Am rechten Rand

infasumfrage-ddr-ppq

Fragmente der grandiosen Neujahrsansprache von Politplatschquatsch:

„Wer den Konsens der staatlichen Raubritter infrage stellt, wer die Euro-Rettung ablehnt oder die Migration eingeschränkt sehen möchte, wird rasch als populistisch abgestempelt“, heißt es in der NZZ, die Deutschland aus sicherer Entfernung in der Schweiz wünscht, dass „das politische Spektrum breiter und die Parteien wieder unterscheidbarer“ würden und damit nahe bei dem ist, wofür PPQ beständig plädiert.

Rechts also, populistisch, im Grunde eine „Schande für Deutschland“ (Maas). Wer fragt, ist dumm, wer schlau ist, bleibt stumm. Wer wer auf Antworten besteht, vergeht sich am Gemeinwesen. …

„Die Wahrheit steht nirgends mehr, denn sie wird als rassistisch und ausländerfeindlich interpretiert“ … Ein Satz, der so viel Wahrheit enthält, dass es ganze Redaktionen in einem Proteststurm auf die Straße treiben müsste. Dort aber stehen tatsächlich nur Erna, Lutz und Horst aus Pieschen und Striesen, die mit der „Lügenpresse“ nichts mehr zu tun haben wollen. Was sie wiederum automatisch zu Feinden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung macht: Sascha Lobo hat dafür den Begriff „Latenznazi“ erfunden – eine Bezeichnung für Menschen, die keine Nazis sind, aber anderer Meinung als Lobo, Angela Merkel, Jakob Augstein, Sigmar Gabriel und Justizminister Maas. Menschen, die es noch mehr als bisher zu erziehen gilt.

Ein Zirkelschluss, der die Hermeneutik kommunistischer Philosophie atmet. Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns. Wer nicht glaubt, was wir vorgeben, glaubt an Verschwörungstheorien. Und glaubt er sie nicht, steht neben ihm doch sicher einer, der sie glaubt, und er muss sich fragen, ob er mit dem zusammen gesehen werden will. So, schreibt Tichy, hätten die Stalinisten Millionen von Menschen zum Tode verurteilt: Ein Klassenfeind musste gar nicht wissen, dass er einer ist; das wussten schon die Sozialisten und Kommunisten für ihn. …

Rechts, ehemals der kleine Bereich zwischen CSU-Vertriebenenfunktionären, Nazi-Parteiarbeitern und jugendlichen Glatzen, reicht sieben Jahre nach dem Start von PPQ bis hinter die Mitte der Mitte der Gesellschaft, zumindest in den Kanzelreden derer, die davon leben, davon zu reden.

Haben wir das gewollt? Werden wir eines Tages sagen können, wir konnten das nicht kommen sehen? Konnten nicht bemerken, wie der „Meinungskorridor“ Walter Steinmeier) von Ofenrohr- auf Strohhalmgröße zusammenschnurrte? Wie „eine erstaunliche Homogenität in deutschen Redaktionen“ (Steinmeier) sich breitmachte? Wie ein „DDR-ähnliches Parteiensystem“ (PPQ) dazu überging, Andersdenkende pauschal als „Nationalisten und Rassisten, die Ängste der Menschen schüren und die Gesellschaft spalten wollen“ diffamierte, sie im Goebbels-Slang „komische Mischpoke“ nannte und ihnen das Recht absprach, für ihre Auffassungen zu demonstrieren? „In Deutschland gibt es zwar die Demonstrationsfreiheit“, sagt Angela Merkel. Aber.

Wer nicht mitmacht bei Russenhatz und Kriegsgeschrei, wer glaubt, dass rund um das Terror-Trio NSU mehr vertuscht als aufgeklärt wird, wer sich den Woche für Woche nach selbem Muster ausgerollten Hysteriewellen verweigert und den Islam, nicht den zur sprachlichen Verbrämung erdachten „Islamismus“, für eine gefährlich rückwärtsgewandte, intolerante Religion hält, der muss sich gewiss bald von Amts wegen fragen lassen, ob er noch auf der richtigen Seite steht.

[Alles hier]

.

Advertisements

2 Antworten

  1. Was die Menschen wirklich beunruhigt, ist die Masse an Einwanderung und mit dieser einhergehend die kulturfremde in Besitznahme ganzer Stadtteile in deutschen und europäischen Städten, sowie der Einfluss der demographischen Entwicklung auf den eigenen Kultur- und Lebensraum.

    Es wird zunehmend realisiert, dass hier eine Entwicklung voran schreitet, welche über die Köpfe der Bürger hinweg tiefgreifende, existenzielle Veränderungen bzw. Negierung ihres Selbstbestimmungsrechts und Souveränität zum Ziel hat.

    rotefahne.eu/2010/10/neues-deutschland-und-einwanderungspolitik-pseudo-linke-verteidigt-imperiale-mythen/

    Das ist richtig gut. Es geht nicht um den Islam, es geht um Überfremdung, um Auflösung der Nationalstaaten durch Masseneinwanderung Inkompatibler.

  2. Der von der Bundesregierung geförderte Verein „Neue deutsche Medienmacher e.V.“ hat eine Handreichung für Journalisten veröffentlicht [1], die „Formulierungshilfen für die Berichterstattung im Einwanderungsland“ enthält. Dabei geht es um die von offiziöser Seite gewünschte anzuwendende Wortwahl in den Medien bzgl. der Themen Migration, Kriminalitätsberichterstattung, Islam und Asyl. Anders ausgedrückt: Desinformation, Propaganda, Verharmlosung und Verschleierung.

    Bereits im Jahr 2006 gab es vom Deutsche Journalisten-Verband (DJV) in Zusammenarbeit mit dem linksextremen Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung e. V. (DISS) den Versuch eine „Sprachfibel der diskriminierenden und rassistischen Wörter“ zu entwickeln [2], die in der Berichterstattung einen eindeutigen Duktus herbeizwingen sollte. Nach Protesten wurde dieses Projekt zwar zunächst auf Eis gelegt, allerdings offensichtlich nie endgültig begraben.

    Wen das Ganze an George Orwells „Wahrheitsministerium“ aus dem Roman „1984“ oder die Erlasse der Reichsschrifttumskammer erinnert, der liegt mit dieser Einschätzung vermutlich nicht völlig daneben.

    Links:

    [1] http://www.neuemedienmacher.de/wissen/wording-glossar/
    [2] http://de.wikipedia.org/wiki/Duisburger_Institut_f%C3%BCr_Sprach-_und_Sozialforschung#Sprachfibel_der_diskriminierenden_und_rassistischen_W.C3.B6rter

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: