Leon de Winter

Leon de Winter aufgedunsenes Trinkergesicht

Es ist erstaunlich, wie detailgetreu sich Geschichte wiederholen kann. Da erblaßt sogar der verblichene sowjetstalinistische Chefhetzer Ilja Ehrenburg vor Neid, was sein Kompagnon Leon de Winter in der Zeitung „Die Welt am Sonntag“ absonderte:

… Wir hatten vergessen, dass es grobe, simple, idiotische Männer gibt, deren Lebenszweck das Zerstören ist. Die immer noch auf die alte Stimme hören, die ihnen fieberhaft befiehlt, zu erobern, zu vergewaltigen, zu verstümmeln und zu töten. Es gibt das Böse in der Welt – aber gebildete Menschen im modernen Wohlfahrtsstaat können sich das einfach nicht mehr vorstellen.

Den prorussischen Rebellen waren unsere Toten egal. Sie trieben sich zwischen den Trümmern und Leichenteilen herum mit aufgedunsenen Trinkergesichtern und begrapschten, was unsere Landsleute hinterließen: eine Puppe, ein Buch, Kleidungsstücke. Geweihte Habseligkeiten. Mit schweren Stiefeln liefen sie auf dem frischen Totenfeld herum, als wären unsere Toten geschlachtete Tiere.

Bild oben: Leon de Winter als schmierigen Haßprediger mit aufgedunsenem Trinkergesicht zu bezeichnen, wäre nicht die feine englische Art. 

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17 Antworten

  1. Der hat eine frappante Ähnlichkeit mit Julius Streicher. Hoffentlich wird er auch so enden.

  2. Ja, und wagte einer dieser Barbaren doch tatsächlich den Teddy wie eine Trophäe in die Kamera zu halten. Das Standbild wurde immer wieder gezeigt… Das voll Video zeigt allerdings einen ergriffenen Mann, der den Teddy zeigen wollte als Zeichen der Tragödie die sich in der Ukraine ereignet hatte. Danach bekreuzigte er sich. Das wird unterschlagen… Klar… Würde wohl kaum zu barbarischen Trinker passen

  3. Der erste Absatz des Zitats gäbe eine perfekte Beschreibung der Dschihadisten ab. Aber diese Typen so zu bezeichnen, wäre ein antimuslimisches Hassverbrechen.
    Alle anderen kann man ja mit Dreck beschmeißen. Widerlich.

  4. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Herr de Winter das Video gesehen hat. Da müssten ihm doch die Finger abfaulen, wenn er diesen Text dann so verfasst hätte. Denn das aufgedunsene Trinkergesicht im Video verfährt exakt so, wie der Schriftsteller die Reaktion der niederländischen Nation beschreibt, nämlich den Toten Respekt zu zollen. Die Propagandalüge mit dem Foto hat ihn infiziert.

    Ansonsten passt seine inhaltliche Logik nicht. Er stellt die Rebellen als die Barbaren hin. Dabei sind es doch die Rebellen, die gegen den Sturz des Janukowitsch protestieren und die gegen die Junta in Kiew und deren Herren/Helfershelfer aus der NATO/EU kämpfen.

    • Die Psychodynamik der Hetzer zu analysieren, das wäre ein ausschweifendes Unterfangen. Es ist auch völlig gleichgültig, was die Ehrenburgs, Morgenthaus, Streichers und de Winters dieser Welt im Innersten antreibt und welche sozialen Fehlentwicklungen sie durchmachen mußten. Ihrer Hetze, ihrem Rassismus und Auserwählheitswahn muß rigoros entgegengetreten werden. Solchen Typen darf es nicht noch einmal gelingen, Millionen Menschen zu verheizen!

        • komisch … irgendwas an meinem kommentar mag wp nicht. 2 x versucht, zu übermitteln, wp verschluckt es …

          • WP verschluckt gern Script-Anweisungen von Kommentatoren, z.B. für Grafiken. Wahrscheinlich Sicherheitseinstellungen. Ansonsten einfach den Hüpperling („Hyperlink“) zum Selberdraufklicken hineinsetzen.

          • (ich versuchs nochmal, vielleicht ist es auch im spam gelandet – keine ahnung, wo man sonst draufdrücken kann …)

            die frage ist, stecken persönliche und individuell psychologisch begründete motive hinter der auffälligen hetzerei oder eine bewusste und koordinierte strategie mit einem ziel.

            ich vermute ja letzteres (rache wegen der oligarchenentmachtung und vor allem der versuch, putin durch einen willfährigen wie jelzin zu ersetzen, um die alte oligarchennützliche politik fortzusetzen.).

            die erste möglichkeit macht irgendwie wenig sinn, es sei denn, man wollte annehmen, daß die WELT spaß daran hat, (j.) psychohetzern mit kaputtem ego eine lustige plattform zu bieten.

            die zweite möglichkeit führt zu einer logischen erklärung der selbstzerstörerischen politik, auch der deutschen regierung. (natürlich nur dann, wenn man die regierung als handlanger und nicht als vertreter des deutschen volkes versteht – im letzteren fall wird man völlig ratlos angesichts des wahnsinns daneben stehen und staunen,)

  5. Muss TÖTEN! Muss TÖTEN! Und zwischendurch: Muss TRINKEN! Es ist natürlich nicht schön, solche Bilder zu sehen. Aber was ein aufgeklärter Dschurnalist ist, der kennt die Täter. Noch bevor sie überführt wurden. Das erinnert mich immer an die alten Edgar Wallace Filme. Da war der Dschurnalist noch investigativ und hat Scotland Yard vorgeführt.

  6. Der ist aber aufgedunsen. Wo bleibt denn da die Ästhetik?

  7. @ Unter den vielen üblen Schw…. der BRD-Presse das ärgste. Und fett! Der Kopf würde durch einen kunstvoll geknüpften Strick grad durchrutschen, so feist ist der Hals.
    Erinnert an seinen Schweinemast-Kollegen Frankenberger, der würde ähnlich durchrutschen.
    Fressen alle aus dem selben Trog amerikanischen Fraß.

    de Winter: Feind.
    Frankenberger: Verräter.

  8. Also bitte.
    Nicht immer auf die Trinker hinhauen. Angesichts so mancher Entwicklungen greife auch ich immer öfter zur Flasche.

  9. Hat mir gefallen wie der total besoffene Russkie aus dem abgebrannten
    Wrack dem kindlichen Opfer einen fabrikneuen Spielaffen entreißt.

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