Zum Kotzen!

Übelkeit

Es ist zum Kotzen! Da zieht eine Nazibraut eine Dönermordspur durch ganz Europa, und dann klagt sie wehleidig vor dem Henkerbeil über Übelkeit! Einerseits also ganz dicke und kolossal brutal tun und in der ganzen Republik Bekenner-DVD’s persönlich in Briefkästen werfen, dann aber vor dem Kadi um Gnade winseln. Erst die Angehörigen der Opfer durch „Gefühlskälteabschrecken, und sie dann auch noch obendrein mit Brechreiz entwürdigen. Wo hat man so etwas schon einmal gesehen?

Als Grund für die Übelkeit gab die Angeklagte „eine Nachricht“ an, „die sie unmittelbar vor Sitzungsbeginn erhalten habe“. Ja was denn, bitte nicht so wehleidig! Immerhin steht sie unter besonderem Schutz der Behörden, die tunlichst auf ihre Gesundheit achten. Damit sie nicht plötzlich aus Liebeskummer in ihrer Zelle verbrennt oder an einer Überdosis Diabetes stirbt.

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35 Antworten

  1. Ich habe den Verdacht, daß auf das langsame Ableben dieser Frau hingearbeitet wird. Etliche Zeugen sind ja nun plötzlich und überraschend verstorben und es ist nicht abzusehen, daß noch schlüssige Beweise auftauchen, die die wilden Phantasien der Staatsanwaltschaft stützen könnten. Das heißt, bevor offen zugegeben werden muß, daß die Frau mangeld Beweisen freikommt, ist es besser, sie Verscheiden zu lassen. Das wäre besser für die Staatsräson.

    • Es ist erwartbar dass sie tot in der Zelle aufgefunden wird, Diagnose Selbstmord. Sehr kritisch werden freilich auch die Tage um die Urteilsverkündung sein. Bemerkenswert auch die Einschätzung von Wolfgang Eggert:

      „Natürlich weiß sie viel, zu viel. Aber sie wird sich gegen ihre alten Verbindungen abgesichert haben, nachhaltiger noch als Böhnhardt und Mundlos, sie war ja nach den Bränden erst mal untergetaucht. Deshalb ist auch hier ein Gentlemens Agreement der beste Weg für alle Beteiligten. Warten Sie das Ende des Prozesses ab. Ihre Strafe wird marginal bis nicht vorhanden sein. Sie wird ins Zeugenschutzprogramm kommen. Kronzeugenregelung. Wenn das der Öffentlichkeit verkündete Urteil hart sein sollte, dann lautet meine Empfehlung: Besuchen Sie Frau Zschäpe doch einmal im Gefängnis. Ich wette darauf: Sie wird an diesem Tag gerade nicht für Sie zu sprechen sein. Und Sie werden auch keine echten Insassen des Gefängnisses treffen, die sie dauerhaft dort gesehen haben. Ihre gerechte Strafe wird dann nichts anderes gewesen sein, als die ganze Geschichte, welche Ihnen die Geheimdienste bisher aufgetafelt haben: Augenwischerei. Ganz großes Kino.“

      http://nuoviso.tv/nsu-der-fall-hat-aussenpolitische-hintergruende-wolfgang-eggert/
      bzw.
      http://rotefahne.eu/author/wolfgang-eggert/

  2. Ja, sie sollte aussagen und sich langsam an einen konservativen Bischof um Kirchenasyl wenden. Wenn sie z.B. vom Blitzdiabetes des Corelli gehört hat, und ihr davon schlecht geworden ist, wäre es aller höchste Zeit, die letzte Ölung zu verlangen.
    Besonders witzig ist das alles nicht. Sie werden uns den Tod dieser Frau genauso cool verkaufen wie diesen Geldsack-Faschismus in de Ukraine.

  3. Noch isse ja nicht hinüber…

    die Frage ist ja die, ob sie nicht eigentlich seit 4.11.2011 hätte hinüber sein sollen?

  4. Ich werde dazu heute um 17 Uhr Ströbele befragen; er soll ja zusammen mit Wolf Wetzel einer der am besten Eingeweihtesten sein

  5. @ fatalist

    Die Bemerkung zu den beiden war ironisch gemeint (…)
    Ich schreib hier ein paar Zeilen, wenn der Hausmeister nix dagegen hat

  6. Was ich bei all den Verdachtsmomenten, die auf Verbrechen eines „tiefen Staates“ deuten könnten, nicht verstehe: Wenn so etwas inszeniert wird, warum dann mit so vielen Fehlern und Ungereimtheiten, als hätten es Kloppies und nicht Studierte mit Beamtengehältern ab A 13 durchgeführt?

    • Weil das Andere alles Verschwörungstheorien sind.

    • Man könnte genauso widersprechen, daß das offiziell behauptete Szenario im Großen und Ganzen doch ganz brauchbar dargelegt wurde: Es lagen alle Beweise schön geordnet vor in zwei abgefackelten Räumlichkeiten, es gab eine Bekenner-DVD – zwar ohne Bekenner – aber immerhin, und es gibt zwei Selbstmörder, die noch nie behauptet haben, von jemand anderem als sich selbst ermordet worden zu sein.

      Sie, die zwei Haupttäter, haben ihre Taten, zu denen sie sich postum bekannten (gut, nicht persönlich), auch nie bestritten. Das persönliche Umfeld kann vor Gericht nur doof mit den Schultern zucken. Zumindest ein Zeuge, der Wesentliches hätte aussagen können, nämlich wann und warum er den NSU erfand, starb unter der Obhut des Geheimdienstes kurz vor der Befragung an Schockdiabetes und die einzige, welche neben den Geheimdienstmitarbeitern die beiden NSU-Toten während deren letzten dreizehn Jahren fürsorglich begleitete, hält wohlweislich die Klappe.

      Erstaunlich ist auch, daß zwar immer wieder Zweifel geäußert werden, von einigen Journalisten, Bloggern, Ermittlern oder dem Uwe-Umfeld (deren Eltern etwa), daß aber im Großen und Ganzen das Netzwerk, das an einer Inszenierung beteiligt sein müßte, dichthält. Und bevor jetzt jemand „Verschwörungstheorie!“ brüllt, sollten erst einmal alle Theorien überprüft und die Wahrscheinlichste hervorgezogen werden. Angesichts der Ungereimtheiten kristallisiert sich heraus, das wohl eher die Behauptung, daß die beiden Uwes über Jahre hinweg konspirativ Dönertürken mordeten, die krudeste Verschwörungstheorie ist. Deren Taten ergeben keinen Sinn, obwohl wir nun zweieinhalb Jahre an die Gewöhnung der multimedial orchestrierten Darstellungen dressiert wurden.

      Außerdem passieren immer Fehler, wollte man von einer Inszenierung ausgehen, manches muß auch schnell gehen, nicht alle sind eingeweiht/gebrieft (eher: kaum einer auf der unteren Ebene) und pfuschen ins Handwerk. Vieles fällt erst später auf, weil es erst dann nicht in den Gesamtkontext paßt, der in gewisser Hinsicht immer organisch ist, weil Kausalketten bei kleiner Veränderung eine andere Richtung annehmen können.

      Bezüglich der DVD’s etwa verwiesen wir auf das Szenario, das man im Nov. 2011 möglicherweise vermitteln wollte, nämlich das einer bundesweit operierenden Terrororganisation:

      … wieso mußte in Nürnberg und Völklingen (boah, Saarland!) per Bote eingeworfen werden? Und von wem? Selbst beim Platzieren von getürkten Beweisen ergibt das keinen Sinn, es sei denn, man wolle auf ein bundesweites NSU-Netzwerk hinweisen. Das ist wahrscheinlich auch des Rätsels Lösung, wenn man diesen Vorgang aus der damaligen Perspektive betrachtet und nicht aus der heutigen, in der man notgedrungen von einer abgeschlossenen Zelle berichterstattet, deren Mitglieder entweder nicht reden wollen oder nicht mehr können. Das bundesweite Naziterror-Netzwerk wäre denn aber zu absurd herbeizubeweisen, …

      Deswegen. liebe Frau Martina Renner, dürfen Sie vergeblich hoffen, daß dem NSU noch andere Terrordelikte zugeschoben werden. Eher müßte man von dem ganzen Kuchen noch etwas wegnehmen, um die Ungereimtheiten wenigstens ansatzweise zu dezimieren.

    • Gernot, es hat was damit zu tun, dass man nicht beliebig viele Leute einweihen, bestechen oder einschuechtern kann. Und selbst im inner circle ist jeder bestrebt, keine Spuren zu hinterlassen (man weiss ja nicht, wie s Wetter wird).

  7. Ist euch denn noch nie in Gedanken die Verbindung gekommen zu dem Pädo-Inder? Seines Zeichens NSU-Untersuchungsausschhuss.

    Ist es wirklich so ein Drecks Kinderficker oder hat man ihm die ganzen Beweise nur unterstellt, um ihn in der Öffentlichkeit unglaubwürdig zu machen, falls er mit dem, was er da womöglich rausgefunden hat, an die Öffentlichkeit gehen will?

    Es gibt nur diese zwei Möglichkeiten: Entweder er ist wirklich pädo, dann ist er aber obendrein saublöd, das er den ganzen Mist über die Bundestagsserver runter geladen hat. Dann gehört er wirklich an die nächste Laterne geknüpft.

    Oder man macht hier den nächsten Zeugen mundtod, indem man seinen Ruf versaut.
    Zuviele Leute kann man ja schließlich auch nicht erselbstmorden, weil bereits zu viel öffentlich im Gespräch ist.

    • Man sollte nicht verschwörungstheoretisieren um der Verschwörungstheorie willen, sondern erst dann, wenn die „Verschwörung“ – oder nennen wir es besser „Inszenierung“ – offensichtlich oder zumindest naheliegend wird.

      Das wurde hier schon einmal thematisiert, daß hochrangige Personen vor dem B-Untersuchungsausschuß befragt wurden, die zu diesem Zeitpunkt über die anstehenden Ermittlungen gegen den Chef des Untersuchungsausschusses Bescheid wußten, was dieser wiederum nicht wußte.

      Ein Faustpfand mit Geschmäckle – die Erpreßbarkeit Edathys wäre zumindest jederzeit möglich gewesen, wenn sie nicht gar durchgeführt wurde, etwa, um das Ermittlungsziel zu beeinflussen und grundlegende Fragen zu negieren. Die Ergebnisse des Ausschusses sind damit eigentlich hinfällig, zumindest fragwürdig.

      Diese Beeinflussung kann, aber muß nicht gewesen sein. Edathy kann schon allein aufgrund seiner Sozialisation selbständig funktioniert haben, ohne jegliche Nötigung. Andere Schleimspurindianer können das schließlich auch.

      Ach, noch was, die mögliche Strafbarkeit möglicher Pädo-Handlungen Edathys anerkennen wir erst nach einem nachvollziehbaren Gerichtsurteil. Dieser ganze Pädo- und Pseudopädo-Komplex ist uns zu emotional und unlogisch geprägt, als daß da Vorverurteilungen statthaft sind. Stichworte: Beziehungen zwischen einer 15-Jährigen und einem 21-Jährigem, Knabenakt in der Kunst, Dildospiele in der Staatsschule, familiäre Freikörperkultur – wo zieht man moralische, wo strafrechtliche Grenzen?

  8. So, Lagebericht aus der Greifswalder Straße (zurück im trauten Heim): überraschende Veranstaltung, richtiges Verschwörungsfest; am Podium wurde das Wort „Verschwörungstheorie“ in linker Tradition als Herrschaftsvokabel vom Gebrauch ausgeschlossen. Ungefähr 150 Leute, tief radikales Linksmilieu, gemütliches Hoffest mit viel Herzlichkeit, wirklich guten Bratwürsten und zahlreichen Lesben. Für mich wie Sex mit der Ex, politisch.
    Wetzel hat kräftig Gas gegeben; er schloss kategorisch die Täterschaft der Uwes bei den meisten Dönermorden aus und nannte sie „Neonazis, die sterben mussten“. Andreas Förster mit sehr sachlichen Beiträgen und dem Tenor, dass die beiden als Auftragskiller geführt wurden. Der Malte, der neulich den Telepolis-Artikel geschrieben hatte, war schwer verunsichert und für alles offen. In der Diskussion wurde die Tatbeteiligung fremder Dienste als ohne weiteres möglich angesehen.
    Off the Record: Hajo Funke sprach die Jugend an und suchte, einen gewissen „Fatalist“ ausfindig zu machen. Ich war es nicht!
    Im Gespräch später beim Bier: Nette Leute, die bemüht, aber noch ohne viel Wissen sind. Wetzel ist übrigens privat keineswegs naiv; ein herzlicher Kerl, der ganz genau weiß, dass der NSU ein Propaganda-Schmäh des bürgerlichen Staates in der Krise ist.
    Erstaunlich! Ein paar 68er-Fettsäcke, die einwerfen wollten, dass „Rassismus das Problem“ sei und man die Kriminalfälle doch in Rihe lassen sollte, wurden ausgelacht.

    • Danke für das Portrait des Treffens, die guten Bratwürste bei linken Aufläufen sind mittlerweile schon legendär. Fehlt noch der Zylinder und der Gehstock für das Spießerprofil. Inhaltlich gab es aber denn wohl keine Überraschungen, welche man bei den Beteiligten nicht schon vorher / nebenbei hätte nachlesen können?

    • Danke, Sigi, ich erwarte einen 2. Bericht eines anderen Teilnehmers, sobald ich den habe, stelle ich den auch hier ein. Kann etwas dauern…

      Ich war nämlich gar nicht dort!

      „Ströbele und die Renner haben gekniffen und sich hinter angeblichen Abstimmungssachen im Bundestag, die sie nicht versäumen wollten, versteckt.“ War wohl so?

      Sigi, die Politiker haben ALLE aktiv im PUA vertuscht, gerade bei Ströbele lässt sich das mühelos beweisen anhand der Wortprotokolle.
      Feige und erpressbar, so sieht das aus.

  9. Natürlich war es ein Spießerauflauf, was soll man erwarten, und inhaltliche Überraschungen gab es nicht.
    @ fatalist
    Ströbele ist das zu heiß geworden, Renner auch, es war ganz klar, dass hier gekniffen worden ist.

    • Wetzel hat mich durchaus positiv überrascht, Sigi.

      Die falsche Story vom NSU, die Gegenstand der Anklage ist, wurde von BAW und BKA gestrickt, nicht von „dem grossen schwarzen Loch“ Verfassungsschutz. Wurde das klargestellt von Wetzel?

      Fiel der Name Klaus-Dieter Fritsche, „Das Trio muss geführt worden sein“? Wüppesahls These „von stramm Links“!!!

      Die Vertuscher kneifen, keine Überraschung.

      • Wetzel ist vollkommen o.k., man würde sich wundern, gegen welche stalinistischen Widerstände der in seiner eigenen Community ankämpft. Da gab es durchaus zischende Zwischenrufe nach dem Motto „Verschwörungstheorie“ und „Rassismus tötet“, die ihm das Maul stopfen sollten. Er hat sich aber nicht beeindrucken lassen.
        Inhaltlich war es halt eine saubere und genaue Zusammenfassung des „Wissensstandes“ der Linken, zum Teil mit großer Sachkenntnis, und es gab durchaus Andeutungen über Beweismaterial (etwa im Fall Heilig, den Wetzel sehr genau kennt), mit dem man alles zum Einsturz bringen kann.
        Alles eine Frage der politischen Kragenweite bei den Linken, was man wissen will und was nicht!
        Das VS-Bashing war überhaupt kein Thema, da ging es eher gegen die Polizei und gegen ausländische Dienste. Es waren alte RAF-Terroristen im Raum, die in Zwischenrufen die Rolle der Polizei bei solchen Sachen erfrischend illusionslos dargestellt haben.
        Alles sollte wohl der politische Versuch sein, die „linke Verschwörungstheorie“ an die große Politik anzubinden (Ströbele, Renner). Das gelang nicht.
        Da gärt es gewaltig, die Linken sind – wie immer – ein wenig doof und ideologisch blasiert, aber es wird schon. Wenn wie bei dieser Veranstaltung der Staatsanteil niedrig ist und es vor allem Stalinisten und „humanistische Linke“ sind, die sich behaupten, dann sieht die Sicht auf den NSU ganz anders aus. Man kann sich das gar nicht vorstellen, als Rechter, wie die Linken reden, wenn kein Patrick Gensing oder keine IM Kahane mit der Stahlrute am Fenster stehen.

  10. 2, Versuch:

    Sigi, hat man in Bezug auf Eisenach von 2 oder 3 KLEINKALIBERschüssen aus dem Womo gesprochen?

    Das kam noch als Neuigkeit, und das wäre merkwürdig, weil in Katharina Königs PUA-Protokoll vom 31.3.2014 ganz klar als Aussage BEIDER Polizisten 3 Gewehrschüsse protokolliert sind.

    Kannst Du Dich erinnern?

    • Ja, es war von 2 Kleinkaliberschüssen die Rede, das ist die wörtliche Formulierung der Polizisten. Ein Kleinkalibergewehr ist KEIN normales Gewehr, also nicht nur keine Pumpgun sondern auch keine Kriegswaffe und kein Jagdgewehr. So ein Ding wird zur Vogeljagd oder für Ratten verwendet (…) es macht kaum Lärm.

      • Sigi, Kleinkaliber ist ja sicher nicht gemeint, es geht um Grosskaliber (Gewehr, Pumpgun) oder kleinkalibrig (Pistole, MP).

        Beide Polizisten sagten aus: 3 Schüsse. der eine meinte, sicher 3 Gewehrschüsse, der andere meinte, einer der 3 könnte vielleicht auch ein Pistolenschuss gewesen sein.

  11. Ich kann hier ja nur aus der Erinnerung berichten, was Förster gesagt hat. Der sprach in seiner Darstellung der Aussage der Polizisten von 2 Schüssen, die dem Klang von Kleinkaliber entsprochen hätten.
    Zufällig habe ich einen Jagdschein, wenn auch seit 15 Jahren nicht mehr am Wild (…) Pistolen haben normalerweise kein kleineres Kaliber als Langwaffen, 9mm ist z.B. bei Gewehren die absolute Ausnahme. Wenn die Polizisten hier von Kleinkaliber sprechen, könnten sie vielleicht einen veralteten Sprachgebrauch praktizieren und eine Langwaffe meinen, die unter 7.65 ist. Pistolenschüsse haben die aber ausgeschlossen, nach Förster.
    Sehr mysteriös und ein Zeichen für die totale Inkompetenz der Fragesteller im UA. So etwas hätte von einem Fachmann geklärt werden müssen. Wir stehen so blöd da wie zuvor.

    • Allerdings. Die Inkompetenz der Abgeordneten bei allen PUAs ist gespielt oder echt, weil sooo genau wollten sie es denn doch nicht aufklären.

      Das betrifft nicht nur dieses Detail das ist flächendeckend.

  12. Audio-Mitschnitt, 2 Stunden lang.
    [audio src="http://ostblog.de/NSU8Mai2014-96.mp3" /]

    • Danke. Es handelt sich um den Mitschnitt der hier besprochenen Veranstaltung

      NSU: DIE UNTIEFEN DES STAATES
      8.Mai 2014, HAUS DER DEMOKRATIE UND MENSCHENRECHTE, Berlin

      Es diskutierten:

      Andreas Förster, Journalist, langjähriger Experte für Geheimdienste der Berliner Zeitung, begleitet die Ermittlungen zum NSU seit den Anfängen

      Wolf Wetzel, Autor und Blog-Betreiber, begleitet die Ermittlungen seit den Anfängen

      Sebastian Carlens, Leiter Ressort Innenpolitik der Tageszeitung junge Welt

      Moderation: Malte Daniljuk

      • fatalist Says: Dein Kommentar muss noch freigeschaltet werden.
        05/15/2014 um 9:34

        Im Audio-Mitschnitt ist nachzuhören, Florian Heilig wurde bedroht und habe einen Bauchstich zugefügt bekommen, Monate vor seinem Tod.

        Wenn das stimmt, ist dem Staatsschutz der Vorwurf zu machen, den Zeugen nicht geschützt zu haben. Die Eltern sollten Strafanzeigen erstatten, nicht nur wegen Mord!
        ______________

        Das erzählt Wetzel ca bei 1:11, Bauchstich wäre neu.

        • Neu für mich war vor allem, dass die Herren Linken, vor allem Wetzel und Förster, natürlich auch Moser, zutiefst davon überzeugt sind, dass Mundlos und Beinhart vielleicht ein oder zweimal geschossen haben, nicht öfter, und dass man mit der Beteiligung ausländischer Dienste rechnet. Der Lümmel von der JW gebrauchte gegen die Vereinbarung bei diesen Gelegenheiten die Vokabel „VT“.
          Ich habe mit Wetzel gesprochen, habe ihm natürlich nicht auf die Nase gebunden, wo ich politisch stehe.
          Er ist ein kluger Mensch mit viel Herz und legt gerade seine Vorurteile ab. Das muss man anerkennen, nach außen sieht das nicht so spektakulär aus.
          Es muss gelingen, dass wir mit diesen Leuten reden. Wir sind ihnen in der Sache heillos überlegen, aber das ist kein Grund, abfällig zu werden.
          Wie wichtig es wäre, dass zum Beispiel du, fatalist, mit ihm sprichst!

  13. Sigi. leg Dir bitte einen Account im politikforen-net zu, hier kommen meine Kommentare nicht durch. Bin 3 mal gescheitert. Friedensblick-Lehle ist dort auch täglich aktiv.

    Bis dann.

    • Woran scheitert es? An der Menge von Links?

      Prinzipiell dürfte ein richtiges Forum auch der passendere Ort für derartige, tiefschürfende Diskussionen sein. Wir bleiben aber gern am Ball.

      • Eulenfurz, es scheitert auch ohne Links, aber nur manchmal, es ist für mich kein Muster erkennbar.

        Die These, dass die Uwes nicht die Haupttäter der 9 Dönermorde sind, die stammt aus COMPACT, aus dem NSU-Sonderheft. Auch „Uwes-Auftragskiller“ kommt dort bereits vor.

        Da scheinen die Linken abgekupfert zu haben, wenn sie jetzt ähnliche Ansichten -laut Sigi- äussern.

        Nur mich überzeugt das leider überhaupt nicht, damals bei Elsässer nicht, und heute bei Wetzel und Moser auch nicht.

        • Das ist seltsam, möglicherweise liegt das am Browser, uns ging es eine zeitlang bei LePenseur ebenso. Witzigerweise können all jene, welche keinen Kommentar absenden können, uns über diesen Umstand auch nicht informieren.

          Man kann den explizit „Linken“ keinen Vorwurf machen, wenn sie aus ihrer Perspektive und Sozialisation heraus die aus dem vorliegenden Wirrwarr für sie kausalen Schlüsse ziehen. Weshalb andere Personen zwangsläufig zu anderen kommen müssen, werden wir hier natürlich nicht dezidiert darlegen, aber andere Personen haben solcherart Pappenheimer wie die Uwes aus anderem Blickwinkel und näherer Betrachtung studiert und getrauen sich zu, die Psychodynamik solcherart Personen / Personengruppen weitaus besser einschätzen zu können. Natürlich kann man sich immer irren, aber bislang haben diejenigen sich in solchen Fällen nicht geirrt (Sebnitz, Rebecca, Mannichl u. v. a. m. – war denen immer von vornherein klar). Außerdem ergibt das ganze NSU-Konstrukt dann einen nachvollziehbaren, klaren und einfachen Zusammenhang, sowohl vom Ablauf, als auch vom cui bono. Nur dafür die heißgeliebte Nazitätertheorie beiseite schieben zu müssen, fällt kaum jemandem leicht.

          Aber ein Trostpflaster: Zur Not kann man sich doch daran klammern, was man bei Rebeccas Ordensverleihung schon postulierte: Es hätte auch alles genauso gewesen sein können, wie es phantasiereich geschildert wurde.

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