Propagandabrief

Berlin Propagandapost

Die Verbreitung von Propagandaparolen ist heute nicht mehr so einfach, wie noch vor einigen Dekaden. Standen früher großflächige Hauswände zur Verfügung, die mit platten Parolen wie „Sieg oder Sibirien“ oder „Alles für den Sieg des Sozialismus“ getüncht wurden, so soll die Propaganda heute subtiler vermittelt werden.

Die halbstaatliche Post hatte diesbezüglich für Berlin eine besondere Idee: Auf private Briefe, die sich unschuldige Menschen schreiben, stempelt sie ihre Propagandaparole: „Berlin sagt Nein zu Fremdenfeindlichkeit und Gewalt“. Damit jeder weiß, was Berlin mitzuteilen hat.

Außerdem wird erklärt, daß der Versand CO2-neutral erfolgte. Obwohl es für den Postboten ziemlich schwierig war, bis zur Bestückung unseres Briefkastens nicht zu atmen.

FremdenfeindlichkeitFremdenfeindlichkeit ist in Berlin ein großes Problem.

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6 Antworten

  1. Hat dies auf rundertischdgf rebloggt und kommentierte:
    Schwaben raus Parole? Wir müssen deshalb an Herrn de Maiziere, an Frau Merkel und alle politischen Vorturner und Parteien die ernsthafte Frage stellen, ist dieser Aufruf bereits fremdenfeindlich und rassistisch und damit gar verfassungsfeindlich? Innenminister bitte übernehmen!

  2. Ist doch gut, daß die Feindlichkeit und die Gewalt der Fremden thematisiert wird. Bravo Post!

  3. Das ist diskriminierend und den Hass zwischen den Deutschen gab es schon immer. Ich als armes bayerisches Kind vom Dorf musste mit 4 Jahren in diese ekelhafte Stadt ziehen, wo ich als dummes bayrisches Kind abgestempelt und beleidigt wurde.
    Dabei kamen in den 70ern aus allen Herren Bundesländern Wessis (Westdeutsche), Bund-Flüchtlinge, Linke und viele mehr.
    Heute gibt es kaum noch echte Berliner und wir Zugezogenen waren echte Berliner, nett, freundlich und berechenbar.
    Alle neu Zugezogenen sind unfreundlich, ekelhaft, arrogant und dumm, denken, weil sie in der Hauptstadt wohnen und den Berlinern die Wohnungen wegnehmen dürfen, sind sie jetzt die Big Macker und Macher.
    Die Schwaben waren damals in 61, Kreuzberg, die Linken in 36, und wir Anständigen in Tempelhof. Heute sind wir nicht mehr in Berlin.
    Wenn man gegen die Türken, Afrikaner und anderen nichts mehr sagen darf, sagt man eben was gegen die Deutschen, wo man dann von allen Seiten Mitläufer-Bestätigung bekommt.

  4. hab ich bei mir re-posted.

  5. Neusprech, Altsprech, damals wie heute:

    http://www.staatsbuergerkunde-podcast.de/2014/06/21/sbk040-ddr-sprech/#t=10:26.149

    Dieses Mal geht’s um das, was in der Zeitung steht. Eigentlich als „vierte Gewalt“ in einem Staat mit der Aufgabe betraut, den Regierenden und Mächtigen auf die Finger zu schauen, können die Medien auch anderweitig „verwendet“ werden. Mit Constanze Kurz, Kai Biermann und Martin Haase vom Neusprechfunk habe ich mich in Berlin getroffen, um über den typischen „DDR-Sprech“ zu diskutieren. Wir analysieren Artikel des „Neuen Deutschlands“ auf Informationsgehalt und sprachliche Mittel, befassen uns ein wenig mit Pressetheorie und betrachten sprachliche Umdeutungen im offiziellen Sprachgebrauch. Zwei Stunden Gesprochenes über Sprache erwarten Euch!

  6. Berlin sagt nein zu Fremdenfeindlichkeit und Gewalt!!!!! Aber ja zu Besetzung von Schulen, Öffentlichen Plätzen und zur Erpressung von Bleiberecht!!!!!!

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