Moslem-Facing

Der in Köln geborene  Radio- und Fernsehmoderator Tobias Schlegl verkleidete sich als Scheich mit Muselmanenbart und log im Auftrag der ZDF-Satiresendung „heute-show“ Teilnehmer der letzten PEGIDA-Demonstration an: „Meine Eltern kommen aus Saudi-Arabien, ich bin aber in Dortmund geboren“.

Bislang gab es immer einen #Aufschrei, wenn bezahlte Komödianten sogenanntes „Black-Facing“ betrieben, sich also im Film oder auf einer Bühne als Neger anmalten, um Neger darzustellen. Begründet wurden diesbezügliche gutmenschliche Proteste mit „rassistisch geprägter Theater- und Unterhaltungsmaskerade“, welche autochthone Afrikaner in der europäischen Komödienkultur angeblich „lächerlich“ zu machen versuchte – wobei natürlich die Frage im Raum stehen darf, was sonst Aufgabe einer Komödie sein sollte, wenn nicht Personen, Gruppen oder Umstände ins Lächerliche zu verzerren, seien es nun Nazis, Neger oder Nekrophile.

Keine Probleme hat der aus Zwangsabgaben finanzierte Staatsfunk jedoch damit, Moslem-Facing zu betreiben und einen kerndeutschen TV-Moderator im Scheich-Kostüm und mit aufgeklebtem Bart als Agent Provokateur auf die Demonstration der Bürgerrechtsbewegung zu schicken. Dort versuchte dieser hilflos zu provozieren, um aus stundenlangen Aufnahmen einige Schnitte der staatskomödiantischen Verwertung zuführen zu lassen.

In einem anderen Video sieht man allerdings auch die Nahaufnahme des mit seiner Diskreditierungs-Aufgabe überforderten, fast bemitleidenswerten Tobias Schlegl mit traurigen Augen im Faschingskostüm. Allerdings gilt: Wer als Narr bezahlt wird, muß auch leiden können! O-Ton eines PEGIDA-Teilnehmers: „Das könnte der bei der Antifa nicht machen, da würde der auf die Fresse kriegen.“ Die Frage bleibt dennoch: Wann erhebt sich bei Linken und Gleichstrommedien Protest gegen das Moslem-Facing?

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8 Antworten

  1. Wann erhebt sich bei Linken und Gleichstrommedien Protest gegen das Moslem-Facing?

    Wahrscheinlich dann, wenn das Moslem-Facing von einem Nicht-Linken aufgeführt, und wohl erst recht dann, wenn es ein Überhaupt-Nicht-Linker ist.

    Wallraff wurde ja auch keinen Strick dafür gedreht, dass er auf unübertroffen plumpe Art und Weise Black-Facing betrieben hatte. Es diente ja dem linken Zweck, dem guten Zweck und kam daher eben auch dem Neger an sich zugute.

    Mit „Ganz unten“ hatte Wallraff schon vor Jahrzehnten Türkenfacing vom Übelsten ausgeübt, ebenfalls in unübertroffen plumper Art und Weise. Er stellte nämlich den Türken als bemitleidenswerten Trottel dar. Kein Wunder, dass er dann auch von anderen als Trottel behandelt wurde. Und kein Mensch, vor allem kein Türke, hatte sich da mockiert. Das fand ich damals schon sehr merkwürdig.

    Und Sarotti hat seinen Mohr in einen Moslem umgewandelt. Sozusagen Blackfacing durch Muselfacing ersetzt. (Wobei man Sarotti zugute halten muss, dass es seine Facings immer geschmackvoll und nie plump wie Wallraff betreibt.) Bislang hat das noch niemanden gejuckt. Die Szene ist wahrscheinlich auch in puncto Muselfacing noch nicht sensibilisiert genug. Warten wir es also ab.

  2. sich also im Film oder auf einer Bühne als Neger anmalten, um Neger darzustellen

    Die Aufregung darüber verwundert mich doch sehr, denn Negerimitatoren gibt es doch bereits seit fast hundert Jahren. Auch aktuell in Deutschland gibt es viele die als Negerimitator ihr Geld verdienen. Als da wären z.B. „Die Fantastischen Vier“, neuerdings wurde ich auf die Combo „kriminelle Gegenlopen Vereinigung“ aufmerksam gemacht:

    Beate Zschäpe hört U2

    Auch diese können kriminelle Neger täuschen echt nachmachen. Merkwürdigerweise regt sich jedoch DARÜBER niemand auf.

  3. Merkwürdig, was ist mit dem Link passiert?
    Hier ist der Richtige:

    • Was ist denn das für eine gequirlte Schiete? In der BRD stehen die Chancen laut Statistiken bei etwa 1:1000, statt Opfer eines Ausländers das Opfer eines Rechtsextremisten zu werden. Also erst einmal tausend Kopftritte migrantischer Bereicherer abbekommen, bis die braune Baseballkeule einmal zuschlägt.

      Für einen Staatspropagandakonsumenten dürfte das Verhältnis gefühlt freilich genau andersherum sein.

      • Diese jungen „Künstler“ nicht zu kennen ist keine Bildungslücke. vor diesem VideoKen Jebsen klagt gegen Antilopen Gang waren die mir auch unbekannt. Ich wollte eigentlich auch nur darauf verweisen dass die Sparte „Negerimitator“ wahrlich nichts Neues ist und auch im Jahre 2014 noch Leute ihr Geld damit verdienen. Wenn man es so schlau anstellt wie obige Jungs, sogar gewiss nicht schlecht. Durch ihre Texte haben sie einen Sendeplatz in den öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten sicher. Geschäftlich clevere Kerlchen. Und die Texte reimen sich sogar gelegentlich. Fast so wie bei Goethe, Schiller oder Hölderlin. Deswegen kommt auch kein Rundfunksender an diese Jungens vorbei. Wegen der überwältigenden künstlerischen Qualität nämlich. Jawoll.

  4. Wenn ne Katze im Kuhstall geboren wird, was ist sie dann ?
    Kuh ??
    oder Katze ?

    Naturgesetze lassen sich durch multi-kulti nicht überlisten .

    • Unsere Genderbeauftragter, Herr Professorin Hornscheiss, meint, ebenso wie beim Geschlecht ist auch die Art nicht vorbestimmt. Es sei demnach auch dort das soziale Umfeld, welches die Katze zur Katze mache und sie damit in ihrer Entfaltung unterdrücke, da sie sich vielleicht als Kuh fühle und demnach auch eine wäre.

  5. Seh’n Se allerseitz: Die Affen regieren den Zoo. Einem Narren ein Zepter in die Hand zu drücken, macht aus ihm eben noch lang keinen König…

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