Kauf dir ’ne Demo!

Gasballons

Sachsens Innenminister Ulbig (l.) mit unzähligen aufgeblasenen Hohlkörpern

Man findet sie bei der Bildsuche im Internet kaum, die gloriosen Bilder von dem durch obrigkeitsnahe Verbände organisierten Aufmarsch gegen die Bürgerrechtsbewegung PEGIDA. Schade eigentlich, dabei wurde alles so professionell organisiert: Eine Musikgruppe verbreitete Partystimmung, der in neokolonisatorische Kapitalprojekte verstrickte TU-Rektor Hans Müller-Steinhagen forderte lauthals die Aufnahme heimatlos gewordener Drittweltler und Luftballons zeugten von fröhlicher Hilfsbereitschaft für Islamisten und Asylschleicher. In einer Nachrichtensendung des mittels Zwangsabgaben finanzierten Staatssenders MDR durften – wie schon 1989 – besorgte Bürger zu Wort kommen. So druckste eine Oma:

Ich habe in Saarbrücken vor Jahren Kontakte zu Asylbewerbern gehabt und das war eine Bereicherung für mich. Und deshalb möchte ich hier gegen diese PEGIDA demonstrieren.

Kein Wort darüber, wer den Aufenthalt der zu 98 % nicht berechtigten Asylbewerber finanziert. Es ist freilich einfach, sich auf Kosten der Gemeinschaft der Steuerzahler und des bis über den Kopf verschuldeten Staates mit einer humanistischen Moral und erfahrenen „Bereicherungen“ zu profilieren. Die Propagandasprecherin des MDR frontberichterstattete über die Demonstrationen der selbsternannten „Zivilgesellschaft“ dementsprechend in wundervollsten Metaphern:

Es sind viel mehr Menschen gekommen, als gedacht, viele haben von innen leuchtende Luftballons, das finde ich ein sehr schönes Bild in dieser, ähm, Winternacht.

Nur leider ist es so, daß auch ein werbewirksamer Auftritt der „Zivilgesellschaft“ promotet werden muß, weil – siehe Saarbrückener Oma – diese immer nur auf Kosten anderer in glanzvollem Licht erscheinen kann. So wurde (u.a.?) die „Agentur für Promotion, Hostessen und EventbetreuungBlauMond für die Organisation der obrigkeitsnahen Veranstaltung gechartert. Die Agentur suchte umgehend „Promoter (m/w)“ für „eine Demoveranstaltung gegen PEGIDA in Dresden“, welche für „10,00 € / Stunde“ ganze 3000 Luftballons mit dem ökologisch äußerst bedenklichen Heliumgas befüllen mußten und daraufhin zu verschiedenen Stationen in der Stadt gekarrt wurden. Wer wiederum die Event-Profis bezahlt hat, ist bislang nicht bekannt, es wird aber vermutet, daß dies nicht aus der Privattasche eines der moralinsauren Flüchtlingsapostel erfolgte.

Promoter1

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Eigentlich wäre es Aufgabe kritischer Medien, einem möglichen Filz zwischen Steuergeld veruntreuenden Amtsträgern und beauftragten Partyorganisatoren nachzuspüren. Für die ihre Leserschaft besonders gern verhöhnende Zeitung DIE WELT scheint der Einkauf an Organisatoren und engagierten Teilnehmern für obrigkeitstreue Aufmärsche jedoch nicht der Rede Wert zu sein.

die-welt_10-euroNachtrag:

Zwischenzeitlich erfolgte von einem Forennutzer der „Gelben Seiten“ auch eine telefonische Nachfrage bei der Promotion-Agentur Blaumond. Demnach bestätigte diese, daß sie diesen Auftrag erhalten hatte und ausführte. Die Kampagne „So geht Sächsisch“ ist eine Kampagne des Landes Sachsen, für deren Internetauftritt sich die Sächsische Staatskanzlei des Freistaates Sachsen verantwortlich zeichnet. Es kann davon ausgegangen werden, daß die professionelle Event-Betreuung der Gegendemo mitsamt gedungener Komparsen aus Steuermitteln finanziert wurde.

Auf der Referenzliste der kleinen Agentur BlauMond findet sich das Sächsische Staatsministerium für Kultus ebenso, wie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und das Umweltbundesamt. Die aufgeschreckte Agentur versucht derweil, ihre Spuren zu verwischen: „Zur Zeit finden Wartungsarbeiten auf unserem Server statt. Bitte besuchen Sie uns später noch einmal.

 .

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16 Antworten

  1. „Hostessen-Demo“ – klingt fast schon so geschichtsträchtig wie „Prager Fenstersturz“ … ist das Wendepunkt in der Geschichte Europas?

  2. 10 Euro pro Stunde fürs Aublasen von Luftballons, nicht schlecht. Wie ist der Tarif wenn man „besorgter Bürger“ mimt? Gibt es eine Preisliste zum herunterladen? Am Teuersten ist gewiss „Holocaust Überlebender“, das versteht sich von selbst.

  3. Das ist in seiner Tragweite unfassbar. Wenn das stimmt, dann muß das verbreitet und öffentlich werden. Dann sind wir schon viel weiter als ich dachte. „So geht sächsisch“ ist normalerweise eine Standortkampgne des Freistaats Sachsen. Wenn da wirklich der Freistaat dahinter steht, dann kauft ein Staat sich seine Demonstrationen. Und wenn´s auch über die allenthalben auftauchenden üblichen Helfershelfer wie DGB etc. läuft : Ich kann das nicht glauben. Nein, nein, nein. Das kann nicht stimmen…..das gab´s mal im Iran, und in Kiew auch, aber nicht bei uns, neinneinnein…….oder ? Nein.

  4. 10€/Stunde, – auf Gewerbeschein! Na das klingt doch fein. Da werden Harzer gleich diskriminiert, Arbeitslose auch. Überhaupt, alle „Werktätigen der Arbeiterklasse“. Nur „Kapitalisten“ zugelassen. Selbstausbeuter eher.

    Selbständige sollen für 10€/h Luftballons aufblasen? Brutto oder Netto? Für diesen Stundensatz werden die wohl nur sogenannte Künstler und ähnliches Gelichter engagiert bekommen haben.

    Wäre interessant mehr darüber zu erfahren. Es erinnert an die bezahlten Maidemos der DDR, die bezahlten ukrainischen Maidan-Demonstranden usw. usf.

  5. Ich hab mal nachrecherchiert, konnte ad hoc allerdings nichts weiteres finden. Vor der Seite der genannten Agentur warnte mich freundlicherweise mein Virenschutz. Kann ich irgendwo belastbare Verweise finden ? Wie gesagt, wenn DAS stimmt, wäre das der Kracher. Dann muß das an die Öffentlichkeit. Dann aber Holla die Waldfee. Ich kann das immer noch nicht glauben…..wenn da tatsächlich der Freistaat Sachsen hinter dieser Aktion steht, unmittelbar oder auch nur mittelbar über Dritte ( der Slogan „so geht sächsisch“ ist dafür ja zumindest ein Indiz ) wäre das eine krasse Verletzung des Neutralitätsgebots des Staates. Dann spielen wir in einer Liga mit Iran und Kiew. Nein. Ich will das nicht glauben. Neinneinnein. Oder ? Nein.

    • Die Grafik hatte eine Facebook-Nutzerin gepostet, die Sache ist wohl auch bereits Gespräch bei den PEGIDA-Leuten und soll zusammen mit Zeugenaussagen, Frau Orosz (Bürgermeisterin) hätte Schulklassen zwangsverpflichtet oder zwangsverpflichten wollen, näher untersucht werden.

      Offiziell bestätigt (von wem auch!) ist das bislang noch nicht, wir wollten fast schon bei der Agentur anfragen, beließen es aber, da wir sowieso keine Rückantwort erwarten.

      Was uns verwundert, ist Ihre Verwunderung – dieses Demo-Catering ist durchaus üblich bei „antirechten“ bzw. „zivilgesellschaftlichen“ Massenzusammenküften. Da sponsort der DGB ganze Busfahrten mitsamt Bratwurst pro Nase, in einem besonders kruden Fall vor sechs. sieben oder acht Jahren orderte eine Agentur tatsächlich einfache Mitläufer als bezahlte Komparsen für ein Gegendemo-Spektakel. Im Anforderungsprofil stand, daß diese während ihrer Tätigkeit einen freundlichen und engagierten Eindruck erwecken sollten. Leider speichern wir auch nicht immer jedes Ereignis mitsamt Dokumenten ab …

      Aber klar, wenn hier sogar schon eine Landesregierung über Agenturen bezahlte Jubelperser ordert, stimmt das sehr nachdenklich.

    • Offenbar wurde bei Blaumond bereits angerufen:

      #148 raginhard (11. Dez 2014 17:21)
      “SO GEHT SÄCHSISCH”
      –Stundenlohn gegen PEGIDA
      Werte Kommentatoren
      Schaut euch mal aufmerksam das unten verlinkte Schreiben an. Anschließend dürft ihr gerne eine Rückmeldung geben.

      #145 raginhard (11. Dez 2014 17:21)
      “SO GEHT SÄCHSISCH”
      –Stundenlohn gegen PEGIDA
      ———————–
      10€ auf Gewerbeschein!
      Was es nicht alles für SCHWEINDERL gibt!
      Beim FA anrufen oder schreiben dann ist gleich Schluss mit lustig bei denen!
      http://blaumond24.de/

      Morgen ab 10 Uhr ist die Frau Heinrich zu erreichen!
      0351 896656-685
      Der Knecht konnte keine Auskunft über den Auftraggeber geben!

      #148 raginhard (11. Dez 2014 17:21)
      “SO GEHT SÄCHSISCH”
      –Stundenlohn gegen PEGIDA
      Werte Kommentatoren
      Schaut euch mal aufmerksam das unten verlinkte Schreiben an. Anschließend dürft ihr gerne eine Rückmeldung geben.
      – –
      So geht “alternativlos”.
      Eine Mitdemonstrantin meinte am Montag am Rande: “So sind wir am 1. Mai auch immer ausgestattet worden: ein Brotbeutel und 5 Mark – und ab ging’s.”

      Aber noch Argumente dagegen:

      @Herbstblume
      Werden Pegida-Gegendemonstranten zum Teil bezahlt?

      Ein vollkommen von Artefakten zerfressener vermeintlicher Screenshot, der sich auch noch inhaltlich widerspricht (einmal werden Promotor für die Kampagne „So geht sächsisch gesucht“, einmal gegen PEGIDA), soll als Beleg gelten, dass Gegendemonstranten bezahlt werden. Hmmmmm.

      Und vor allem die Frage: Wer bezahlt sie aus welchen Mitteln?

      Die Fragen, die sich mir stellen würde, wären: Ist der Screenshot inhaltlich korrekt wiedergegeben? So man dies geklärt hätte, könnte man sich an die Recherche machen. Wurden am 8.12. in Dresden im Rahmen der Kampagne „So geht sächsisch“ Luftballons verteilt? Wenn ja, in welchem Kontext zur Gegendemonstration gegen PEGIDA. Wenn man das abgearbeitet hätte, wendet man sich mit einer Bitte um Stellungnahme an die Agentur und an die Verantwortlichen der Kampagne. Wenn diese erfolgt ist (oder auch nicht), dann kann man damit an die Öffentlichkeit gehen.
      So würde zumindest ich mir eine vernünftige Recherche vorstellen. Sollten tatsächlich mit Steuergeldern die Gegendemonstrationen unterstützt werden, wäre das eine kritische Betrachtung wert.

      Nur einen fragwürdigen Screenshot zu posten und dann gleich irgendwelche dunklen Machenschaften zu fabulieren (und die Mär von den 10Euro/Stunde für Gegendemonstranten macht ja schon die Runde), ist ob der angeheizten Stimmung schlichtweg verantwortungslos. Da will jemand zündeln.

      @Herbstblume
      Ich nehme das mit dem Zündeln zurück. Das ist eine unsachliche Unterstellung, die mir in der Verärgerung über die Tasten gekommen ist. Entschuldigung.

  6. Danke für die Antwort, Eulenfurz ! Stimmt, man sollte sich mittlerweile über gar nichts mehr wundern. Ich bin da wohl noch etwas zu krude, mit meinen Einstellungen und meinem in Resten vorhandenen Glauben an das Neutralitätsgebot des Staates. Tschuldigung ! Ich hätte es ja wissen müssen und an die Demonstration in Stalinstadt ( vormals Hannover ) im November 14 denken können. Wer hat da eigentlich die realsozialistischen Flaggenmotive überall in der Stadt bezahlt ? Ich hab jetzt gar keine Lust mehr das zu recherchieren….

  7. „Dnge befüllen und auf LKW verladen“ und dann irgendwo „ausliefern“ – also wenn das freie Unternehmertätigkeiten eines selbständigen Promoters sind, dann ist jeder Paketdienstler jetzt auch ein Promoter… Wer ist gleich für die Kontrolle von Scheinselbständigen zuständig? Zoll? Rentenversicherungen?

  8. Stalinstadt war Eisenhüttenstadt, DDR, – nicht Hannover, BRD.

    🙂

  9. Woanders geschrieben, aber hier noch einmal vermerkt:

    Die Ballonbläser kosten ein paar hundert Euro, die Agentur wird vielleicht ein paar tausend genommen haben. Wer hat eigentlich die Musikband bezahlt, wer den Rest? Aber es geht nicht um die Summe, sondern um das Prinzip, daß der Staat werbewirksame Aufmärsche einer sogenannten „Zivilgesellschaft“ gegen Bürgerproteste finanziert!

  10. War am letzten Montag nach Dresden gefahren um an der PEGIDA-Kundgebung teilzunehmen. Vorher in einem Café in der Prager Straße, wo Zeitungen wie BILD, Morgenpost und Sächsische Zeitung ausliegen. Dort bei einer Tasse Kaffee die Pressestimmen zur Pegida durchgesehen. Dabei in der Sächsischen Zeitung und in der Dresdner Morgenpost vom 8, Dezember je eine gleichlautende ganzseitige Anzeige der (selbsternannten?fremdernannten?) Dresdner Intendantenrunde entdeckt. Das Exemplar aus der Sächsischen Zeitung habe ich konfisziert, so dass ich diese Anzeige hier in voller Gänze zitieren kann.

    Etwa das obere Dreiviertel der Seite wird von dem Satz

    „REFUGEES ARE WELCOME HERE“

    eingenommen. Vier Zeilen, jede Zeile ein Wort. Großbuchstaben. Krakelige, unbeholfen wirkende Handschrift. Großbuchstaben. Beinahe wie Kinderschrift anmutend.

    Darunter der folgende Appell:

    „Für ein weltoffenes Dresden

    Mit großer Sorge blicken wir auf die Demonstrationen, die seit einigen Wochen regelmäßig in Dresden stattfinden. Tausende Menschen protestieren dort gegen die „Islamisierung des Abendlandes“, warnen vor „Überfremdung“ und „Wirtschaftsflüchtlingen“. Nicht nur bedienen sich die Demonstranten dabei der Parolen und Symbole der Friedlichen Revolution, sie entwerfen auch ein Bedrohungsszenario, das mit der deutschen Realität nicht das Geringste zu tun hat.
    Wir halten die Ansichten, die auf diesen Demonstrationen zum Ausdruck kommen, für falsch. Sie leisten menschenverachtenden Ideologien Vorschub, und sie missbrauchen die diffusen Ängste vieler Menschen. Vor allem richten sie sich gegen die Schwächsten und Hilfsbedürftigsten.
    Wir wünschen uns eine weltoffene Gesellschaft, die nicht die Augen verschließt vor dem Elend und der Not von Asylsuchenden, eine Gesellschaft, sie sich gründet auf Toleranz, Solidarität und Freiheit. Wir rufen dazu auf, sich von den Angstmachern und Lügnern nicht blenden zu lassen. Wir rufen dazu auf, sich einzusetzen für eine wehrhafte Demokratie und ein fremdenfreundliches Dresden, das nicht nur Touristen aus aller Welt willkommen heißt, sondern auch diejenigen, die unsere Hilfe brauchen.
    Wir appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger Dresdens, für den guten Ruf unserer Stadt einzustehen.“

    Darunter dann die Namen der Unterschriftsteller und der Kulturorganisationen, welche sie leiten/vertreten, welche diesen „Appell“, eine „Initiative der Dresdner Intendantenrunde“, wie es anz am Ende heißt, verantworten.

    „Joachim Breuninger – Verkehrsmuseum Dresden; Mnfred Breschke – Dresdner Kabarett Breschke & Schuch; Frank Eckardt – riesa efau; Hartwig Fischer – Staatliche Kunstsammlungen Dresden; Ralf Herzog – Mimenbühne Dresden; Dieter Jaenicke – HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden; Kati Kasper – Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden; Ekkehard Klemm – Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden; Roderich Kreile – Dresdner Kreuzchor; Christian Kühn – Comödie Dresden; Ralf Kukula – Balamce Film; Felicitas Loewe – tjg.theater junge generation, Valentina Marcenaro – Jüdische Musik- und Theaterwoche Dresden; Andreas Nattermann – Societaetstheater; Dirk Neumann – Hoppes Hoftheater; Rainer Petrovsky – 1001 Märchen; Gisbert Porstmann – Museum der Stadt Dresden; Frauke Roth – DRESDNER PHILHARMONIE; Detlef Rothe – Theaterkahn – Dresdner Brettl; Wolfgang Rothe – Semperoper Dresden; Wolfgang Schaller – Dresdens Kabarett Theater DIE HERKULESKEULE; Wolfgang Schaller – Staatsoperette Dresden; Manuel Schöbel – Landesbühnen Sachsen; Wilfried Schulz – Staatsschauspiel Dresden; Detlef G. Julius Skowronek – projekttheater dresden; Klaus Vogel – Deutsches Hygiene-Museum; Jan Vogler – DRESDNER MUSIKFESTSPIELE // Eine Initiative der Dresdner Intendantenrunde“

    Also eine ganzseitige Anzeige mindestens in der Sächsischen Zeitung und in der Morgenpost Dresden. Bezahlt vom Steuerzahler natürlich.

    Man beachte den großen Aufwand, den die Staatsbestallten betreibt, um Gegendemonstranten zu mobilisieren: Werbung, Luftballons, Musikbands, Appelle in Zeitungen, in Funk und Fernsehen, in Kirchen, in Unis, womöglich auch in Schulen, und so weiter.

    Eine einzige Machination das Ganze.

    Auf unserer Seite dagegen: mehr oder weniger die bloße Leidenschaft von vielen Einzelnen, die sich selbst rekrutieren.

    • Aber tatsächlich unüblich ist das nicht. Ein Machtapparat hat schon immer seine bezahlten Lakaien gegen eine Opposition aufmarschieren lassen. Früher waren es Soldaten, heute wird eher psychischer Druck ausgeübt.

      Zu der Namensliste: Man muß auch lernen, denen verzeihen zu können, die sich vom Apparat haben gefügig machen lassen. Das sind am Ende ganz arme Tröpfe!

    • Das ist hochinteressant! So ein Inserat dürfte ein Schweinegeld kosten, jetzt müsste man herausfinden wer dieses Inserat bezahlt hat. Da doch allgemein bekannt ist dass diese Gutmenschen von Natur aus extrem geizig und geldgierig sind ist naheliegend dass nicht sie selber den Betrag aufgebracht haben, schon gar nicht aus eigener Tasche. Das ist höchst unwahrscheinlich! Gibt es eine Möglichkeit herauszufinden von wem das Geld stammte?

  11. Sachsen, 15.12.2014

    Bezahlte der Freistaat Gegendemo aus Steuermitteln?

    Die Gegendemo zur PEGIDA letzten Montag in Dresden wurde offenbar von der Landesregierung mit Steuermitteln unterstützt. 10 Euro pro Stunde gab es für das Verteilen von Luftballons.

    Wurde die Gegendemo zur PEGIDA in Dresden letzten Montag von bezahlten Demonstranten unterstützt? Eine PR-Agentur, offenbar im Auftrag der Landesregierung, suchte im Vorfeld Demonstranten, welche Luftballons verteilen und bei der Gegendemo anwesend sein sollten. Das geht aus einem Dokument hervor, dass bei Facebook eingestellt war. Demnach gab es 10 Euro pro Stunde für den Auftrag. Wie viele Gegendemonstranten auf diese Weise akquiriert wurden, ist noch offen. Die Aktion lief unter dem Slogan: „So geht Sächsisch“, die offizielle Imagekampagne des Freistaates. Ein Regierungssprecher bestreitet das. Luftballons seien an alle Passanten und nicht nur an Demonstranten verteilt worden. Welch Zufall, dass das ausgerechnet am Tag der von Gewerkschaften und Behörden organisierten Gegendemonstration geschah. Noch dazu in Dämmerung und Dunkelheit.

    AfD-Fraktionschefin Dr. Frauke Petry dazu: „Wir haben den Verdacht, dass die Staatskanzlei Gegendemonstranten zu Standorten gefahren hat, um sie dort Luftballons aufsteigen zu lassen. Die Regierung darf aber keine Demonstrationen mit Steuermitteln unterstützen. Die AfD-Fraktion wird dazu eine Kleine Anfrage im Landtag stellen.“

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