Hetzinger

Steinmeier Hitlergruß

Richard Herzinger hetzt wieder nach Herzenslust. So behauptet der von Manchem als „kriegsgeile Giftspritze“ klassifizierte Lohnschreiber in einer Tageszeitung, daß sich „von der österreichischen FPÖ bis zu neonazistischen Gruppierungen wie der ungarischen Jobbik und der deutschen NPD“ alle „Rechtsaussen des Kontinents weitgehend geschlossen auf Putins Seite geschlagen“ hätten.

Moskau betreibe eine „Liaison mit den Erben des europäischen Faschismus“. Richard Hetzinger fabuliert als Beweis für die eurasische Faschistenverschwörung eine Kausalkette vom „russischen Politologen, Publizisten und Politiker Alexander Dugin“ über eine in den 1960er Jahren „in Frankreich entstandene Gruppierung unter der Bezeichnung ,Neue Rechte‘“ weiter zur „Tradition der Konservativen Revolution im Deutschland der zwanziger und dreissiger Jahre“ bis hin zu verblichenen italienischen Faschisten oder NS-Staatsrechtlern.

Angesichts dieser unheilvollen Verkettung, die sich in Hetzingers Verschwörungsparanoia abspielt, fordert dieser in der Neuen Zürcher Zeitung zu mehr Haß gegen Putin: „Europas Demokratien tun gut daran, ihn als ernste Gefahr zu begreifen.

Die Europäer jedoch täten noch besser daran, sich in der Propagandapresse austobende notorische Volksverhetzer und Kriegstreiber als ernste Gefahr zu begreifen.

Bild oben: Der abgelichtete Mann mit der sozialen Geste soll ein Faschist sein. Der andere im Bild, welcher mit diesem „Erben des europäischen Faschismus“ eine Liaison eingeht, ist allerdings nicht der böse Putin.

Qualitätsmedien Kriegspropaganda

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7 Antworten

  1. Gab es denn etwas zu erben? Vom europäischen Faschismus? Ich dachte, das hätten die Sieger entweder nach Übersee oder nach Moskau verbracht. Herr Herzinger tut nur seine Pflicht. Die besteht darin, seine Leser für den Gedanken eines NATO – Krieges gegen Rußland zu begeistern. Natürlich kann man einen Journalisten nicht wegen Vorbereitung eines Angriffskrieges belangen. Er äußert ja nur die Meinung seiner Auftraggeber.

  2. Aber bis auf weiteres scheinen die Russen in Russland bleiben zu wollen. Das ist ein sympathischer Unterschied zu einigen anderen Völkern, die hier ganze Heere einmarschieren lassen und vor denen zu warnen Hetzinger bisher leider versäumte.

  3. Ein sprechender Name halt, Herzinger… so wie Stechus Kaktus oder Schwanzus Longus. Oder Herzl. Sapienti sat, oder: Des Weisen Herz ist wenig froh (Edda).

    • Nein, gegen diese Zuweisung hatte er sich mal verbal gewehrt. Wir sind auch ernsthaft der Überzeugung, daß sich Schäbigkeit nicht nur auf einen Volksstamm beschränkt, sondern wahrhaft kosmopolitisch ist.

    • Oder auch ‚Agitus Propus’…

      (lol)

  4. Nicht das ich besonders viel von Demokratie halte.

    Aber im mittlerweile ziemlich heruntergekommenen
    Europa gibt es ohnehin keine Demokratie.

    Die Anzahl potentieller Addressaten von ‚Herzlinger’s Appell‘
    dürfte demzufolge also ziemlich begrenzt sein.

    (lmao)

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