Zu den Waffen!

Gauck Zu den Waffen

Manchmal ist es erforderlich, zu den Waffen zu greifen“, predigt ein ehemaliger Pfarrer aus der DDR, welcher heute als BRD-Präsident im Berliner Schloß Bellevue residiert.

Das erinnert an eine Szene aus der NSU-Verfilmung: Uwe Böhnhardt hebt den rechten Arm, spannt seinen Stiernacken und funkelt mit den engstehenden Äuglein. „Die Dönerdürken werden immor freschor!“ Uwe Mundlos runzelt die flache Stirn: „Manchmal ist es erforderlich, zu den Waffen zu greifen!

Natürlich, zwischen Fiktion und Realität besteht ein himmelweiter Unterschied – die beiden Schauspieler sind mittlerweile tot, der Waffenpfaffe aber lebt noch.

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14 Antworten

  1. Kriegsminister Uschi v.d.L. bläst ins gleiche Horn:
    „Wir haben Schlüsselkapazitäten und Fähigkeiten, die andere Nationen nicht haben“, sagte die Verteidigungsministerin nach einem Gespräch mit dem stellvertretenden Uno-Generalsekretär Jan Eliasson in New York. Die Uno bitte darum, „dass Deutschland eines Tages auch eine militärische Friedensmission der Vereinten Nationen führt“, sagte die CDU-Politikerin im ARD-„Morgenmagazin“.

  2. F R I E D E N – S C H A F F E N – O H N E – P F A F F E N !

  3. Auch Larven wollen gut leben und entpuppen sich irgendwann.

  4. Diesen Typen in russischer Uniform mit einer Kalaschnikow darzustellen, grenzt an Blasphemie. Schon weil sein Vater von den Sowjets ermordet wurde. Außerdem sind es nicht die Russen, welche die Welt permanent bedrohen, wenn ein Völkchen nicht nach ihrer Pfeife tanzt. Es sind die kaugummikauenden und sonnenbebrillten Amis mit ihren lustigen Helmchen auf ihrer weichen Birne, die dies tun.

    Im Übrigen empfehle ich bezüglich der Bedeutung der Regenbogenfahne in Alten Testament (1. Buch Mose 9) nachzuschauen, um zu erfahren, warum der Regenbogen ein wichtiges religiöses Symbol für eine gewisse abrahamitische Religion ist. Die Konklusion überlasse ich dem mündigen Leser.

    • Schon weil sein Vater von den Sowjets ermordet wurde.

      An dieser Stelle wird es manch einer bedauern, daß der Einmarsch der Roten Armee nicht schon bedeutend früher stattgefunden hat.

      Den Beschwerdebrief ob der unpassenden Uniform bitten wir in den Kummerkasten (hinterm Monitor) zu werfen. Die wachhabende Offizier_in wird diesen an die Kasernenschneiderei weiterleiten.

      • Aha. Mancher scheint den Ami und ihre Appendixe als Besatzer vorzuziehen.

        • Das wäre bis 1990 nachvollziehbar gewesen. Die Russen freilich hatten seinerzeit das Feld geräumt; daß sie ebensolches nicht auch von den anderen Besatzern forderten, wird sie heute reuen. Damals gab es aber noch keinen Putin, sondern nur irgendwelche Wodkasäufer, wachsweich in der Hand der Globalmafia.

          Und wenn sich die Kriegs- und Waffenbegeisterung der Gauckler und Konsorten so weiterentwickelt, werden sich die Russen noch darüber ärgern, daß sie als Sowjets 1945 mit der besiegten Masse samt Kind und Pfaff nicht tabula rasa gemacht haben. Das machen sie dann vielleicht nach ihrem nächsten Sieg.

          • Mir waren schon 1990 die Amis suspekter als die Russen. Seit ihrem Abzug sind sie, die Russen, schlicht keine Feinde mehr. Aber einige meinen seitdem sie müssten Döner, Pizza und Burger essen, um politisch korrekt furzen zu können. Dazu passt dann auch „den Russen“ wieder mal als Feindbild aufzubauen. Ich will aber „den Ami“ loswerden, getreu der alten politischen Losung: „Ami go home“. Die Deutschen brauchen weder einen Großen Bruder, noch einen transatlantischen Hegemon.

          • Was die Besetzten brauchen, entscheiden für gewöhnlich die Besatzer. Die Deutschen (gibt es die überhaupt noch?) haben zwar eine Waffenruhe (wer weiß, wie lange noch), aber keinen Friedensvertrag; zwar ein Grundgesetz, aber keine ordentliche Verfassung.

            Im Provisorium läßt es sich zwar auch gut leben (resp. untergehen), aber man sollte als gehorsamer Untertan nie vergessen, daß nicht nur Amis, Briten und Franzosen unsere Herren sind, sondern auch die Russen. Warum sollten sie in der Ex-DDR nicht einfach wieder einige Kasernen aufmachen?

            Nachtrag: Das wird wohl alles im 2+4-Vertrag geregelt sein, wir haben den nicht gelesen. Irgendein russischer Wodkasäufer hat da offenbar leichtfertig Einiges verspielt, auch zum eigenen Schaden.

        • Fried‘, ihr Herren! (Schiller, Wallensteins Lager, in anderem Zusammenhang.)
          Ich finde Pelmeni, v.a.mit Putenfüllung, tatsächlich besser als Mac Chovno – Schredderkuh im Labberbrötchen.
          Romani eunt domus!

  5. der Waffenpfaffe aber lebt noch.
    und warum?>>>>>>weil wir es zulassen!
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