Flaschengeist

Obama Nazis Geist

Faschisten allüberall: Während bezahlte Kriegshetzer der transatlantischen Rüstungsmafia in ihren Pamphleten eine Liaison des russischen Präsidenten Putin mit europäischen Faschisten und NS-Staatsrechtlern beschwören und dazu am 6. Juni 2014 die Flaschengeist-Metapher bedienten: „Denn zurück in die Flasche holen lässt sich der von ihm mit freigesetzte ideologische Furor so leicht nicht“, so hatten russische Karikaturisten bereits am 5. Juni, also einen Tag zuvor, vergleichbare Parallelen zwischen Obama und dem Faschismus gezogen.

Offensichtlich mangelt es den Lohnschreibern der sowjeteuropäischen Kriegspropaganda derart an Kreativität, daß sie Darstellungen aus russischen Blogs lediglich seitenverkehrt abspulen.

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2 Antworten

  1. Das schrieb einmal Hans Weigl: Wenn ich Kommunist wäre…

    …würde ich nachts heimlich an eine gut sichtbare Stelle im Zentrum einer Großstadt Hakenkreuz malen. Das bringt mehr Publizität als eine mit Rotfrontparolen von oben bis unten beschmierte Universität. Außerdem könnten Rotfrontparolen dort, wo sie nicht hingehören, bei der Bevölkerung meinen Freunden schaden. Hakenkreuze aber meinen Feinden. Wenn ich Kommunist wäre, würde ich in aller Öffentlichkeit das Horst-Wessel-Lied oder den Badenweiler-Marsch anstimmen, ich würde im Wirtshaus Lobreden auf die NS-Zeit von mir geben und anschließend, möglichst im Chor, Soldatenlieder aus der Wehrmachtszeit absingen. Wenn ich Kommunist wäre, hätte ich die Hitler-Welle erfunden. Und wenn ich schon nicht so gescheit gewesen wäre, sie zu erfinden, würde ich sie, wenn ich Kommunist wäre, nach Kräften fördern. Ich würde blonde, blauäugige, junge Großgewachsene gegen gute Honorare öffentlich Juden beschimpfen lassen.
    Und ich würde das alles, was ich heimlich angezettelt habe, publizistisch aufwerten, groß herausstellen, aufblähen: als Wiedergeburt des Nationalsozialismus. Immer gerade dann, wenn die öffentliche Meinung sich über linksradikale Exzesse besonders empört, würde ich, wenn ich Kommunist wäre, eifrig dafür sorgen, dass rechtsradikale Aktivitäten zumindest ein Gleichgewicht herstellen.

    Erschienen im Verlag Styria, 1977: Ad absurdum

  2. So ist das mit bösen Dschinnen. Oder Dschinnis? Wer aus der Flasche oder Lampe ist, der schätzt die Freiheit.

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