Dönervisionen

Dönerwelt

Er ist ein investigativer Journalist. Nein, nicht einer von denen, die als Selbstdarsteller im Staatsfunk protegiert und mit staatlich subventionierten Medienpreisen überhäuft werden. Sondern einer, der Schweinereien aufdeckt, welche die Machthaber lieber mit dem Tischtuch aus Propagandawahrheiten und Lebenslügen zu verdecken versuchen.

Sein Name: fatalist. Er schreibt zum heutigen Datum: „Der Tag, an dem das NSU-Phantom aufflog. Heute. 11.07.2014. 1 Tag vor dem Finale.

In seinem Blog stellt er anhand behördlicher Dokumente klar, daß die Dönermord-Tatwaffe erst am 10.11.2011 dem BKA überstellt wurde, von wann ab die Instandsetzung, die Beschußtests und die mikroskopische vergleichende Begutachtung dieser neuen Hülsen mit den Althülsen der Dönermordserie stattfinden konnte. Die Untersuchungsergebnisse griff der Generalbundesanwalt voraus, als er einen Tag nach dem Waffenfund in seiner Presseerklärung 35/2011 vom 11.11.2011 diese Ceska zur 9-fachen Mordwaffe erklärte: „In der Wohnung der Männer in Zwickau wurde zudem die Pistole aufgefunden, mit der in den Jahren 2000 bis 2006 die sogenannten Ceska-Morde verübt wurden.

Woher wußte der Generalbundesanwalt innerhalb kürzester Zeit so genau, daß es die Tatwaffe ist?

.

Advertisements

12 Antworten

  1. Das BKA sucht fatalist

    Ein gewisser Herr Wallner vom BKA in Meckenheim sucht fatalist.
    Die Eltern und die Brüder vom Fatalisten wurden bereits angerufen. Vom BKA.

    Offenbar scheint es dem BKA nicht besonders zu gefallen, was fatalist so schreibt.
    Und man weiss natürlich, wer der Fatalist ist, und wo er wohnt.

    Nicht in Deutschland, nicht in Europa.
    In Kambodscha wohnt der, ist schon seit Jahren aus Deutschland abgemeldet.

    Ob da für ihn die BRD-Gesetze überhaupt gelten, wenn er aus Asien „Wikileaks“ aka NSU macht?

    Nun, für den Fall der Fälle hat sich der Fatalist erstmal aufs Land abgesetzt, man weiss ja nie.

    Bleiben Sie dran, es bleibt spannend.

    Und selbstverständlich geht das Leaken weiter.

    Das Zeug ist breit verteilt. to whom it may concern…

    Die nächsten „Gutachten“ sind bereits online!

  2. Die haben einen Hanussen im BKA, ist doch klar.

    Fatalist: Weitermachen! Beförderung wurde beantragt.

  3. „Die Eltern und die Brüder vom Fatalisten wurden bereits angerufen. Vom BKA.“

    Dieser Satz ist doch erschreckend! Sie kennen die Identität des fatalisten!!!

  4. Ich bin, was den nsu-kram betrifft, bestimmt kritisch eingestellt.

    aber warum soll ein probeschuss und das anschließende vergleichende betrachten der kratzspuren so lange dauern? der fall hatte vermutlich eine ziemliche priorität. also haben die sicher noch am gleichen tag nachgeguckt und das dem Generalchef gemeldet. (wer von den lesern hier hätte als vorgesetzter gesagt: „laßt euch zeit!“?)

    was ich damit meine ist: daß die nsu-sache sehr seltsam ist, ist klar. aber wenn man verschwörungen mit solch leicht zu widerlegenden thesen und vermutungen aufbaut, entwertet man die wirklich kritischen punkte.

    eine erwähnenswerte enthüllung wäre es bei umgekehrten daten gewesen. hier kann man aber bestenfalls den fleiß der polizei loben, die so schnell arbeitete.

    • In einem Kommentar haben wir dargelegt, daß wir „das mal zur Debatte“ stellen, ohne die Einschätzung des fatalisten zu teilen, daß das ein grandiöser Verschwörungsbeweis wäre. Ganz naheliegend:

      a.) Es war bekannt, daß die Dönermorde mit einer Ceska durchgeführt wurden
      b.) Gemäß postum aufgefundener Bekenner-DVD hat sich das entleibte Mörderduo zu den Dönermorden „bekannt“.
      c.) In seiner Herberge wurde eine Ceska gefunden.
      d.) Die Bundesanwaltschaft hat aufgrund der „offensichtlichen Spurenlage“ a.) bis c.) ein mögliches forensisches Ergebnis vorweg gegriffen, was pro forma natürlich unsauber sein mag.

      Also so oder so ist das „Argument“ schnell fragwürdig – jeder kann entgegnen, daß die Polizei nun schnell arbeitete oder eben die (wenn auch an und für sich fragwürdige) Spurenlage auch ohne Beschußprüfung zu einem nachvollziehbaren Urteil führt.

      Der Entwertungsgedanke ist uns auch schon gekommen.

      • a) Das war eben nicht so sicher wie es jetzt dargestellt wird. Bei einigen Morden war nachgewiesen, dass die Waffe eine CESKA 83. Bei anderen wurde das „nicht ausgeschlossen“ und ansonsten „aus dem Tatzusammenhang“ auf die CESKA getippt.

        b) Das ist eben nicht so. Es gibt keine „Bekenner-DVD“. Es gibt eine DVD, deren vollständiger Umfang nach wie vor geheimgehalten wird. Man wird nach den Gründen fragen dürfen; wir leben nicht im Mittel-, sondern im Youtube-Zeitalter, wo jeder Pups hochgeladen wird.
        Die über SPIEGEL-TV veröffentlichten Sequenzen sind jedenfalls kein Bekenntnis. Sie offenbaren kein Täterwissen und sie bekennen nichts. Und die Justiz hat bis dato noch nicht erklärt, dass die eine andere Bekenner-DVD besitzen.

        c) So wird es kolportiert. Sowie man hinterhergoogelt, wird es nebulös.
        Wann wurde die Waffe gefunden?
        Wo wurde die Waffe gefunden?
        Wer hat die Waffe gefunden?
        Dazu geben die Behörden sehr sehr wenig Auskunft. Seltsam eigentlich, wo wir ansonsten zugeballert werden mit schröcklichen Detail (Familienpizza, Kaffeetrinken, Dönerkauf am Ostseestrand) in Sachen NSU.

        d) Wir reden hier nicht über freie Meinungsäußerung. Wenn EF oder Volker mal locker zwei und zwei zusammenzählen, ist das was anderes als eine offizielle Presseerklärung des Generalbundesanwalts. Es ist nicht problematisch zu extrapolieren. Aber das muss dann auch so dargestellt werden. Zumal auf diesem Gutachten schwerwiegende Rechtshandlungen (z.B. die Verhängung der Schutzhaft) basieren.
        Auf der anderen Seite fühlen sich diese Fuzzis ja nicht an ihre spontanen Äußerungen gebunden. Ziercke hat am 21.11.2011 gegenüber dem Bundestag ausgesagt, dass Ruß in der Lunge von Mundlos gefunden wurde. Speit hat darauf basierend ganz euphorisch in seinem Buch geschrieben, dass Mundlos am Rauch erstickt wäre.
        Nun, wo der Obduktionsbericht offen ist, sagt Speit gar nichts mehr. Und Ziercke sagt, ach was, das war ja nur ein vorläufiger Bericht.

        e) Das kennst Du auch, aber damit alle auf das gleiche sehen, hier das Bild von der Pressekonferenz am 01.12.2011.
        Nun gehen wir noch mal die Reihenfolge durch:

        1.
        Am 11. November wird diese Waffe zur Tatwaffe erklärt, ohne Begründung.

        2.
        Am 1. Dezember wird diese Waffe originalverbrannt ausgestellt.

        3.
        Am 06. Dezember wird ein Gutachten erstellt, das diese Waffe zur Tatwaffe erklärt.
        Dieses Gutachten (mein Kenntnisstand, weiß jemand mehr?) ist immer noch geheim, vor Gericht wird nur der Inhalt referiert.

        Das passt irgendwie nicht zusammen. Ganz besonders nicht, weil die Behörden bis heute noch keine Erklärung für diese merkwürdige Reihenfolge gegeben haben.

        • Die einzelnen Punkte können natürlich zerlegt werden und sind mit Sicherheit en detail anzuzweifeln. Aber bitte nochmal addieren:
          a.) Was definitiv schon vor dem 4.11. bekannt war: daß Ceska und Dönermorde zusammengehören
          b.) daß die (mit Sicherheit gefälschte) DVD – auch wenn sich da niemand bekennt – auf die Dönermorde Bezug nimmt, die Meinungskonsumenten also allesamt auf den plötzlich aufgetauchten „NSU“ als Täter eingestimmt werden
          c.) daß eine (mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit als Beweismittel drapierte) Ceska im Brandschutt gefunden wurde

          So, und nun muß ein Pressesprecher oder sonstwer noch nicht einmal in die Inszenierung eingeweiht sein, um aus a.) bis c.) schlußfolgernd eine „offensichtliche“ Täterschaft abzuleiten, was ja witzigerweise auch Ziel der ganzen Inszenierung ist: die plakative Offenkundigkeit, möglichst schnell, denn man kennt die Funktionsweise der massenmedialen Unterhaltung: daß langatmigen Ermittlungen einfach der Spaß- und Gruselfaktor abgeht.

          Was damit gemeint ist: Man sollte doch bitte auch versuchen, die offiziell dargestellten ebenso wie die wahrscheinlich tatsächlichen Handlungsabläufe aus Sicht der Teilnehmer zu nachzuvollziehen. Mal vor dem Einschlafen sich eine Zeitlang vorstellen, man wäre Uwe, Beate, Menzel, Runge oder ein VS-Abteilungsleiter, wie würde man handeln, was wäre einem wichtig, was kann man gut, was nicht. Im Endeffekt braucht man noch nicht einmal ellenlangen Beweisketten zu studieren, um festzustellen, was für ein Nonsens da aufgetischt wird, daß weder die Dienststellen, noch die Hauptakteure so gehandelt haben können, wie es dargestellt wird. Es sei denn, das sind alles unkalkulierbare Irre. Aber ganze Ämter davon voll?

          Doch um zum Thema zurückzukommen: Was vitzli schon anmerkte, daß das Aufplustern von Nebensächlichkeiten oder Unklarheiten zu einer (für die uneingeweihte Leserschaft nicht nachvollziehbaren) Offensichtlichkeit kontraproduktiv ist. Und so beeindruckend das ist, daß der Fatalist Unmengen an Unterlagen zutage fördert, aber den Umgang damit und wie investigativer Journalismus funktioniert, und auch guter Journalismus, der Leser mitreißt, müssen wir wohl alle noch ein bißchen lernen.

          Und was leider auch wahr ist: Von uns bekommt niemand einen Medienpreis umgehangen oder darf eine Karriereleiter in den Staatsmedien emporklettern oder bekommt einen Stab an Praktikanten für die Bearbeitung brisanter Themen. Bestenfalls den Kopf abgeschlagen. Aber das ist doch auch was wert.

          • Du kannst meckern wie Du möchtest, ist Dein Blog hier.

            Nur weil Du Dinge nicht kapierst, musst Du sie nicht als nebensächlich abqualifizieren.

            Darfst Du aber 😉

          • Danke. Für die Erlaubnis.

            KHK Heck hat am 12.11. den Inhalt einer 15minütigen DVD niedergeschrieben – das dürfte die Version sein, für welche APABIZ beim SPIEGEL Exklusivkohle kassiert hat. Ausschnitte brachte der SPIEGEL am 13.11.

            Aber was denn nun:

            1. Es waren alles Vollversionen und keine „Teaser“, dann hat SPIEGEL umsonst tausende Euros rausgeschmissen (die hatten in Halle eine DVD), der NDR (hatte ebenfalls eine) hätte sinnfrei herumgejammert und Redakteur von DerWesten wäre völlig unzurechnungsfähig.

            2. Nur APABIZ-SPIEGEL hatten die Vollversion und wurden galanterweise als Einzige nicht von den Ermittlern heimgesucht. Wie hat KHK Heck aber dann seinen Bericht schreiben können? Woher hatte er den 15minuten-Film?

  5. Wie das BKA die Zeugen manipulierte, das die erkannten, was sie erkennen sollten, das ist richtig kriminell…

    Warum waren im Eisenacher Wohnmobil 20.000 Euro aus Stuttgart, mit Banderole von 2007?

    Haben die Schwaben vom LKA Stuttgart am Morgen des 5.11.2011 nicht nur Geld, sondern auch eine Heilbronner Dienstwaffe dabei gehabt, als sie nach Thüringen kamen?

    wer-nicht-fragt-bleibt-dumm.blogspot.com/

  6. Private Mail, zur Kenntnis an die Leser, anonymisiert:

    In deinem Fall gehe ich aber davon aus, dass in der Zwischenzeit schon interveniert worden ist, sonst hätten sie dir ein Rollkommando in den Dschungel nachgeschoben.

    Terrorholger und John Goetz treten derweil als Zensoren und mit Drohgebärden auf. Sie streuen Gerüchte über lange Haftstrafen, zornigen Diemer und lebenslangen Justizboykott für jeden, der dich auch nur zitiert.

    Diese Leute mussten in den letzten Tagen jede Maske fallen lassen.

    In Gesprächen mit Medienleuten musste ich Mittel und Wege erörtern, wie man an diesen Bütteln vorbeikommt. Mit der Hilfe des Auslands wird das aber gelingen, da bin ich mir sicher.

    Wer im Inland jetzt berichtet, ist seinen Job los.

    „Geheimhaltung“ in der Kommunikation war mal gut, ab jetzt ist es sinnlos, weil ich aus sicherer Quelle weiß, dass der BND in Amtshilfe für das BKA jeden Pfurz von dir überwacht.

    Der große blonde Dünne ist aber der Meinung, dass auch im BKA schon Risse aufgetreten sind und man das nur noch halbherzig macht.

    Ich halte dir die Daumen

  7. So wie es aussieht, war der Tote mit dem bis zur Unkenntlichkeit zerschossenem Kopf gar nicht Uwe Böhnhardt.

    Die Tattoos passen nicht. Rechter Oberschenkel ist nicht linke Wade…

    siehe Blog 😉

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: