Augusterlebnis

Putin Kriegstreiber

In diesem Sommer 2014 haben unsere Journalisten ihr eigenes Augusterlebnis“, resümiert Jakob Augstein vor der erstaunten Leserschaft des „Sturmgeschützes der Demokratie“, welches sonst nicht zimperlich ist, kübelweise Propagandajauche in allen Farben und Schattierungen auszuspritzen. Dank dieser sei es gemäß aktueller Frontverlaufsmeldungen mittlerweile gelungen, 52 Prozent von Telefonbefragten für einen Handelskrieg gegen Rußland zu begeistern, „selbst wenn dadurch viele Arbeitsplätze in Deutschland gefährdet wären.

Da scheint es nur noch ein kleiner Schritt zu sein bis zur Bereitschaft zum Heldentod, wenn es um solch edle Ziele geht, wie den Lebensraum im Osten die EU-Osterweiterung.

Sturmgeschütze

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7 Antworten

  1. Hat dies auf rundertischdgf rebloggt und kommentierte:
    Fundsache! Der Satireblick auf unsere Meinungsmacher und Volkserzieher!

  2. ich glaube, man sieht nur die hälfte, wenn nicht begutachtet wird, aus welcher ecke die medienhetzer kommen.

    für andere medien kann ich es mangels beobachtung nicht sagen, da ich mich (zufällig) auf WELT online konzentriert habe.

    aber in der WELT (online) fällt eine auserwählte religion wirklich besonders auf. und ich bin wirklich vorurteilslos an die untersuchung herangegangen.

  3. (nach den ersten beiden auffälligkeiten war ich nicht mehr ganz vorurteilslos).

    • Das sollte man aber trotzdem bleiben,weitgehend vorurteilslos, und sich Kollektivschuld oder Sippenhaftung entziehen. Und selbst, wenn die Kriegshetzer allesamt Brillenträger wären, ist dies noch kein Grund, alle Brillenträger als Kriegshetzer zu beschuldigen.

      Aber natürlich steigt die Vorsicht ggü. Menschen mit steigender Übereinstimmung mit Täterprofilen.

      • wieso sippenhaftung und kollektivschuld?

        mein ansteigendes vorurteil bezieht sich auf die volkszugehörigkeit der kriegshetzenden schreiber in der WELT, nicht auf DIE juden. nichts anderes habe ich geschrieben und so viel differenzierung muss schon sein.

        Sie verdrehen da etwas. in meinem blog werden Sie viele artikel finden, die sich damit beschäftigen, daß die kriegshetzer in dem mistblatt zu etwa 50% juden sind (bei 0,125 % bevölkerungsanteil). aber sie werden nicht einen satz des inhaltes finden, daß DIE juden kriegshetzer oä sind.

        es ist bezeichnend für die 70 jährige gehirnwäsche in diesem land, daß bei der erwähnung eines gewissen volkes sofort gewisse reflexe ausgelöst werden.

        aber weil Sie schon die brillenträger erwähnen: hätten Sie die freundlichkeit, mir mitzuteilen, ob und welche schlüsse Sie aus dem oben benannten phänomen ziehen? es sind eben NICHT die brillenträger.

        • Die Antwort war allgemein gehalten und bezog sich nicht auf Juden, sondern anhand eines Beispiels auf das, was die einen als „Kollektivschuld“ beklagen und die anderen als „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ vorwerfen. Wir verdrehen überhaupt nichts, da wir Ihren Blog zu unserer Bewertung keinesfalls herangezogen haben.

          Hinsichtlich der „Auslösung von Reflexen“ ist da eine Gegenseite nicht ganz unschuldig, die auch hier schon vor Kurzem mit Kommentaren pauschale (gruppenbezogene) Verschwörungstheorien inkl. Beleidigungen absonderte, weil sie sich bei einigen unserer Beiträge offenbar gut aufgehoben fühlte, was wir als Mißverständnis werten. Darum auch nach Ihrem Kommentar noch einmal vorauseilend die Kurskorrektur.

          An dieser Stelle wurden auch keine „gewissen reflexe ausgelöst“, da Sie „ein gewisses volk“ überhaupt nicht erwähnt haben. Aber auch, wenn diese tarnsatlantischen Kriegshetzer allesamt in den alten Bundesländern wohnhaft wären, hätten wir keine Lust, uns mit der etwaigen Niederträchtigkeit von Westdeutschen zu beschäftigen.

          Wir haben prinzipiell nichts gegen Vorurteile, da sie anthropologisch sinnvoll sind. Im Medienzeitalter aber werden sie allzuleicht zu Hetze und Aufstachelung kanalisiert und mißbraucht, und da kann man nicht sorgsam genug mit ihnen umgehen. Und zwar in alle Richtungen!

          • Als Müntefering einmal etwas von „Heuschrecken“ absonderte, ohne im geringsten auf diejenigenwelchen anzuspielen, fühlte sich der Zentralrat der Brillenträger seltsamerweise sofort bemüßigt, zu geifern. Zu Unrecht getroffenen Hunde bellen zwar auch, aber das schien mir doch ein wenig auffällig, und da waren meine Ansichten über sie noch gar nicht soweit gediehen wie heute.

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