „Kulturverein Sachsen“ mit Danilo Sta. an der Spitze zu kennen. Der hat das ins Rollen gebracht. Die Pressekonferenz fand in den Vereinsräumen statt. Von einem gemeinsamen Filmprojekt ein Jahr vorher kannten sich die alevitischen Jugendlichen und der linksextremistische Verein. Der Verein ist ein Nutznieser der Staatsknete,die für „Kampf gegen Rechts“ an Linke rausgeblasen wird.
    Sebnitz ist überall!

  4. Es war nicht der Gärtner, ein Hooligan oder ein böhser Neonazi, es war der Mitbewohner!

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-01/dresden-fleuchtling-asylbewerber-tod-ermittlungen-haftbefehl

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