Haselnuß

Hitler in Asien

Was für ein Vorwurf! Der Hopp-Hipper Jan Delay (37) mit den Hip-Hop-Wurzeln spricht im Interview mit „Die Presse“ „über die neue Freiheit, genreübergreifende Musik zu machen.

Doch auch diese Freiheit ist nicht grenzenlos, findet Jan Delay und geht direkt zum Angriff über: Wenn sich Volksmusiker Heino (75) an deutschen Pop-Songs bedient und gemeinsam mit Rammstein auf die Bühne stellt, ist die Genre-Grenze für den Hamburger ganz schnell dicht!

Ja, Freiheit ist auch in „No border!“-Zeiten nicht grenzenlos, sondern hört da auf, wo die Bedürfnisse der rotgrünen Kulturmafia tangiert werden. „Das ist ein Nazi“, zitiert das Boulevardblatt den Hopp-Hipp-Würzler. Schwarzbraun ist schließlich nicht die Haselnuß, sondern der neue Nachbar von nebenan, der einer erbärmlich bornierten Schickeria als Gummipuppe für die dargebotene Kosmopolitismus-Show dient.

Bild oben: Das ist in Deutschland verboten – mit Hitler Geschäfte zu machen, so wie hier in Südostasien. In der BRD ist sogar die schwarzbraune Haselnuß verdächtig.

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10 Antworten

  1. Willkommen im Klub, Heino.
    Und solltest Du mal von der Antifa verprügelt werden, so ist dies kein Hassverbrechen, sondern lediglich Gegenwehr – sagt zumindest der rechtspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Burkhard Lischka.

    http://www.vorwaerts.de/119260/interview_lischka.html

    http://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2014/wie-die-spd-linksextreme-gewalt-verharmlost/

  2. Mein Cafè Hitlergeburtstag (bald in Amöneburg) fällt unter die Kunstfreiheit.
    Angesichts eines SPD-Bürgermeisters, der einen vor Jahren ebendort in seiner Gemeinde auf mein Haus verübten Brandanschlag am Hitlergeburtstag als „LANGWEILIG“ bezeichnete, kann man mir als Opfer diese Form der Vergangenheitsbewältigung schlecht verbieten.
    Vielleicht nenne ich mein Kunstprojekt auch Hitlergrill oder Hitlerbar, das ist in ausländischen Medien besser vermittelbar.

    • Das mit Deiner abgebrannten Hütte, was Du beiläufig schon mal erwähnt hattest, bricht mir schier das Herz, ohne Dir helfen zu können. Was aber Deine große Liebe betrifft ( Ick sare ihnen, Fräulein Hella, lassen se det mit dem Kerl…) – wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, dann…

  3. Bezüglich des Antifaschisten in Pink sind wir nachtragend.

    • Wir geben es zu. Wir wissen nicht, wer dieser Jan Delay ist. Es interessiert uns auch nicht.

      Uns auch nicht. Wir hörten nunmehr von dem zum ersten Mal. Irgendwie klingt der schon, wie Delete: Kaum gehört, schon vergessen.

  4. Wär doch nett, wenn Heino eine Doppel-LP mit Jan-Delay-Liedern aufnehmen würde. Da würde man zum ersten Mal die Texte verstehen. Das Geld, das Delay damit machen würde, könnte er ja verbrennen oder der DKP spenden.

    • …oder in Joints investieren.
      Laut Wikiblödia sieht Delay „Gewalt in Form von Sachbeschädigung als zulässiges Mittel der Agitation“ an, bezeichnet sich aber nicht als antikapitalistisch, obwohl er sich politisch links einordnet.
      Aha, den schnöden Mammon liebt er dann doch, der Dünnbrettbohrer.

      • Tja, der verzögerte Jan gibt halt nur den anarchisitischen Eigentumshasser, wenn es um das Eigentum anderer geht, z.B. das Abfackeln von Autos in Berlin. Wenn es um die eigene Kohle geht, wird er flux zum bräsigen Spießbürger und Kapitalisten, der sich u.a. vehemend mit Piratenpartei-Dödeln über deren Ansichten zum Urheberrecht zofft.

  5. Überhaupt sollte der Ausdruck Volksmusik dem Begriff Bevölkerungsmusik weichen. Man weiß ja, wo das hin geführt hat. Nicht?

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