Leipziger Mafia

freiheit

Gut 25 Jahre, nachdem in der Leipziger Volkszeitung gefordert wurde, „staatsfeindlichen Provokationen gewissenloser Elemente“ in Form von einigen Hundert friedlichen Montagsdemonstranten notfalls „mit der Waffe in der Hand“ entgegenzutreten, fordert dasselbe Blatt nunmehr, einer ebenso friedlichen und diesmal sogar genehmigten Bürgerdemonstration „den Weg zu versperren“.

Die aus öffentlichen Mitteln gesponsorte linke Leipziger Hautevolee zeige „sich überzeugt, dass Menschen auch 2015 bereit seien“, die demokratischen Proteste der steuerzahlenden Bildungsbürger unter dem Motto „Legida läuft nicht“ zu verhindern – was freilich ein offener Aufruf zu einer Straftat ist.

Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) bezog bereits Stellung und will „unsere Demokratie“ nicht „infrage gestellt“ wissen. Damit meint er jedoch nicht, daß er die Blockadeaufrufe gegen grundgesetzlich besonders geschützte Protestzüge verurteile, sondern diese Proteste selbst. Die von LEGIDA postulierten Forderungen, nur bedürftige Flüchtlinge aufzunehmen, aber Asylbetrüger umgehend auszuweisen, wären fremdenfeindlich, während die Feststellung, nichts gegen friedliche Muslime zu haben, wohl aber etwas gegen Islamisierungstendenzen, eindeutig islamfeindlich sei.

Bereits beim ersten Spaziergang des LEGIDA-Bürgerbündnisses hatten sich gemäß Stadtsprecher mehr als 30.000 teilweise aus umliegenden Städten mit Bussen und Zügen herangekarrte Personen gegen die demokratische Bürgerbewegung aufstellen lassen. Daran beteiligten sich auch Hunderte Linksextremisten, welche – verwirrt nach jahrelanger Indoktrination bei gleichzeitigem Rauschgiftmißbrauch – vermeintliche Gegner überfielen und mehrere Fahrzeuge zertrümmerten. Diese vom propagandistischen Sog gegen die LEGIDA-Bürger aufgepeitschte Meute randalierte auch einige Nächte später in der Innenstadt, beschmierte das Bundesverfassungsgericht, demolierte Polzeifahrzeuge und warf beim Amtsgericht Dutzende Scheiben ein.

Die Leipziger Volkszeitung berichtet nun, daß selbst die Auslandspresse mittlerweile ein schlechtes Bild von Leipzig zeichne, aber nicht wegen der linksextremistischen Terroristen, die mit brutaler Gewalt staatliche Einrichtungen angreifen, und auch nicht wegen der sich extremistisch-totalitär gebärdenden, die Stadt kontrollierenden und in hohen Ämtern eingenisteten Mafiabande, sondern wegen der friedlichen Bürgerproteste, welche sich unter anderem gegen Gesetzes- und Amtsmißbrauch wenden.

Nachtrag 19.01.2015: Die Leipziger Gewerkschaft der Polizei findet klare Worte „gegen das mit unlauteren Mitteln spielende Establishment und die Stadt Leipzig“ welches „auch die ‚Allianz der Scheinheiligen‘ im Schlepptau hat, die sich der militanten extremistischen Szene bedient, um das, was Herren in weißen Hemden und mit Krawatte nicht dürfen, in die Tat umzusetzen“. Die Gewerkschafter meinen, daß man als Polizist die Wahl habe, „rechtswidrigen Widerstand der politischen Mitte oder rechtmäßige Meinungsäußerung rechter Gruppierungen und Protestbewegungen gut zu finden“, aber irgendwann der Gedanke der Rechtsstaatlichkeit „nicht mehr mit der etablierten Politik verbunden“ würde. „Oberbürgermeister Jung, Ordnungsbürgermeister Rosenthal, Pfarrer a.D. Wolff und so mancher mobil Machender tun gut daran, sich mal wieder daran zu erinnern, was Rechtsstaatlichkeit auch im Unangenehmen bedeutet.

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5 Antworten

  1. Wie verlogen ist das denn?

    Entschuldigung für Abdruck einer falschen Karikatur

    http://mobil.berliner-zeitung.de/medien/erklaerung-der-berliner-zeitung-entschuldigung-fuer-abdruck-einer-falschen-karikatur,23785222,29576020.html

    Der Papst und Mohamed dürfen mit albernen Bildern dargestellt werden, ein Rabbi jedoch nicht, denn das ist antisemitisch. Geht es noch ein Stückchen verlogender?

  2. Was heißt schon Strafttat? Im Namen des Guten und Schönen ist Alles erlaubt. Was das Gute und Schöne ist, entscheiden die Repräsentanten dieses Staates, die Antifa oder Lieschen.

  3. Wer meint moralisch überlegen zu sein, erlaubt sich gerne alles. Und solange niemand etwas dagegen unternimmt, geht diese Strategie leider auf.

  4. „hatten sich gemäß Stadtsprecher mehr als 30.000 teilweise aus umliegenden Städten mit Bussen und Zügen herangekarrte Personen“

    Laut Versammlungsbehörde Leipzig liegt die korrekte Zahl bei 20.500 Gegendemonstranten.
    http://www.polizei.sachsen.de/de/MI_2015_33891.htm.

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