Zahlenspiele

claqueure-leipzig20150120.jpg

Das muß ein gigantisches NoLegida-Festival gewesen sein, das die Stadtoberen Leipzigs organisierten:

„5000 Teilnehmer“, lautete die knappe Antwort von Stadtsprecher Matthias Hasberg am Abend. … Bei der Abschlusskundgebung auf dem Augustusplatz sprachen die Veranstalter von „insgesamt 7000 Teilnehmern“ über den gesamten Abend. … Wie Polizeisprecherin Birgit Höhn am Abend auf Anfrage von LVZ-Online sagte, sei der ganze Abend friedlich verlaufen. Auch die Polizei bestätigte die Zahl von 5000 Demonstranten auf dem Ring. Zwischen Gewandhaus und Oper sollen es dann nur noch 3000 Menschen gewesen sein.

In diesem dreisten Zahlenspiel / war wohl eine Null zu viel. Wer kann besser schätzen (klick auf das Bild)?

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6 Antworten

  1. Tut mir leid wegen des Wortspiels – aber wenn ich die Redewendung „eine Null zu viel“ höre oder lese, fällt mir meistens diese Jasmin Kosubek und ihre Antifa-Freundin „Lea“ von RT-Deutsch ein.

    Mein Gott – dieses monotone, dünne Sprechstimmchen aus dem ausdrucks- und emotionslosen mit viel zu viel Rouge geschminkten Gesicht, das immer in frontaler Großaufnahme gezeigt wird … Mädel, es gibt doch sicher in Deiner Nähe eine Volkshochschule, wo man zumindest die allereinfachsten rhetorischen Grundlagen lernen kann! Aber da ist die Lea noch viel schlimmer: Die presst ihre Stimme aus irgendeiner noch nicht eruierten Körperöffnung hervor, die unmöglich ihr Mund sein kann …

    Seit ich mich darüber beschwert habe, dass Jasmin ihre schwarze Strumpfhose nur einmal im Monat wechselt, trägt sie jetzt immer eine (natürlich nicht überall) durchsichtige Strumpfhose – hoffentlich wechselt sie die jetzt öfter …

  2. Für Mittwoch hat die bunte „Zivilgesellschaft“ sage und schreibe 19 Gegenveranstaltungen angemeldet. So entsteht der „breite“ Protest, Demo-Tourist zieht von Veranstaltung zu Veranstaltung und läßt sich neunzehnfach zählen. Auch unbeteiligte Sparziergänger, neugierige Nachbarn und Berufspendlern werden großzügiger Weise mitgezählt. Der traurige Rest wird kostenlos von Kirchen, Parteien und Gewerkschaften herrangekarrt. Auf diese Weise entsteht wortwörtlich aus dem Nichts eine große, demokratische Gegendemonstration.

    • Ein tönerner Koloß, aber gut für die Propaganda, So, wie die „über 250000 Bürger und Gäste der Stadt“, welche die Leipziger Volkszeitung am 12. September 1989 in ihrem Beitrag „Der wahre Ruf aus Leipzig“ als Claqueure der Nomenklatura vermeldete.

  3. Nie und nimmer 5000 auf dem Bild. Wenn es an 1000 heranreichen sollte, wäre das schon viel….

  4. Diese „Machtdemonstration“ ist geeignet einige Regimevertreter mal wieder auf den Boden der Tatsachen zu holen.

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