AfD-Torte

AfD-Torte

Daß die AfD ein wüster Haufen durchgeknallter Extremisten ist, versuchen uns die Gleichstrommedien seit Monaten beizubringen. Doch nun endlich haben die Rechtspopuschisten selbst den Beweis geliefert – mit einer angefressenen AfD-Torte!

Schwere Vorwürfe“ richten sich laut Dresdener Regionalpresse gegen die junge Partei, welche kürzlich in drei Bundesländern in die Parlamente einzog. Dreißig „Mitglieder“ sollen in Dresden „nach einer Feier ihres Wahlerfolgs an der Elbe“ ihren Müllsack in der Nähe des Glockenspielpavillons „einfach liegen gelassen und einen jungen Mann attackiert haben.

Dieser „junge Mann“ – 36 Jahre alt und aktives FDP-Mitglied – kam mit seiner Gruppe, den „International Friends Dresden“, in den Pavillon, in welchem die AfD-Sympathisanten bereits ihren Triumph feierten. Einer der AfD-Leute unterhielt sich kurz in englischer Sprache mit einem „International Friend“ aus England:

Danach habe ihm der AfDler von der Begegnung berichtet. Er habe so getan, als wäre er nett zu dem ausländischen Gast, obwohl „die Engländer uns in der Geschichte ja oft ziemlich übel mitgespielt haben“, zitierte Kühne diesen Bericht. Nazi-Gedankengut, „da wurde mir langsam klar, warum die AfD oft in die rechte Ecke gestellt wird“, meint der Radebeuler.

Nazi-Gedankengut? Da hat wohl ein an Blockwartmentalität leidender Wahlverlierer eher eine Nazi-Paranoia! Als die AfD-Leute „abrückten“ (angesichts dieses Wortes vergißt die Regionalpresse nicht, auf einen „Jargon der Feiernden“ hinzuweisen), kippte einer von ihnen die Holzkohleasche des Grills „in die Elbwiesen aus, ihren Müll ließen sie in einem blauen Sack zurück – Getränkereste, Flaschen, den Rest der Jubeltorte.“ Irgendwann später „attackierte“ einer der AfD-Leute den „jungen“ 36-Jährigen, der seinen Geburtstag immer am 20. April feiern muß, leerte angeblich gar seine Bierflasche über dem Kopf des FDP-Verlierers und Naziverdächtigers aus. Trotz dieser überaus brutalen Gewalttat sah der begossene Pudel „dennoch vorerst von einer Anzeige ab.

Die angefressene AfD-Torte jedoch fischte er noch aus dem Müllsack, um sie für die Presse als Beweis für die Widerwärtigkeit der neuen Partei und für alle Ewigkeit zu dokumentieren.

Schwere Vorwürfe auch bei PPQ: Die AfD zeigt ihr wahres Gesicht

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3 Antworten

  1. Ein spannender Lebenslauf. Aber eine für mich interessante Frage ist dort nicht angesprochen. Hat er es, oder hat er es nicht? Das Abzeichen für gutes Wissen in Silber.

  2. Werter Onkel Peter,
    ihre Kommentare sind immer angemessen sachlich und mit einer guten Portion Humor gewürzt.
    Ich bin schon fast ein Fan.

    „kippte einer von ihnen die Holzkohleasche des Grills „in die Elbwiesen aus“
    Von der Natur in die Natur. So soll es sein.

  3. etwas seltsam klingt durch den dnn-artikel, dass da ein afd-mensch zuerst locker und nett mit einem internationalist friend quatscht und sich dann vertrauensvoll an deren führer wendet, irgendwann die situation aber kippt und dem jungen mann, den man natürlich auch als unschuldiges kind hätte verkaufen können, nur apathie entgegenschlägt. der gesunde menschenverstand und die soziale erfahrung sagt mir, dass der junge jüngling an der eskalation nicht ganz unschuldig ist. vielleicht hat er mit der nazikeule um sich geschlagen, vielleicht auch nur den altklugen oberpimpfen gespielt, letzteres legt zumindest seine biografie nahe.

    wie sagte jens jessen in der ZEIT bei dem versuch, dem ebenso unaufgefordert deutsche ordnungsliebe raushängen lassenden dominik brucker ans zeug zu flicken: „letztlich zeigt der deutsche spießer doch überall sein fürchterliches gesicht.“ auch veit kühne hat es gezeigt, aber im gegensatz zu dominik brunner wurde er nich von kan…aillen abgestochen.

    apropos: bei uns in der gegend schmeißen diese kiezdeutsch maulkackenden kan…aillen flaschen und müll in die badeseen, wenn sie das zeug nicht in den busch werfen. hin und wieder sammeln ein paar alte omas den dreck auf, packen den in mülltüten und kleben einen zettel drauf „MUSS DAS SEIN?“ die kan…aillen schert das nicht. es gibt auch noch hartzIV-kolonnen, die den gröbsten müll säckeweise aufsammeln.

    was damit gesagt werden soll: wenn hier bei uns jemand seinen müll in einem sack sammeln und abstelln täte, wäre das ein ungeheurer zivilisatorischer fortschritt. wahrscheinlich aber hat veit der kühne in seinem elb-auenland zuwenig orks, dass er sein misslauniges mütchen an ausgelassenen tortenessern kühlen muss.

    und natürlich erwähnt die dnn nicht die fdp-affinitäten ihres klienten. das könnte vielleicht die emotionalen umstände des disputs am wahlabend erklären, was aber nicht aufgabe der propaganda ist.

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