Neu-Sachsen

Piraten Sachsen

Die Kandidaten der Piratenpartei für die Landtagswahl in Sachsen, Michael Bauschke (29, li.) und Norbert Engemaier (32), waren angesichts der schlechten Umfrageergebnisse ihrer Partei der Meinung, daß Sachsen Platz für eine Million neue Piratenparteiwähler aus aller Welt habe.

Kandidat Michael Bauschke erklärt, daß Sachsen seit 1965 etwa 1,5 Millionen Einwohner verloren habe und nun ganze Plattenbaugebiete leerstünden, die teuer zurückgebaut werden müßten. Besser wäre, die Betonkasernen mit Neu-Sachsen zu füllen, z.B. mit Millionen syrischer Flüchtlinge von der türkischen Grenze. Diese sollten auch gleich eine Arbeitserlaubnis erhalten. „Dann zahlen sie auch in das Sozialsystem ein, sind ein Zugewinn“, so der andere Seeräuberkandidat Norbert Engemaier.

Engemaier ist für die Pamperung seines Daseins am Lehrstuhl für Theoretische Philosophie der Universität Dresden dringend auf Steuergelder angewiesen, um nicht eines Tages wegen Kürzungen überflüssiger universitärer Kröpfe auf der Straße zu landen. Allerdings will er seinen wohlgewärmten Arbeitsplatz nicht freiwillig an einen armen Syrer mit philosophischen Ambitionen abgeben, es sei denn, seine Versorgung werde zukünftig im Landtag durch üppige Diäten sichergestellt.

Anders sieht es beim Elektroingenieur Bauschke aus, der sich mit der Inbetriebnahme und Programmierung von Anlagentechnik beschäftigt. Da er als Ingenieur viel zu viel Geld verdient, könnten einige hundert Lohndrücker im Anlagenbau das Geschäft durchaus beleben und bei seinen Auftraggebern wie Siemens oder Beckhoff für personelle Abwechslung sorgen. Im Übrigen sei seine Tätigkeit derart beliebig und austauschbar, daß sie auch von senegalesischen Maniokbauern ausgeführt werden könne. Außerdem sei es besser, statt Steuern zu zahlen, diese lieber in Form von Diäten zu verprassen.

Ökonomisch wäre der Import billigen Meschenfleisches in jedem Fall, meinen die Piraten. Statt schwangere Frauen – mindestens für Wochen, manchmal auch für Jahre – aus der Produktion zu reißen, Eltern finanziell zu bezuschussen und Kinder jahrzehntelang in Lehr- und Verwahranstalten auf ihr zukünftiges Dasein als lukrative Steuersklaven teuer dressieren zu müssen, stünden die meisten Importierten im besten Sklavenalter und könnten all jene schmutzigen Jobs übernehmen, für welche sich die Bauschkes und Engemaiers dieser Republik zu fein sind.

Nachtrag: Daraus wurde nun nichts – die Piraten sind bei der Landtagswahl „unter die Relevanz- und Messbarkeitsschwelle abgestürzt“.

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4 Antworten

  1. Die MIete wird natürlich vom Land Sachsen bezahlt. Denn 1,5 Mio Geflüchtete nach Sachsen können ja nicht alle in der Stadt- und Landesverwaltung Platz finden. Wo sie auch vom Land Sachsen bezahlt werden. Also von den Nicht – Piraten.

  2. Ich bin sicher, daß die CDU/SPD/AfD/Grünen die Idee der Piraten in die Tat umsetzen werden.

  3. Wie schön. Die Piraten können sich also bald wieder full-time dem Herunterladen von Raubkopien widmen.
    Das sie von anderen Sachen keinen Schimmer haben, wissen ja nun alle.

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