Neue Rechte

Refugy

Der Parteienforscher Oskar Niedermayer, ein mit Steuergeldern alimentierter Professor für Politische Wissenschaft an der FU Berlin, fordert auf, die in den sächsischen Landtag eingezogene Partei AfD zu „bekämpfen“. Diese Partei sieht sich zwar selbst nicht als „rechts“, erhielt ihre Wähler aus dem gesamten Parteienspektrum, insbesondere der CDU, und wird auch in keinem Verfassungsschutzbericht aufgeführt, muß aber dennoch gemäß des öffentlich angestellten Hochschullehrers beseitigt werden.

Warum aber überhaupt gemäßigte Rechte, die immerhin noch von Rechtsextremisten unterschieden und wahlweise als „Neue Rechte“ oder „Rechtspopulisten“ kategorisiert werden, zu bekämpfen sind, erklärt der Politikwissenschaftler Prof. Wolfgang Gessenharter. Diese „Neuen Rechten“ erreichten nach seiner Meinung zwar mit ihren „kruden Thesen“ in aller Regel keine Aufmerksamkeit, wirkten aber „nachhaltig in die Mitte der Gesellschaft hinein“, um ihre „Vision einer kulturellen Hegemonie“ zu realisieren (Gessenharter 1998). Was offenbar kein Widerspruch ist.

Die neuen Rechten hätten allerdings „ein Problem mit dem Grundgesetz: Der Artikel eins, ‚Die Würde des Menschen ist unantastbar‘, wird von ihnen nicht rundum abgelehnt, aber relativiert; er sei zu idealistisch“. Sie begrüßten zwar die „Verfassung“ als „schön und gut“, quittierten „jede praktische Bezugnahme darauf“ jedoch „mit herber Kritik“. So würden beispielsweise „Artikel eins und drei des Grundgesetzes infrage gestellt, also die Würde des Menschen und der Gleichheitsgrundsatz. Oft wird zum Beispiel gesagt, dass die Deutschen gegenüber Ausländern bevorzugt werden müssten.

Es sei aber ausgesprochen verfassungsfeindlich, wenn Deutsche in Deutschland Vorrechte gegenüber Nichtdeutschen genössen, genauso, wie es verfassungsfeindlich ist, daß Eltern ihre eigenen Kinder gegenüber fremden Kindern bevorzugen, denn auch das verstoße gegen die Menschenwürde – so, wie überhaupt jede Bevorzugung, etwa jene, daß nur ausgesprochene Dummköpfe als „Professor für Politikwissenschaft“ tituliert werden dürfen.

Allerdings könnten diese Neurechten „den entscheidenden Widerspruch“ nicht auflösen, nämlich daß sie „dem Staat eine Würde zubilligen, die aber laut Verfassung nur ein Individuum haben kann“, während der Staat eine dienende Rolle gegenüber den Menschen einzunehmen habe. „Bei den Neuen Rechten kommt hier die altbekannte Staatsfixierung wieder hoch: eigentlich doch der Staat vor dem Einzelnen.

Weil die Neuen Rechten also überaus staatstreu und obrigkeitshörig sind, müssen sie für die Gesellschaft höchst verdächtig sein. Das sind außerordentlich bahnbrechende Erkenntnisse des staatlich gelenkten Politikwissenschaftsbetriebes!

Bild oben: Daß Refugyneger gegenüber BRD-Polizisten nicht gleichgestellt sind, verstößt gegen den Gleichheitsgrundsatz und die Menschenwürde. Wer derartige Ungleichheit gutheißt, ist ein struktureller Diskriminist und demnach ein Verfassungsfeind!

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12 Antworten

  1. Stellt euch einmal vor, wie es auf den Straßen aussähe, wenn das Gesetz gegen Trunkenheit am Steuer ausgetauscht würde gegen ein Gesetz, das Trunkenheit am Steuer sogar VORSCHREIBT. Die Anzahl der Verkehrstoten würde exponentiell ansteigen, niemand wäre sich mehr seines Lebens sicher und das gesellschaftliche Leben käme zu einem absoluten Stillstand. Man würde sich fragen: Wer hat so ein idiotisches Gesetz überhaupt zugelassen – ist denn der kollektive Wahnsinn ausgebrochen?

    Genau dies ist aber auf einer anderen Ebene geschehen, und zwar so langsam, dass niemand es so richtig bemerkt hat. Wie konnten absolute Vollidioten (ich meine das wörtlich!) – also Leute mit einer sehr niedrigen Gesamtintelligenz – Direktoren, Journalisten, Professoren usw. werden? Wie konnte ein so radikaler Abbau unserer kollektiven Intelligenz stattfinden? Wer hat die allgemeine Barbarisierung des deutschen Volkes bewirkt oder zugelassen?

    Vielleicht sind dies Fragen, die sich spätere Generationen möglicherweise einmal stellen werden. Heute müssen wir aber die Erkenntnis verkraften, dass wir eines Tages inmitten eines Schimpansen-Käfigs aufgewacht sind und uns damit abfinden mussten. Dass wir, um zu überleben, wenigstens einige Brocken der Schimpansensprache lernen mussten. Dass wir nun für immer einsam sein würden …

    • „Wie konnten absolute Vollidioten (ich meine das wörtlich!) – also Leute mit einer sehr niedrigen Gesamtintelligenz – Direktoren, Journalisten, Professoren usw. werden?“

      Das ist immer dann der Fall, wenn für die Besetzung einer maßgeblichen Stelle oder die Protegierung eines Idioten Ideologie wichtiger ist als Intelligenz.

      Andererseits gehört ein gewisses Quantum an Intelligenz dazu, das für das Einstreichen der von Machthabern verteilten Alimente notwendige Neusprech zu beherrschen und soviel inhaltlichen Müll absondern zu können, daß die Propagandakompanien das – ohne sich vollends lächerlich zu machen – übernehmen können und die große Masse an Agitprop-Konsumenten den Quark auch noch schulterzuckend hinnimmt.

    • Es besteht ein Unterschied zwischen Intelligenz und „Gesunden Menschenverstand“.

      In diesen Zusammenhang nochmal die Buchempfehlung:
      „Die liberale Gesellschaft und ihr Ende“ von MKH.
      Er beschreibt diesen Unterschied.

      Eulenfurz hat das Buch ja auch schon vorgestellt.

      In dem Buch von Edgar L. Gärtner „Ökonihilismus“ wird der Unterschied im Zusammenhang der Ökoreligion beschrieben.
      Nihilismus ist nicht zu Glauben an das was ist.
      (Nicht anerkennen der Realitäten)

      Zu sagen die politische Elite sei dumm ist eine gefährliche Unterschätzung, zumindest der Elite die was zu Entscheiden hat.

      • „Hinter der demokratischen Fassade wurde ein System installiert, in dem völlig andere Regeln gelten als die des Grundgesetzes. Das System ist undemokratisch und korrupt, es missbraucht die Macht und betrügt die Bürger skrupellos“.

  2. „Oft wird zum Beispiel gesagt, dass die Deutschen gegenüber Ausländern bevorzugt werden müssten.“

    Das muss ich bestätigen. Bisher hat noch nicht jeder Neger und Moslem einen deutschen Pass. Es besteht der Verdacht, dass da Deutsche tatsächlich bevorzugt werden.

  3. Es ist eigentlich unfassbar, was heute „Professor für Politische Wissenschaft“ ist.

    Es gibt kein einziges Land auf der Erde (und es wäre auch im Rahmen des traditionellen Staats- und Völkerrechtes keines denkbar), das nicht Inländer (d.h. die eigenen Staatsbürger) gegenüber Ausländern bevorzugt. Jeder Staat erlaubt grundsätzlich Aufenthalt, Erwerbstätigkeit usw. grundsätzlich nur Staatsbürgern und nur ausnahmsweise Ausländern, z.B. mit den Grundfreiheiten der EU. Zwar wollen Linksextreme das ändern, aber es nun einmal bisher überall so. Hier einen Widerspruch zum Grundgesetz (Verfassungsfeindlichkeit) zu konstruieren würde einer Putzfrau nicht einfallen. Dafür braucht man schon einen „Professor für Politische Wissenschaft“.

  4. Das ganze Geblubbere dieser pseudo – intellektuellen öffentlich besoldeten Besserwisser wäre leicht zum Verstummen zu bringen. Wie ? Ganz einfach : indem man die nächste Tranche Flüchtlinge / Zuwanderer / Asylbewerber in dem Wohnviertel unterbringt, in dem die Herren / Damen Professor/-innen, Journalist/-innen, höhere Verwaltungschargen, grüne Mandatsträger/-innen etc. ihre Eigentumswohnungen, Villen, Lofts, was auch immer, bewohnen. Wetten ? Wohne selbst in einem Großstadtviertel das mit immer mehr „Mitbürgern mit Migrationshintergrund“ vollgepfropft wird so daß selbst deutsche Hartz IV Bezieher mittlerweile eine Minderheit darstellen, von den früheren gutbürgerlichen Bewohnerklientel ganz zu schweigen. Wenn man dann auf solche unwichtigen Kleinigkeiten wie Sauberkeit der öffentlichen Gehwege bzw. Grünanlagen, Spielplätze etc. hinweist, ist man natürlich pöhsester Rassist und Fremdenfeind, logisch. Deswegen wünsche ich all den Befürwortern eines möglichst unkontrollierten Zuzugs, die sich ja zum größten Teil in der Bevölkerungsgruppe befinden, die eher keinen Alltagskontakt zu diesen Menschen hat, eine Tranche dieser „Migranten“, und nach ca. 6 Wochen schaun mer mal, o.k. ?

    MfG

  5. Dieser sogenannte Politikwissenschaftler hat nach seinem Studium nichts anderes gemacht, als sich mit Rechtsextremismus zu beschäftigen. Interessant ist sein Werdegang, dazu schreibt Wikipedia:

    „Wolfgang Gessenharter begann 1961 sein Studium zunächst in den Fächern Latein und katholische Theologie an der LMU München und wechselte nach zwei Jahren an die Albert-Ludwigs-Universität zu Freiburg im Breisgau, wo er von 1963 bis 1968 Politikwissenschaft, Geschichte, Soziologie, Philosophie und Staatsrecht studierte. Von 1968 bis 1973 war er wissenschaftlicher Assistent an der Universität Freiburg. Er promovierte 1972 mit der Dissertation Soziale Umwelt: eine politikwissenschaftliche Begriffsanalyse.

    Von 1973 bis 2007 hatte Wolfgang Gessenharter eine Professor für Politikwissenschaft an der Helmut-Schmidt-Universität inne. Seine Schwerpunkte in Lehre und Forschung waren Demokratietheorie und Politische Kultur, insbesondere Rechtsextremismus und Neue Rechte in Deutschland sowie Partizipation/Bürgerbeteiligung.“

    Quelle: http://de.xxxxxxxxxxxx.org/wiki/Wolfgang_Gessenharter

    Er ist ein typischer Schreibtischtäter, der gezielt aufgebaut wurde, die Drecksarbeit erledigt für ihn die Antifa!
    Für mich ist er auch ein Beweis, daß es niemals einen NSU gegeben hat, denn sonst…

  6. Ich würde Herrn Prof. fragen, wozu es überhaupt einen Staat geben sollte, wenn er nicht seine Bürger bevorzugt, z.B. mit Bürgerrechten, während Nichtstaatsbürger zwar Menschen-, aber eben keine Bürgerrechte haben.

    Vielleicht würde er dann lächelnd die Abschaffung des Staates vorschlagen. Nun denn, dann gälte wieder die Ebene der Völker, und es wäre normal, den Landsmann/die Landsfrau ggü. dem Fremden zu bevorzugen.
    Da dies allen so ginge würde jeder in irgendeinem Volk Bevorzugung genießen, und somit wäre Gleichheit wiederhergestellt.

    Gäbe es entsprechende Bevorzugung, z.B. als Staatsbürger, nicht, ginge es allen gleich schlecht. Für ein Amt als Straßenfeger etwa hätte er potentiell mit über 7 Milliarden Menschen zu konkurieren.

  7. […] Neue Rechte. Noch eine Fundsache bei Eulenfurz!  Es soll tatsächlich Professoren-Pöstchen geben, die die “Neue Rechte”, gemeint ist in diesem Fall die AfD, erforschen, damit andere sie dann mit  diesen”wissenschaftlich fundierten Forschungsunterlagen” auch bekämpfen können. […]

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