Medienlärmen

Medienabsturz

Offenkundig haben sich viele Journalisten vor den Stürmen der Medienkrise in ihre sicheren Redaktionsstuben hinter die fahl flimmernden Bildschirme zurückgezogen; und von dort aus berichten sie konform das, was sie meinen, dass irgendwelche Role-Models oder Alpha-Journalisten von ihnen verlangen. Jede Abweichung wird als Gefahr abgelehnt; im Rudel jagen sie und hoffen, als Einzelne nicht identifizierbar zu sein. Zum Ausbruch aus dem Rudel fehlt der Mut und so paddeln sie in der lauen Brühe des Gender-Mainstreaming dem eigenen Abgrund entgegen. Denn während ARD und ZDF ja noch rechtzeitig ihre Einnahmen durch die Wohnungs-Rundfunkssteuer gesichert haben – für Zeitungen und Zeitschriften gilt das nicht. Aus den Anstalten senden Rundfunk-Beamte, was von ihnen erwartet wird: erwartbare Staatsnähe, rundfunkratskonform und unbeirrt von der Realität auf der Straße.

Pegida: Die Schweigsamen und das Lärmen der Medien

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3 Antworten

  1. Hier noch ein recht interessantr Artikel:

    PEGIDA – Die Fronten sind geklärt!
    https://derdritteblickwinkel.wordpress.com/2014/12/16/pegida-die-fronten-sind-geklart/

    • Danke, auch wenn uns der Beitrag etwas kraftmeierisch klingt. Zu dem dieser Tage gern mißbrauchten Satz Goethes aus dem westöstlichen Diwan „Wer sich selbst und andere kennt, / wird auch hier erkennen: / Orient und Okzident / sind nicht mehr zu trennen.“ wollten wir auch schon fast etwas schreiben und vor allem dazu, daß die Lohnschreiber, Menschenimporteure und Sklavereiprofiteure behaupten, Goethe stünde heute auf ihrer Seite.

      Daß Goethe die geistige Einheit meinte und dies aus dem Blickwinkel des 18. Jahrhunderts, als der Islam ebenso wie das Christentum auf jahrhundertalte Strukturen innerhalb fester Gemeinschaften betrachten mußte, liegt eigentlich klar auf der Hand. Der heutige Islam ist gefährlich, weil er vom US-Imperialismus geweckt und angestachelt wurde und weil das imperialistische Weltherrschaftssystem global – vor allem aber auch in Qrient und Qkzident – für Verwerfungen innerhalb traditionärer Gemeinschaften sorgt.

      Oder kurz & knapp: Goethe kannte seinerzeit die verlotterte Refucky-Welcome-Mafia ebenso wenig, wie die Offenbacher Kopftottreterszene oder die Bonner Salafistenbanden.

      • Der kannte den Orient doch überhaupt NUR aus Büchern, während wir hier im rezenten Bematschtenzoo manchmal bloß vor die Haustüre zu treten brauchen, um ihn hautnah erleben zu „dürfen“. 😯

        Goethe mag wohl – zu seiner Zeit – einer der klügsten Menschen gewesen sein. Aber ALLES konnte der eben auch nicht wissen; also gefiel es ihm, seine Wissensdefizite mit freimaurerischem, ideologisch-dogmatischem Gesäusel zu kaschieren. Es ist ja nicht so, als würden wir diese Handhabe von den heutigen intellektuellen „Eliten“ nicht zur Genüge kennen.

        Es irrt der Mensch, solang er strebt.

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