Marionetten

Ukrainische Marionetten

Eine gruselige Vorstellung: Rechtsextremisten und Nazis in der von der EUdSSR protegierten Kiewer Übergangsregierung. Der Antifa-Blog Störungsmelder hat sie alle aufgespürt, die tatsächlichen und vermutlichen Braunauer.

Natürlich wäre es den EUdSSR-Kommissaren lieber, wenn die Kiewer Revolte gegen die legitime ukrainische Regierung von lupenreinen Demokraten wie Martin Schulz oder Graf Lambsdorff oder Brigitte Zypries durchgeführt worden wäre – aber hallo, wie real ist das denn? Diese Speckspießer passen in einen schmatzenden Parlamentsbetrieb, sind aber als Populisten, Volkstribunen oder auch nur Rädelsführer völlig ungeeignet.

Die rechten Sektoren haben nun einmal auf dem Maidan ordentlich Hand angelegt, den Stahlhelm auf den kahlrasierten Schädel gesetzt, den Knüppel geschwungen und den Molotowcocktail ausgeschenkt. Ihr Ziel war, eine „prorussische Fremdherrschaft“ abzuschütteln. Ziel der Eurokraten ist, den prorussischen Block zu schwächen. Das ist allerdings nicht erste Mal in der langen EU-Geschichte, daß die Interessen seperatistischer Nationalisten synchron mit denen der EUdSSR sind. Man erinnere sich an Jugoslawien oder das Baltikum.

Seperatisten sind immer dann von Nutzen, wenn sie benachbarte Machtbereiche destabilisieren und zerfasern, nicht aber, wenn sie im eigenen Machtbereich auftreten. Dann heißen sie auch nicht mehr „Freiheitskämpfer“ oder „Aufständische“, sondern schlichtweg „Nazis und Faschisten“.

Will sich die Ukraine zu einer getreuen Sowjetrepublik der EUdSSR entwickeln, müssen sich die Straßenkämpfer dem eurokratischen System anpassen, so wie bspw. das leuchtende Vorbild des heute schmerbäuchigen Ex-Straßenkämpfers Joschka Fischer. Oder sie werden nach und nach ersetzt durch die Funktionäre der zweiten Garnitur, die zwar Revolten und Straßenkämpfen tunlichst aus dem Wege gehen, dafür aber so schön aus einem verstoppelten Fettgesicht grinsen können, wie die EU-Oberbonze Martin Schulz.

Spätestens, wenn die Ukraine als EU-Satellit stabilisiert ist, dürften Antifa-Überwachungsorgane wie der „Störungsmelder“ auch auf EU-Förderung hoffen. Sie können aber jetzt schon mithelfen, die als nützliche Marionetten gebrauchten ukrainischen Nationalisten auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen.

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8 Antworten

  1. Wenn die Eurokraten sich da mal nicht verkalkulieren. Wenn der „Rechte Sektor“ aus Nationalisten besteht, die für eine unabhängige Ukraine kämpfen, ist es durchaus möglich, daß diese Leute sich dann auch nicht von der EU gängeln lassen möchten. Das Verhältnis zum NATO – Partner Polen dürfte auch kein einfaches sein, haben die Ukrainer doch mehrfach polnische Einfälle in der Vergangenheit erleben müssen.

    Warten wir es ab.

    • Natürlich, auch in der Selbstwerbung:

      Wir kämpfen:
      … Gegen jegliche Form der „Integration“, die der Ukraine von Außen aufgezwungen wird…

      Mit den dazugehörenden Bildern: EU-Flaggen, EU-Vertrag, Putin-Janukowitsch.

      Aber, aber … die vielen schönen Verlockungen der EU-kratie in Form von Transfergeldern und Treueboni, wer kann da schon Nein sagen.

  2. Wie immer sehr schöner Artikel. Aber fehlt hier nicht ein Hinweis auf die Rolle der EU(dSSR), insbesondere Merkellands – vor allem in geostrategischer und militärischer Hinsicht – als bellendes Hündchen an der Leine der USA? Die „Annäherung“ der Ukraine an die EU(dSSR) ist für letztere ja wirtschaftlicher Selbstmord mit Anlauf und Deutschland wird wieder zahlen, wer sonst? Dumb German Money. Nutznießer ist nicht Europa, sondern die USA. Bekanntlich kommt die Macht des Dollars aus den Gewehrläufen.

    • Das ist sicherlich richtig, aber primär geht es der One-World-Lobby nicht um die Einbindung der Ukraine in die United Sowjetrepubliken of America, sondern in die EUdSSR. Und für die antirussische Kriegstrommelei bedarf es auch keiner Politkommissare aus Übersee, das erledigen die 150%-igen volksverhetzenden Rundfunktionäre und transatlantischen Apparatschniks mit bewährter teutonischer Dienstbeflissenheit ganz selbständig.

      • Stimmt natürlich. Mit einer kleinen Anmerkung: Immerhin hat US-Senator John McCain eine Rede am Majdan in Kiew gehalten und CIA-Direktor John Brennan kam persönlich nach Kiew, um grünes Licht für die sogenannte Anti-Terror-Aktion im ostukrainischen Slawijansk zu geben. Witali Jarema, der „Vizepremier“ im Putschisten-Kabinett, behauptete auch, die USA hätten zugesichert, „dass sie uns nicht allein mit einem Aggressor lassen werden“.
        Man stelle sich vor, was los wäre, hätten Russen solche Schritte gesetzt.

  3. Bitterböse:

    Tagesschau 1944-2014: 70 Jahre antirussische Hetze

    • Demorrkratie – schtonk! Köstlich.
      Wenn der „Rechte Sektor“ Nationale wären, nicht von der Anti-Sex-Liga, wollten sie gar keine russisch besiedelten Teile der Ukraine im Land behalten.

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