Resignation

Das schiefe Bild

Michael Klonovsky resigniert:

Es ist beinahe unmöglich geworden, gesellschaftspolitische Verrücktheiten durch deren Übertreibung ins Maßlose und noch Bizarrere zu ironisieren; viele sogenannte einfache Leute halten einen dann für einen Grünen-Sympathisanten, öffentlich-rechtlichen Journalisten oder ähnliches und nehmen jedes Wort ernst.

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8 Antworten

  1. Wegen falsch verstandener Ironie resignieren? Angesichts solcher Gedanken eines Professors, „macht Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zu Afrika“, und der Wirklichkeit, sollte man schon fragen, meint der das ernst, sozusagen als Ideologe des Idiotismus, oder nicht?

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2014/09/13/feldversuch-viel-platz-fur-afrika-in-brandenburg-und-mecklenburg-vorpommern/

    • Der Artikel kann eigentlich nur Satire sein. Ansonsten wäre die einzige Erkenntnis daraus, daß auch Professoren strunzdumm sein können.

  2. Leider ist der Wahnsinn der Grünen, der Linken und der Journaille bereits so weit fortgeschritten, daß der einfache Konsument ihnen selbst den allergrößten Schwachsinn und die abnormsten Äußerungen zutraut.
    Vor dreizig Jahren hätte man über Würste mit Bart, 60 verschiedene Geschlechter (Facebook!) und Toiletten für Transgender gelacht, jetzt ist es traurige Realität!

  3. Das Problem ist der geistig desolate Zustand der Masse der Menschen.
    Die Nummer hier ist ohnehin gelaufen… es gibt keine Besserung mehr.

    • Falsch, die tumbe Masse interessiert nicht. Veränderungen wurden immer nur von einigen wenigen Menschen vorrangetrieben, dazu wird keine Mehrheit gebraucht:

      Fünf Menschen können hundert bewegen!

      “ Es ist überhaupt nicht nötig, dass alle Menschen zu einem Verständnis großer philosophischer Tiefe gelangen. Um eine neue Meinung und ein neues Paradigma zu etablieren, reicht eine verhältnismäßig kleine Gruppe von Menschen – eine „kritische Masse“, die nach dem heutigen Stand der Wissenschaft bei etwa 5-10 Prozent zu liegen scheint.“

      http://www.sein.de/gesellschaft/zusammenleben/2011/kritische-masse-10-prozent-fuer-ein-neues-paradigma.html

      Also nicht resignieren, sondern parteiübergreifend die kritische Masse
      schaffen! Der kleinste gemeinsame Nenner ist der Erhalt unser Kultur und das Überleben unseres Volkes. Das erreichen wir wenn wir aufhören in Schablonen zu denken und im kleinen, also an der Basis, auf Gruppen, Parteien, Verbände usw. zugehen, auf die dieser Minimalkonsens zutrifft. Warum nicht einmal eine bundesweite, parteiübergreifende Kampangne, Demonstration o.ä. unter dem Motto:
      „Unsere Kultur ist schützenswert!“.
      Damit sollte sich doch jeder „Rechte“, egal ob freie Kameradschaft, NPD, Republikaner, Pro, Freiheit, AFD usw. identifizieren können?

      Der Anstoss muß von der Basis kommen, die Funktionäre haben Angst um ihre Posten und sind zu unflexibel. Also lerne deine Stadt und die verschiedenen Gruppen die diese Mindestanforderungen erfüllen kennen und vernetze Dich danach mit den Gruppen aus deiner Region!

      Oder bin ich vieleicht zu naiv?

      • Nein, klingt doch gut. Aber wieso nur mit „Rechten“ vernetzen? Es gibt auch genug andere … Ökos, sozial Engagierte, die sich als „Links“ verstehen und doch für Bewahrenswertes „kämpfen“, und sei es für das Klima und gegen den „Klimatod“ oder für die Mülltrennung. Und schon wäre man bei 20 oder 30 oder 50 %.

        Nur werden die Machthaber immer Mittel und Wege zur Schaffung von Zwietracht finden: Provokateure, gesellschaftliche Ächtung, mediale Stigmatisierung, geheimdienstliche Wühlarbeit, Zurschaustellung von Aussteigern, Alimentierung gewallttätiger Gegner …. Divide et impera!

        • Da gebe ich Dir Recht, auch diese Berührungspunkte gibt es.
          Ich denke da an die erfolgreiche Zeitschrift Umwelt und Aktiv, oder an nationale Ökobauern in Mecklernburg und Pommern die sich zum Mißfallen der Elite sehr gut mit ihren Nachbarn verstehen, sowie an die Rede einer russischen Kommunistin beim Gedenkmarsch in Bad Nenndorf.

          Im regionalen Bereich findet eine Annäherung doch bereits statt, die klassische Linke ist wesentlich gespaltener und kaputter, als wir es jemals waren, da gilt es anzudocken – Graswurzelarbeit!

  4. „Nur werden die Machthaber immer Mittel und Wege zur Schaffung von Zwietracht finden: Provokateure, gesellschaftliche Ächtung, mediale Stigmatisierung, geheimdienstliche Wühlarbeit, Zurschaustellung von Aussteigern, Alimentierung gewallttätiger Gegner …. Divide et impera!“

    Da wären wir wieder beim ursprünglichen Kommentar von Michael Klonovsky. Gerade den Machthabern wird jeder Unsinn zugetraut und darunter leidet natürlich auch deren Glaubwürdigkeit. Es wird doch schon wieder in den Kommentarspalten der Gazetten oder in Gesprächen mit fremden Personen in Geheimsprache kommuniziert.
    Die Dinge die des Volkes Seele quälen, werden doch schon unter vorgehaltener Hand besprochen, es brodelt im Lande.
    Die Machthaber werden über kurz oder lang dazu gezwungen, noch offensiver, noch repressiver, noch gewalttätiger gegen das eigene Volk vorzugehen.
    Sie werden die Maske des Humanismus fallenlassen, die Fassade bröckelt…
    Ein Blick in die deutsche Geschichte zeigt doch, daß Veränderungen über Nacht kommen können, egal ob 1848, 1933 oder 1989.

    Und das ist nicht nur in Deutschland so, diese Entwicklung ist in ganz Europa zu beobachten.

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