Islamophob

Zu schön-für einen Schleier

Eine „deutsche Rechtsextremistenpartei“ sei die FPÖ, meint die muslimische Nachrichtenseite Saphir News, die immer noch eine Landkarte vom Großdeutschen Reich an der Wand hängen hat, und beschwert sich über ein Plakat dieser Partei, auf dem eine blonde Frau und der freche Spruch „Gegen die Islamisierung Europas“ abgebildet ist.

Es sei islamophob, gegen die Islamisierung Europas zu sein, außerdem kolportiere das Bild Stereotype einer österreichischen Frau: weiß, blond, mit geflochtenem Schopf, Blumen in den Haaren und einem Dirndl. Was natürlich schrecklich ist. Jeder weiß doch, daß die typische österreichische Frau düster, schwarzhaarig und rasterlockig ist mit Fett in den Haaren, und daß sie in einen alten Mehlsack gewickelt in gebührlichem Abstand von zwei Metern hinter ihrem Gebieter läuft.

Bild oben: Screenshot aus dem muslimischen Blogbeitrag. FPÖ-Chef Strache löschte das Bild angeblich wieder bei Facebook, weil ihm die Bildrechte an der Blondine fehlten. Als mediale Berichterstatter über Straches Fehlverhalten zitieren die Saphir-Moslems das Bild lediglich, ebenso, wie wir wiederum das Bild von den Moslems zitieren. Hilfe, ist das umständlich! Hoffentlich zitiert uns Strache nicht!

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9 Antworten

  1. Hilfe, das ist ja alles noch viel umständlicher! Weil der offenbar kritische französische Blog FDESOUCHE die muselmännische Meldung einszueins übernahm, vermuteten wir doch tatsächlich einige Minuten lang, daß der Begriff „islamophob“ in Frankreich ein Markenzeichen (Trademark) ist.

    Islamophob Trademark

    Aber was nicht ist, kann ja noch werden!

  2. In Österreich sind die Regierungsparteien („GroKo“) schon schmähstad (d.h. es fehlen ihnen Konzepte). In den Umfragen ist die „deutsche Rechtsextremistenpartei“ FPÖ an erster Stelle:

    http://kurier.at/politik/inland/fpoe-in-umfragen-auf-platz-eins/70.346.372

    „Rechtsextremismus“ ist natürlich ein sehr dehnbarer Begriff. Was in Europa darunter fällt, würde vermutlich in den meisten muslimischen/arabischen Ländern – umgelegt auf die dortigen Verhältnisse – als viel zu (links-) liberal angesehen werden. Daraus wird vielfach der völlig falsche Schluss gezogen, die Menschen, die von dort nach Europa kommen werden vom hiesigen „Liberalismus“ angezogen. Noch wählen z.B. die Türken in Deutschland eher links. Wenn aber der Islam hier demnächst eine politische Größe wird, werden sich einige Leute möglicherweise noch sehr wundern.

  3. Das Linzer Market-Institut sieht die FPÖ in einer Umfrage für den Standard derzeit bei 27 Prozent, deutlich vor den Regierungsparteien: Die SPÖ käme nur auf 22, die ÖVP überhaupt nur auf 19 Prozent.

    Demnach müßte der „Extremismus“ – die von der Herrschaftsmeinung abweichende Meinung – in Österreich bald umdefiniert werden: extremistische Splitterparteien wären dann ÖVP und SPÖ.

    Das Wahlverhalten der Doppelpaß-BRD-Türken folgt en Gros den ureigensten Interessen: für die eigene Gruppe rechts, für die abzuzockende Gruppe links:

    Türken BTW 2013 und Türkei

    • „Demnach müßte der “Extremismus” – die von der Herrschaftsmeinung abweichende Meinung – in Österreich bald umdefiniert werden: extremistische Splitterparteien wären dann ÖVP und SPÖ.“

      Dieses Wortspiel mit “Extremismus” liegt natürlich nahe. Aber wir alle wissen, dass die Herrschaftsmeinung in unserer „Demokratie“ nicht die der Mehrheit des Volkes ist, sondern jene einer herrschenden Minderheit. Sinngemäß hat bekanntlich schon Karl Marx (über die Geschichtsschreibung) (ab)geschrieben: „Die herrschende Meinung ist die Meinung der Herrschenden.“

      • Die herrschende Meinung ist die Meinung der Herrschenden.

        Eine repräsentative Regierungsform (ob nun Diktatie oder Demokratur) benötigt aber immer auch ein Heer von Doofen und Willfährigen, welche die Herrschaftsmeinung adaptieren.

        • Völlig richtig. Wenn man Gustave Le Bon und anderen folgt, ist die (Volks-) Masse bekanntlich wesensmäßig ein „Heer von Doofen und Willfährigen“, egal wie wertvoll ihre Glieder sind.

          Und wenn das Volk das Vertrauen der Regierung verscherzt, so löst eben die Regierung das Volk auf und wählt ein anderes. (vgl. Brecht, Die Lösung) Dieser Prozess ist gerade im Gange.

          • Da die Regierung aber auch nur aus einem „Heer von Doofen und Willfährigen“ besteht, bleibt abzuwarten, ob dieser Umstand auf den Prozess wie Brandbeschleuniger wirkt, oder aber der Ausgang völlig offen ist.

  4. Chère Eulendfurz,

    ich erlaubte mir, das zitierte Zitat zu zitieren. Und noch ein ein paar Nachrichten aus Absurdistan anzufügen …

  5. Sorry, „Chère Eulenfurz“ mußte es natürlich heißen …

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