Rassenhaß-N*

Günter Wallraff Blackfacing

Der sich mit afrikanischen Wurzeln abschleppende Komödiantendarsteller Marius Jung, welcher lieber als „Neger“ und nicht als „Afrogermane“ angesprochen zu werden wünscht, hat vom „Referat für Gleichstellung und Lebensweisenpolitik des Student_innenRats der Universität Leipzig“ einen Rassismuspreis für besonders abgrundtiefen Negerhaß verliehen bekommen.

In seinem Buch „Singen können die alle! Handbuch für Negerfreunde“ resümiert er unter anderem: „Wenn humorlose Sprachpolizisten fordern, Worte wie Neger ganz aus der Sprache zu tilgen und zu verbieten, ist das Fundamentalismus.“ Der offensichtlich erzreaktionäre „Student_innenRat“, der sich immer noch nicht politisch korrekt in „Studierend_xRätt_In“ umgenannt hat, begründete die Preisverleihung mit der Abbildung eines halbnackten Wilden auf dem Buchumschlag: „Es erleben Menschen beispielsweise heute noch das N-Wort als Beleidigung.

Natürlich: Das N-Wort! Ob „Neger“, „Nazi“ oder „Nikotinabhängiger“ – solche Bezeichnungen dürfen in einer humanistisch aufgeklärten Fortschrittsgesellschaft nicht mehr fallen und sollten dem „Schwarzen“, „Braunen“ oder „Lungenvergifter“ weichen, oder, noch softer, dem „Mensch_x mit afrikanischem PoCken-Hintergrund“, „Träger alternativer Weltanschauung“ oder „Lebewes_Innen mit besonderen Affinitäten zu Tabakkonsum“.

Rückendeckung erhält der frischgekrönte PoCrikaner von dem Straßenschauspieler Günter Wallraff, welcher zwischen seiner Standardrolle als voyeuristisch-notgeiler Mitleidheischer vor einigen Jahren „mit geschwärztem Gesicht und Perücke bundesweit unterwegs“ war, um als dümmlich dreinschauender Negerimitator Rassismus zu provozieren und die Blackfacing-Debatte anzuheizen, in welcher intensiv diskutiert wurde, ob verkleidete Schauspieler überhaupt irgendeine Rolle spielen dürfen, weil sie die Dargestellten damit zwangsläufig diskriminieren. Dürfen sie nicht, entschied später das Ministerium für Wahrheit, sie dürfen nur sich selbst darstellen und das völlig unbekleidet und ungeschminkt.

Dem Referat für Gleichschaltung und Lesbenwaisenpolitik der Universitot Leipzig jedenfalls wurde mittlerweile klar, daß es mit der Preiskrönung ein leibhaftiges N-Wort beleidigt hat, windet sich aber auf Kosten der eilends herbeibemühten Mehrheitsgesellschaft umständlich aus der Affäre: „Selbstkritisch möchten wir an dieser Stelle feststellen, dass die Perspektive unseres Blickes Teil einer weißen Mehrheitsgesellschaft ist.

Also bitte, die Däm_x des Referats mögen der Mehrheitsgesellschaft vieles vorwerfen, aber doch nicht, daß diese die blöden Perspektiven einiger V* teilt!

* Das V-Wort kann beliebig ausgefüllt werden. Unser Papagei präferiert „Vollhonk_Innen“. Wir lehnen das ab und bevorzugen V*. 

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6 Antworten

  1. Völlig plem-plem diese Leute.

  2. N-Wort stammt vom US-Englischen N-word und steht für Nigger, also für die Eigenbezeichnung der US-amerikanischen Neger, die nur der verwenden darf, derrr die rrrassischen Vorrraussetzungen errrfüllt. Heil Hi…. ! Ups, meine deutschen Reflexe, sorry.

    Es steht nicht für Neger, aber da man in den einschlägigen antirassistischen Sekten auf diesen schicken Begriff neidisch ist und auch N-Wort sagen möchte, tut man einfach so, als habe es schon immer Neger gehießen. Behämmert. Aber das hat ja schon ein Vorredner angemerkt.

    Übrigens, kürzlich wurde M. Klose (ein Fußballer) von der Niggersängering Rihännah als nigga (Niggerslang für Nigger) bezeichnet.
    Falls Klose das N-Wort „als Beleidigung erlebt“ hat, dann hat er es bisher nicht durchblicken lassen, aber vielleicht hätte er ja auch nichts dagegen, ein Nigger zu sein, obwohl er ein weißer Deutscher und damit Erbnazi ist.

    http://www.rp-online.de/sport/fussball/wm/dfb/rihanna-twittert-zu-deutschland-gegen-ghana-my-nigga-klose-iid-1.4330310

    • „Rihanna ist bekennender Deutschland-Fan …“

      Von was man so alles Fänn sein kann!

      Neger kommt vom schwarzen negro, diese Bezeichnung war nie rassistisch inspiriert, sondern fußte auf der wertneutralen Merkmalbeschreibung einer anderen Gruppe.

      Die propagierte negative (!) Konnotation korreliert mit einer sich immer totalitärer gebärdenden Umvolkungsideologie: Je mehr Neger nach Europa einwandern und damit als Täter auftreten, desto stärker versuchen Neusprech-Extremisten deren Opfermythisierung durchzupeitschen.

      • Laut Freund Dikigoros wurde lateinisch „niger“ (… Miser! Miser! Modo niger / et ustus fortiter…) gar kurz ausgesprochen. Man spreche es halt einfach so aus…
        (Nun hatte ich nur das Kleine Latinum in Sparausgabe, mein Lehrer an der Penne war katholischen, der an der Unität mosaischen Irrglaubens.)
        -Aper bellicus-

  3. Ein Gericht in den Niederlanden hat gerade entschieden, daß der Nikolaus ein Rassist ist.

    http://www.zeit.de/gesellschaft/2014-07/niederlande-nikolaus-diskriminierung

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