Bekenner-DVD

NSU-Bekenner

Die NSU-Räuberpistole bleibt immer noch und immer wieder spannend. In den Kommentaren zu unserem Artikel zum diabetischen Ableben des NSU-Geheimdienstmannes „Corelli“ entspann sich eine Diskussion über die NSU-Bekenner-DVDs.

Diese wurden laut offizieller Verlautbarung Ende 2007 in etwa 50 Exemplaren gebrannt. Sechs Stück sollen ab dem Abend des 5.11.2011 von der wegen NSU-Terrorismus angeklagten Beate Zschäpe  in Briefkästen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eingeworfen und am 6.11.2011 (einem Sonntag)  im Briefzentrum 4 in Leipzig abgefertigt worden sein. Die Umschläge waren mit der Briefmarke „Limburg“ frankiert, welche die Post ab dem 02.01.2010 ausgab. Sieben weitere DVDs warf Zschäpe angeblich woanders ein. Jeweils eine wurde im fränkischen Nürnberg und im saarländischen Völklingen unfrankiert in Briefkästen gesteckt. Allerdings wurden an keinem einzigen der sichergestellten Briefumschläge Fingerabdrücke oder DNA-Spuren von Beate Zschäpe gefunden.

Die Empfängerliste mutet seltsam an für knallharte Mörder, welche der Nachwelt ein terroristisches Bekenntnis hinterlassen wollen: vorrangig kleine Kommunistenkreisverbände, Moscheevereine oder Regionalmedien. Neben der PDS-Geschäftsstelle in Halle/Saale, dem längst aufgelösten Büro des PDS-Kreisverbandes Riesa-Großenhain, dem DIE LINKE.-Kreisverband Apolda-Weimar und anderen wie mit dem Zufallsgenerator aus einer Adreßliste willkürlich zusammengewürfelten Anschriften finden sich neben der BILD-Redaktion des Axel Springer Verlages auch die ARD-Sender Mitteldeutscher Rundfunk (MDR) und Phoenix TV.

Seltsamerweise war es gerade die ARD, welche sich am 16.11.2011 über den „Scheckbuchjournalismus“ des SPIEGEL beklagte, weil dieser die Exklusivrechte am NSU-Bekennervideo vom Berliner Antifaverein „apabiz“ erhielt und eine Sperrfrist bis 13.11.2011 forderte. Offenbar kannte bis zur SPIEGEL-Veröffentlichung am 12.11.2011 kein anderer Informationsmultiplikator den Inhalt. Nicht einmal die BILD-Zeitung, die auch unter den Adressaten des Bekennervideos war und der die DVD spätestens am 07.11.2011 vorgelegen haben muß, berichtete exklusiv aus dem 15minütigen Inhalt.

Daraus läßt sich ableiten, daß alle versendeten DVDs nur jene Bekennervideo-Ankündigung in Form eines 90sekündigen Internet-Teasers ohne Tonspur enthielten, welche einer der 15 Empfänger, die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung in Berlin“, am 15.11.2011 auch dezidiert besprach:

In dem etwa 90 Sekunden langen Film sind die Anfangsszenen des bereits bekannten Bekennerfilms über die so genannten “Döner-Morde” zu sehen. Allerdings ist die Kurzversion des Film eingerahmt von einer weiteren Cartoon-Zeichnung. Der Film trägt den Titel “Frühling”. Der Film hat in dieser Kurzversion nur eine Musikspur, keine Tonspur. Er ähnelt einem Internet-Teaser, mit dessen Hilfe in einer Kurzfassung Zuschauer für die längeren Version des Filmes eingefangen werden sollen.

Der SPIEGEL kaufte die beworbene 15minütige Langfassung für eine unbekannte Summe exklusiv vom Antifaverein „apabiz“ und brachte am 12.11.2011 Auszüge aus dem Video auf Spiegel-TV und Fotos in seiner Ausgabe am Tag drauf. Der ein üppiges Rechtsextremismus-Recherchearchiv unterhaltende Antifaverein „apabiz“ verweigert die Aussage, woher er dieses einzige vollständige „Bekennervideo“ hat.

Im Video selbst lassen die Macher die Zeichentrickfigur Paulchen Panther reden und auch Exklusiv-Bilder von den Dönermord-Tatorten moderieren. Die mundlos gemachten bzw. schweigsamen (Zschäpe) angeblichen NSU-Terroristen sprechen jedoch nicht selbst und zeigen sich in dem Video auch nicht.

Übrigens wurden weitere Exemplare der DVDs in dem am 04.11.2011 in Eisenach ausgebrannten Wohnmobil gefunden, der mysteriösen Todesstätte der beiden Uwes. „Sie befanden sich in einem nagelneuen Tourenrucksack, der zusammen mit verschiedenen Textilien auf dem hinteren oberen Schlafplatz lag. Während Matratze und Textilien deutliche Schmutzspuren aufweisen, verursacht offenbar von dem durch die Hitzeeinwirkung geschmolzenen Plexiglasfenster über dem Bett, blieb der darauf liegende Rucksack fleckenlos.

Einen Tag später wurde dieser feuerfeste Rucksack von Fahndern durchsucht, es wurden mehrere mit Banderolen versehene Geldbündel im Wert von 23.000 Euro aus einem wenige Wochen zurückliegenden Bankraub in Arnstadt gefunden, was die Frage aufwirft, ob es bei Räubern und Einbrechern mittlerweile üblich ist, ihre Beute zum nächsten Bruch mitzuschleppen. Das sei aber an dieser Stelle nur nebenbei erwähnt, denn wirklich erstaunlich ist, daß die Ermittler erst am 01.12.2011, also 26 Tage später, in einer Innentasche des Rucksacks sechs DVDs mit dem NSU-Bekennervideo fanden. „Wie die Tatortgruppe die DVDs bei der Durchsuchung übersehen konnte, ist bisher ungeklärt.

Spannend bleibt auch die Frage, wieso und von wem in Nürnberg und dem auffällig weitab von Sachsen liegenden Völklingen die Bekenner-DVDs via Boten eingeworfen werden mußten. Selbst beim Platzieren getürkter Beweise ergäbe das lediglich dann Sinn, wenn man auf ein bundesweit agierendes NSU-Terrornetzwerk aufmerksam machen wollte. Werden diese aus heutiger Sicht skurrilen Vorkommnisse allerdings aus der Perspektive des Novembers 2011 betrachtet, so war diese Neonazi-Großverschwörung seinerzeit Grundtenor, auch wenn heute notgedrungen nur über eine in sich abgeschlossene Terrorzelle berichterstattet werden kann, deren Mitglieder entweder nicht reden wollen oder nicht mehr können oder (zwangsläufig) nichts relevantes wissen.

Einer unserer Leser ist darüber verwundert, daß das sagenumwobene Bekennervideo selbst im YouTube-Zeitalter immer noch nirgendwo vollständig zu sehen ist:

Dass der SPIEGEL für das Video was zahlt, ist ja noch nachvollziehbar (im Sinne einer Belohnung für den Tippgeber, wird oft so gehandhabt). Aber warum, mit welchem Recht unterwirft sich der SPIEGEL weiteren von Apabiz auferlegten Beschränkungen (Sperrfrist)? Solche Verpflichtungen kann man legal nur gegenüber dem Inhaber der Urheberrechte eingehen. Besitzt Apabiz die Urheberrechte? Wenn ja, … sollte der Verein mal aufzeigen, von wem er diese Rechte erworben hat. Andernfalls kann Apabiz nur im Besitz dieser Rechte sein, weil der Verein dieses Video selbst produziert hat. Wenn nein … warum hat der SPIEGEL sich so verhalten, als besäße Apabiz die Exklusivrechte?

Wie kann das Video als Beweis für eine Täterschaft herhalten, wenn das durch die Videoschnittmaschine des SPIEGEL gerollte Rohmaterial nicht vom „Terrortrio“ stammt, sondern von einem linksextremistischen Verein, der sich scheut, die Herkunftsquelle zu benennen?

Nachtrag vom 19.11.2014: Der SPIEGEL berichtete kurz nach unserer Veröffentlichung, daß V-Mann „Corelli“ just zu jenem Zeitpunkt tot aufgefunden wurde, als er zu einer NSU-CD befragt werden sollte:

Am 3. April wollten Vertreter einer Sicherheitsbehörde den unter Zeugenschutz stehenden Thomas R. dazu befragen. Sie fanden ihn aber in einer Wohnung im Landkreis Paderborn tot auf.

In einigen Dokumenten der CD, welche um die Jahrtausendwende erstellt worden sein dürfte, wird ein „Nationalsozialistischer Untergrund“ genannt. Einige Dateien lassen sich dem SPIEGEL zufolge dem Urheber „Corelli“ zuordnen.

Erste Untersuchungen ergaben laut Sicherheitskreisen keinen Zusammenhang zur gleichnamigen Terrorzelle von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos.

Thomas Richter alias „Corelli“ war höchstwahrscheinlich um das Jahr 2003 der spiritus rector und Einzelkämpfer seiner Schnapsidee „NSU“, die erst 2011 von anderer Seite publikumswirksam aufgegriffen wurde.

Toter Zeuge Spiegel

.

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69 Antworten

  1. Klasse gemacht!

    Kleine Anmerkung:
    Der Spiegel verlangte die Sperrfrist, nicht das Apabiz.
    Ist aber nicht wirklich entscheidend.

    Gruß

  2. Stimmt, Fatalist. Das hatte ich nicht ganz korrekt wiedergegeben.
    Aber Apabiz verhält sich gegenüber anderen wie ein Rechtebesitzer. In der besagten NDR-Veröffentlichung vom 16.11.2011 wird dargestellt, dass Apabiz das Video anderen anbietet und gleichzeitig eine Sperrfrist zur Bedingung macht:

    Allerdings unterliegt das Video „einer Sperrfrist“. Wer das Material kauft, darf es erst am Dienstag verwenden. Das hat der Verein mit einem Verlag so vereinbart.

    Hier ist es tatsächlich Apabiz, die als Rechteinhaber auftreten. Anders ist es von der einfachen Logik her nicht möglich, eine Sperrfrist überhaupt ins Spiel zu bringen. Diese Sperrfrist wurde sicher durch den Deal mit dem SPIEGEL initiiert (womöglich mit „Ihr dürft es anderen nicht vorher anbieten“), ändert aber an der Sachlage nichts. Wenn Apabiz gegenüber anderen als erster eine Sperrfrist ins Spiel bringt, verhalten die sich wie die Rechtebesitzer.

    Abgesehen davon, ist es wohl so, dass bis heute im Netz nur die Sequenzen zu sehen sind, die von Apabiz geliefert wurden. Oder gibt es unterdessen einen Film, der mir entgangen ist?

  3. Genau das ist merkwürdig, daß der Film nirgendwo abrufbar ist, so als ob es wirklich nur eine einzige Quelle gibt.

    Oder die Angst regiert mit, denn bei 15 Exemplaren sind die Empfänger bekannt. Zuerst ist die Scheibe wohl unterschätzt worden. Dann kam der Spiegel und hatte das Monopol drauf. Erst da werden wohl einige die Brisanz der DVD erkannt und das gute Stück brav zur nächsten Polizeiwache getragen haben.

    Das Schweigen hat noch einen anderen, sehr einfachen Grund. Es ist ausnahmslos im Interesse aller Kenntnishaber, daß exakt die Lesart im öffentlichen Bewußtsein ist, die apabiz und Spiegel vorgegeben haben. Nicht eines der Medien und Parteiorgane kann Interesse daran haben, den wirklichen Inhalt publik zu machen, denn möglicherweise ist der Film fürchterlich banal und alles andere als ein Bekenntnis. Und genau dieses Wissen wird wie ein Staatsgeheimnis behandelt, da es sich um Machtwissen handelt.

    Oder anders gefragt. Wer garantiert eigentlich, daß apabiz kein Honigtopf vom Verfassungsschutz ist?

    Da fielen mir auf Anhieb auch 300 Seiten aus der Reihe „Spannend erzählt“ zu ein.

    • Der SPIEGEL hatte das Monopol darauf, weil er apabiz verbot, das Video anderen anzubieten. Die hatten es anderen nur für die Nutzung nach der Sperrfrist für 2000 € angeboten. Der SPIEGEL wird bedeutend mehr gezahlt haben. Das würde doch nicht funktionieren, wenn auch andere die Vollversionen haben, es sei denn, apabiz wäre tatsächlich der Rechteinhaber am „Kunstwerk“.

      Die NSU-Story geisterte zu dieser Zeit schon durch alle Medien, da verhalten sich Zeitungen und Fernsehsender nicht wie Oma Martha, die in Schockstarre verfällt, weil sie einen gefährlichen Brief erhält. Die ARD beklagte sich sogar, daß ihr der Zugriff auf die DVDs verwehrt sei, dabei lagen ihr doch angeblich 2 davon im direkten Zugriff vor.

      apabiz IST ein Honigtopf des Verfassungsschutzes. Mehrere in den Medien als „Experten“ auftretende Personen sind nachweislich sowohl fest mit dem Verein liierte, als auch haben sie Kontakt zu diversen Ämtern des Verfassungsschutzes. Es ist davon auszugehen, daß da auf einer gewissen Ebene Informationsaustausch stattfindet.

      Denkbar ist, daß ein Geheimdienstmann dem apabiz mitteilte: „He, ich hab da was für euch. Heißen Stoff einer geheimen Naziverschwörung. Interesse? Aber haltet die Klappe über die Herkunft!“

      • Apabiz hat das Video entweder selber gemacht oder es anonym in den Briefkasten geworfen bekommen. Need to know-prinzip.

        autofocus Videowerkstatt e.V. (video studio)
        Lausitzerstr. 10
        10999 Berlin
        http://www.videowerkstatt.de/

        Selbe Adresse wie das Apabiz.

        _____________

        Andre Eminger wurde als Produzent des Videos verhaftet, aber auf Anordnung des BGH wieder entlassen, weil auf seinen Computern die im Video verwendete Schriftart nicht gefunden wurde.

        BGH, 14. Juni 2012, Auszüge:

        Beruflich befasste sich der Beschuldigte seit Umschulungsmaßnahmen im Zeitraum von August 2001 bis August 2003 u.a. mit der Digitalisierung analoger Bild-, Film- und Tonaufnahmen und deren anschließender Weiterbearbeitung. Entsprechende selbständige Tätigkeiten hatte er von 1. Se ptember 2006 bis 16. April 2007 unter der Firma „Ae. “ (A. E. Mediendigitalisierung) und erneut ab 1. April 2010 unter der Firma „X. M. “ beim Gewerbeamt der Stadt Z. angemeldet.

        Weiter war der im Film für die Gestaltung der Texte verwendete Schriftzeichenvorrat „COSMIC2N.ttf“ weder auf den Rechnern des
        Beschuldigten installiert noch sonst auf den bei ihm aufgefundenen Datenträgern vorhanden; ebenso wenig konnten unter Verwendung dieser Schriftart erstellte Text- oder andere Dokumente nachgewiesen werden (Untersuchungsbericht des Kriminalistischen Instituts des Bundeskriminalamts Nr. 1 vom 23. Dezember 2011).
        _______

        Eminger sass dann trotzdem noch bis 14.6.2012 ein. 6 Monate nachdem festgestellt wurde, dass er das Video nicht gemacht hatte liess man ihn frei.

      • “He, ich hab da was für euch. Heißen Stoff einer geheimen Naziverschwörung. Interesse? Aber haltet die Klappe über die Herkunft!”

        Natürlich, das ist die einzige vernünftige Erklärung.
        Das Problem ist nur, dass man genau das nicht nachweisen kann. Es liegt daran, dass es Lorenzens und Snowdens zwar in der Propaganda, jedoch nicht in der realen Welt gibt.
        Aber Fatalist & Co. haben unterdessen soviel Material gesammelt, dass außer dieser Erklärung keine andere mehr übrig bleibt.
        Für Techniker:
        Busfehler suchen und finden wir mit der gleichen Methode.

  4. http://www.directupload.net/file/d/3596/v8iokq6h_jpg.htm
    Das ist das Bild der NSU-CD von 2003.

    Damit macht der Spiegel gerade auf, natürlich ohne dieses Bild.

    Ausgabe 17/2014
    V-Mann „Corelli“ sollte zu Nazi-CD befragt werden – Beamte fanden ihn tot in einer Wohnung.

    Das ist ein echtes Leckerli, gelle?
    Garantiert echt.

    NSU-Text 2003:

    „Wenn ich von meiner Schreibmaschine aufstehe, lege ich meine
    Maschinenpistole aus der Hand und lasse den Ratten freien Lauf!“

    Dr. Joseph Goebbels

    Heil Euch Kameraden und Kameradinnen,

    die Zeit ist mehr als überreif, daß wir alle uns zur Verfügung stehenden Mittel nutzen um für unsere Weltanschauung zu werben. Auch die uns zur Verfügung stehende Technik muß dazu eingesetzt werden. Heute ist dies nicht mehr die Schreibmaschine, es sind unsere Rechner.

    Vor Euch liegt nun die erste umfangreiche Bilddaten-CD des Nationalsozialistischen Untergrundes der NSDAP (NSU). Ihr sollt wissen, daß diese CD das Ergebnis mehrerer Jahre ist und somit unzählbare Stunden an Arbeit verschlungen hat. Mehr als 15.000 Bilder warten auf Euch und darauf ein Stück unserer Propaganda zu werden. Einige der zusammengetragenen Bilder befinden sich sicherlich nicht richtig zugeordnet oder mit falscher Quellenangabe auf der CD, auch ist diese CD nicht vollständig. Die Bilder wurden ausnahmslos aus dem Weltnetz zusammengetragen, einige der durchsuchten Seiten bestehen bereits nicht mehr.

    Diese CD ist kostenlos zu verbreiten! Im Oberverzeichnis der CD findet sich das Einlegeblatt der CD als JPG-Datei zum ausdrucken. Wer mehr als die Unkosten verlangt ist nicht besser als unserer Gegner, denn er bereichert sich an fremder Arbeit. Kopiert sie und gebt sie an Kameraden weiter. Nutzt sie für die politische Arbeit, die Gestaltung von Flugblättern, Aufklebern und sonstiger Propaganda. Eure Rechner sind nicht für jüdische Spiele da, kämpft mit ihnen, macht sie zu Waffen!

    Ihr seit aufgefordert, alles Material zu sammeln, einzuscannen und zu digitalisieren, daß für uns wichtig sein könnte um es für die Nachwelt zu erhalten. Filme, Bücher, Schriften und Bilder müssen für nachfolgende und mitstreitende Kämpfer leicht zugänglich gemacht werden. Eine CD ist in wenigen Minuten kopiert, das Wissen bleibt ewig. Da nützt auch keine moderne Bücherverbrennung in Form von Zensur und Beschlagnahme, einmal verbreitet – niemals gestoppt!

    Trotz Verbot sind wir nicht tot!

    Heil Hitler!

    Nationalsozialistischer Untergrund der
    Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei

    • Der SPIEGEL-Bericht kam kurz nach unserem Text raus und bestätigt alle Vermutungen:

      In anderen Dokumenten ist von einem „Nationalsozialistischen Untergrund“ die Rede. Erste Untersuchungen ergaben laut Sicherheitskreisen keinen Zusammenhang zur gleichnamigen Terrorzelle von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos.

      http://www.spiegel.de/panorama/toter-v-mann-corelli-sollte-zu-nazi-cd-befragt-werden-a-965216.html

      Wir behaupten: Der NSU war eine Schnapsidee eines Einzelnen, vermutlich des V-Mannes „Corelli“, aus dem Jahr um 2003, die erst 2011 von anderer Seite aufgegriffen und publikumswirksam vermarktet wurde.

      • Sehr gut!

        Der Begriff NSU wurde seit 1999 in einer Mail verwendet, 2002 im Weissen Wolf, 2003 bei der NSU-CD, 2007 in der BAO Bosporus (Aussage KHK Konrad Pitz). Das steht alles fein säuberlich im EF-Artikel.

        Das heisst: Der Begriff NSU ist ein Phantom des Verfassungsschutzes, das im Laufe der Jahre mit wechselnden Inhalten und Personen gefüllt wurde.

        Ob die Uwes jemals wussten, dass SIE heute das Phantom NSU ausfüllen darf bezweifelt werden.

    • „Ihr seit aufgefordert…“ Seid wann denn?

  5. http://www.directupload.net/file/d/3596/km79qr7d_png.htm
    als Bild von der CD. Text habt ihr schon.

  6. http://www.directupload.net/file/d/3596/o8oot7p3_jpg.htm
    die Root der CD. „Einlage.jpg“ ist der Text mit dem Goebbels-Zitat zum Auftakt.

    Da habt ihr mehr als der Spiegel hat.

    • Der SPIEGEL schreibt, diese CD wäre neu aufgetaucht. Die ist doch aber auch für den medialen Komplex nicht neu, sondern wurde schon vor 1 oder 2 Jahren thematisiert?! Oder haben wir nur ein Déjá-vu?

      • Die NSU-CD soll im Feb 2014 dem LKA (?) Hamburg zugegangen sein. Mir ist sie seit Nov 2013 bekannt.

        • Vielleicht hat das LKA kein Internet und die können nur das recherchieren, was sie zugesendet bekommen.

          • Es war das LfV Hamburg, das diese CD bekam Feb 2014. Steht beim Spiegel.

            Altermedia hat Euren Artikel ebenfalls in voller Länge übernommen.

          • Ist das nun gut oder schlecht? (Heutzutage muß man sich schon rechtfertigen, wenn irgendwer „Böses“ auf die eigene Internetpräsenz verweist.)

  7. http://ef-magazin.de/2013/11/19/4667-nsu-seit-wann-wussten-staatliche-stellen-vom-gewaltpotential

    eigentümlich frei liegen Auszüge aus einer CD-ROM vor, die im Oktober 2003 entstand. Aufschrift auf dem CD-Cover: „NSU / NSDAP“. Bilder von Soldaten, nordischen Gottheiten, Symbolen, allerlei Feindbildern, Feiern und Skinheads wurden auf dem Medium verewigt.

    Der Eingangstext der CD-ROM beginnt mit einem Goebbels-Zitat:

    „Wenn ich von meiner Schreibmaschine aufstehe, lege ich meine Maschinenpistole aus der Hand und lasse den Ratten freien Lauf!“

  8. Völklingen.
    Ich glaube man vergißt, daß in der FAZ eine „Nazi-Brand-Serie“ konstruiert wurde … wobei selbstverständlich eine weitere Berichterstattung „vergessen“ wurde.

    Dreimal darf man fragen, in welcher Stadt diese Nazi-Anschlagsserie ausgeführt worden sein soll.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/rechtsextremismus/brandstiftungen-bundesanwaltschaft-untersucht-terror-spur-ins-saarland-11551252.html

    • Dann hat Völklingen durchaus einen Sinn. Aus heutiger Sicht hätte man allerdings dort wohl auf den Einwurf der Bekenner-DVD verzichtet, aus damaliger Sicht war er ein grandioser Coup. Peinlich, peinlich!

  9. „Peinlich, peinlich!“

    Zu „peinlich“ möchte ich auf den Senf verweisen, den ich zum FAZ-Artikel als „KarstenSchramm“ dazu gegeben habe.

    Finde den Fehler:
    „Ein Vereinsvertreter bestätigte gegenüber der F.A.Z., dass der Inhalt der DVD identisch mit den anderen von Z. verschickten DVDs sei.“

  10. Ist denn das Goebbelszitat schon verifiziert? Kann mir kaum vorstellen dass Goebbels so einen zusammanhanglosen Unsinn gesagt oder geschrieben haben soll, oder dass er je eine (selbst virtuelle) Maschinenpistole in der Hand gehabt haben soll/ genommen hätte.

    Als nächstes: „Heil Euch Kameraden und Kameradinnen…“ – seit wann ist in der Szene so eine geschlechertrennende Begrüßungsformel üblich? Folgt bals das Binnen-I, oder konnten die Verfasser sich gerade noch zurückhalten?

    • „Eine Bewegung in Waffen“, Autor Hans Westmar, Anfang 1990er Jahre, da steht das Zitat im Vorwort von Band 1
      _____

      Malcoci gehörte Anfang der 1990er Jahre zu den Hauptverdächtigen, die an der Schriftreihe „Eine Bewegung in Waffen“ mitwirkten, wo der rechtsterroristische bewaffnete Kampf gegen das herrschende System beschrieben wurde. http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Malcoci

  11. ´Heil Euch Kameraden und Kameradinnen…´ – seit wann ist in der Szene so eine geschlechertrennende Begrüßungsformel üblich?

    Aber bitte Orwell, seit wann interessiert die Wahrheit?
    Nicht nur die „Kameradinnen und Kameraden“, die ganze Suada ist vom Tonfall her eine Mischung aus Indymedia und Public Relations.

    +

    Neulich hat der MDR gemeldet, dass Uwe&Uwe den Polizistenmord in Heilbronn begangen haben, weil Polizisten zum Hassbild der Rechtsradikalen gehören —
    [Exkurs:
    Wie viele Polizisten wurden seit der Wiedervereinigung von
    a) Rechtsradikalinnen und Rechtsradikalen
    b) Buntinnen und Bunten
    c) Ausländerinnen und Ausländern
    durch Beleidigung, Drohung, Widerstandsdelikte, Körperverletzung und Mord geschädigt?
    Exkursende]
    … und Polizistenmörder als „Copkiller“ dort ein hohes Ansehen genießen.
    Was ich natürlich sofort geglaubt habe, das mit dem Copkiller. Bekanntlich sind nicht nur Buntheit und Diversifizierung allgemein, sondern Multilingualität insbesondere üblich in den Kreisen, die das Weltnetz benutzen und sich gegenseitig E-Post schicken.

  12. Sich für Taten unbekannter Dritter (Zitat bei AM) rechtfertigen?
    Jeder darf zitieren was immer er möchte, bei Elsässer hat man ebenfalls zu Euch verlinkt. Der ist ja ein „Schwulenhasser“ und „Antisemit“. Sagt NATO-Jutta.

    Wie ihr wohl aus dieser Nummer jemals wieder rauskommen wollt ???
    Muharrharr. Locker bleiben.

  13. @fatalist

    „Sich für Taten unbekannter Dritter (Zitat bei AM) rechtfertigen?
    Jeder darf zitieren was immer er möchte,“

    Zweifelsohne! Und wenn es der Aufklärung dient, um so besser.

    —————————————————————————————–

    Zitat Sigi, Februar 4, 2014 um 8:38 pm, Kommentar auf Friedensblick:

    „Ich habe mir den Film im Apabiz angesehen. Das sollte, finde ich jeder machen, der darüber sprechen will, denn aus den Ausschnitten, die im Netz kursieren, ergibt sich ein irreführender Eindruck.
    Der Film lässt sich im Rahmen einer antifaschistischen Ideologiekritik nicht einordnen. Nicht nur die einzelnen “Messages” sind unverständlich und alles andere als rechtsradikal, sondern die ganze Erzählung des Films ist eine andere als in den Medien kolportiert. Man hat gute Gründe, ihn nicht zu veröffentlichen.
    Der Film ist NICHT als Bekenntnis aufgebaut. Paulchen Panther spielt darin NICHT die Rolle des Verbrechers, sondern die einer Person, die mit dem NSU in einer beobachtenden und komplizenhaften Weise, aber auch irgendwie ahnungslos, verbunden ist. Paulchen rätselt über einen Teil der Verbrechen, denkt nach und verarscht sich selbst als “Geheimagent” (wörtlich!).
    Nur beim Polizistenmord streckt Paulchen die Hand aus und erschießt einen männlichen Polizisten. Ansonsten ist er eine Randfigur.
    Es gibt in dem Film längere Passagen, die sehr emotional sind. Im “Spiegel” sind diese Passagen als nichtssagend bezeichnet worden. Das sind sie aber nicht. Paulchen kann zum Beispiel nicht schlafen und muss immer wieder an Dinge von früher denken. Das dauert Minuten! Paulchen liefert sich eine mechanische Verfolgungsjagd mit einem großen Hund. Auch das dauert Minuten. Paulchen rollt auch einen Faden auf und findet einen RAF-Terroristen, den er nackt auszieht, um dann am Ende an dem Faden in ein Haus gelockt zu werden. In dem Haus explodiert eine Bombe, und Paulchen ist tot.
    So etwas ist kein Bekenntnis sondern etwas ganz anderes. Schaut es euch an und diskutiert hier darüber! Wir müssen unser Wissen und unsere Übersicht zusammenbringen, um das zu verstehen.“

    http://friedensblick.de/9991/nsu-michele-kiesewetter-pink-panther/

    Auch die anderen Kommentare sind durchaus lesenswert.

    • @ Adebar

      „man hat gute Gründe, ihn nicht zu veröffentlichen“.

      Da bekennt sich niemand zu irgendwas. Die Tonspur ist unverändert „Pink Panter-Comic“. Man sieht auch keine Uwes.

      Es ist kein Bekennervideo.

  14. Falls es Euch noch nicht zum Halse heraushängt, hier hat EF die beste NSU-Lach und Sachgeschichte verwurstet: Von heute!!!

    http://www.ef-magazin.de/2014/04/23/5235-nsu-wo-sind-die-fahrraeder

    Der Gag wird noch besser, wenn man das „zu Fuss flüchten“ der Eisenacher Bankräuber berücksichtigt.
    wewewe,thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Gothaer-Polizei-Chef-offenbart-Details-zu-Eisenacher-Bankraub-1229938459

    Und die gemeine Frage wäre diese:

    Warum ist in der Anklage eine passende Wohnmobil-Ausleihe des NSU für Arnstadt enthalten, ein Womo in das die Arnstädter Fluchtfahrräder NICHT eingeladen wurden?

    Die fand man ja!

    wewewe.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Einsatz-nach-Eisenacher-Bankueberfall-haette-schiefgehen-koennen-1884469167

    • Keine Ahnung, für uns ist diese NSU-Story, an der wir letzte Zweifel hatten, erledigt. Dieser ganze Quark ist so hanebüchen, daß man eigentlich naserümpfend daran vorbeistolzieren sollte.

      • Ja, kann ich gut nachvollziehen.

        Ich tue mich sehr schwer mit dem „Loslassen“, weil „die“ wieder mit ihren Lügen und Morden durchkommen werden. Das wurmt mich sehr.
        Es macht mich auch zornig.

        Es sind eigentlich 2 Dinge, die mir zu schaffen machen:
        Die eigene Ohnmacht und das Versagen grosser Teile der Internet-Gegenöffentlichkeit.

        Da Elsässers Compact-Magazin in Sachen NSU die Segel gestreckt hat, und das Buch „NSU-Phantom“ von „Kai Vossässer“ wohl abgesagt wurde, wird der NSU-Komplex ebenso wenig aufgeklärt werden wie Buback oder Oktoberfest-Attentat oder gar der Schmücker-Mord durch den Geheimdienst (4 Prozesse, 3 mal lebenslänglich, 3 mal aufgehoben, zuletzt Einstellung nach 17 Jahren, Mordwaffe lag 15 Jahre im Geheimdienst-Tresor).

        In den „modernen Internet-Zeiten“ hätten wir mehr erreichen müssen.
        Letztlich hat die Zivilgesellschaft versagt, die Deutungshoheit des Staates und seiner Medien konnte nicht gebrochen werden.

        Die Antifa hat sich als wichtigste Stütze des Systems erwiesen.
        Wer hätte das vor „NSU“ gedacht?

        Diese Erkenntnis ist das Positive.
        (wo bitte bleibt denn das Positive???)

        Gruß Fatalist

        • Ja, es ist sicher richtig, dass wir dieses Match verloren haben. Auch ich habe jetzt über Jahre über viele Kanäle Wühlarbeit geleistet, und es hat kaum etwas genützt.
          Wichtig wäre es aus meiner Sicht, alle Kommentare auf den einschlägigen Blogs zu sichern, auszudrucken und zum Notar zu bringen. Dann müssen sie uns in 30 Jahren, wenn alles offenkundig ist, nicht mehr die Geschichte vom mutigen Journalisten und der irregführten Öffentlichkeit erzählen.
          Auch ich habe alles ausgedruckt und die Strafanzeigen samt Einstellungsverfügungen und Begründungen aufgehoben. Das schreddert keiner mehr.
          Wenn es losgeht, sind wir alle wieder da, in 30 Jahren.

          • Du musst mal bei Hajo Funke schauen, da wurde Böhnhardt ein Alibi für Heilbronn gegeben. Ganz neu.

            http://hajofunke.wordpress.com/2014/05/01/in-sachen-mord-an-michele-kiesewetter-fragen-und-ungereimtheiten/

          • fatalist, diese Lutz Bucklitsch zusammengeschriebene polemische Suada mit irgendwelchen willkürlichen Behauptungen und dutzenden Namen wirkt eher kontraproduktiv. Vielleicht soll sie das auch.

            Sigi, wir zumindest haben weder „Wühlarbeit“ geleistet, noch irgend etwas gewonnen oder verloren. In 30 Jahren interessieren sich für den ganzen Quark – hoffentlich – die Historiker. „Hoffentlich“ deswegen, weil der politische Mißbrauch dieser Terrorshow dann Geschichte ist.

            Natürlich ist es sinnvoll, die Ungereimtheiten einerseits für die Nachwelt zu erfassen, andererseits auch für die Heutigen den kritischen Blick auf den politisch-medialen Komplex zu schärfen.

  15. Wir haben uns mal ein paar Gedanken zur Forensik einer Bekenntnis-DVD gemacht, die selbstverständlich nicht vollständig abgehandelt werden konnten.

    Der forensische Teil steht erst am Schluß des posts, für jene die es eilig haben sollten.

  16. Eulenfurz, es geht nicht um die „historische Nachschau“ in 30 Jahren, der NSU wird JETZT genutzt, um alles Nationale plattzumachen, siehe den Mittelrhein-Prozess etc), die Trennung zwischen Geheimdiensten und Polizei weiter auszuhöhlen, um jede gesellschaftliche Kritik an Masseneinwanderung totzuschlagen.

    Mit Hilfe des NSU-Phantoms wird der totale Überwachungsstaat befördert und der Linksruck aller Bundestagsparteien ebenso.
    „Hate Crimes“ werden eingeführt etc pp.

    Die „Meinungs-Selektionsrampe“ feiert Triumphe. Selbst die AfD ist „Nazi“, siehe Kamp-Karrenbauer (CDU).

    All das wird vor Allem mit dem NSU begründet.
    Es ist daher wichtig, an dem Thema dran zu bleiben.

    Schönes Wochenende!

    • Die Argumente mögen stimmen, aber der Impetus auch der linken Aufklärer (denen zu danken ist) liegt doch vor allem darin, undemokratische Schweinereien aufzudecken, und nicht, irgendeine Politik zu befördern. Daß der Fall dazu mißbraucht wird, ist Antwort auf das „cui bono“ genug – der eigene Miß- oder Gebrauch sollte aber nicht Maxime der eigenen Aufklärungsbemühungen sein, ansonsten wird man zwangsläufig nicht ergebnisoffen nachforschen.

      • Jetzt musste ich herzhaft lachen, denn ergebnisoffen forscht niemand nach. Genau das ist das Problem. Das Lachen ist also ein bitteres.

        Der Impetus der linken Aufklärer ist es ausdrücklich, ihre Agenda zu befördern: Mehr Einwanderung, weniger Nationalstaat etc pp.

        Wenn ich keine Zeugen an 30 Tatorten habe, keine DNA und keine Fingerabdrücke, dann muss ich die These anzweifeln, dass 2 Uwes an diesen 30 Tatorten waren. Wer tut das aus dem linken Lager?

        Wir wissen die Antwort: Niemand.

        Man kann also auch Dinge für sich nutzen, die man nicht selbst gemacht hat, Das zum cui bono.

        Den grössten Teil der staatlichen NSU-Verschwörungstheorie hat die Bundesanwaltschaft mit dem BKA produziert, und nicht etwa der Verfassungsschutz.

        • Na gut: die linken Aufklärer wollen den tiefen, faschistischen Staat nachweisen, der mit Neonazis kooperiert. Aber deswegen, und nur deswegen kommen überhaupt noch einige Details der Ungereimtheiten der NSU-Freakshow in die Medien bzw. die Blogosphäre. Wobei es noch schwer genug ist, Müll und Übertragungsfehler von höchstwahrscheinlichen Tatsachen zu trennen.

          Zum Text von Funke/Bucklitsch findet PPQ die richtigen Worte: „Endlich mal eine Verschwörungstheorie, die niemand glauben kann, weil sie keiner versteht.“

          • Ja, so herum ist es imo richtig!

            Wetzel schreibt aktuell in der jungen Welt, dass Mundlos Sterbeurkunde vom 4.11. um 13 Uhr stammt, also der Name 1 Stunde nach Entdecken des Womos in Eisenach der Name schon bekannt war.
            http://www.jungewelt.de/2014/05-05/036.php

            Es fällt der Begriff Mord, statt Selbstmord. Wird aber auch Zeit…

            Wie lange ist diese Urkunde denn schon bekannt?
            Warum kommt das erst jetzt?

            „Die ganze Wahrheit“ geht anders.

            Gruß
            PS: Man muss die VTs schon widerlegen, vor allem die staatliche NSU-VT; sie nicht zu verstehen reicht nicht aus.

            Beispiel: 2 Hülsen der Pumpgun ist eine zuviel.
            Stimmt.
            Aber nicht bei 3 Schüssen.
            BEIDE erste Polizisten haben am 31.3.2014 ausgesagt: 3 Schüsse.
            Da passen dann auch 2 Hülsen. (hat Wetzel nicht bedacht, siehe Artikel)

            Brustschuss Mundlos, Kopfschuss Böhnhardt, Mundschuss Mundlos.
            Aus 3 Schüssen machte man 2, weil es keinen Brustschuss Mundlos geben durfte. Von dem hatte sogar der Spiegel noch am 9.11. berichtet.

            Zu kompliziert?
            Ich hoffe nicht.

          • „2 Hülsen der Pumpgun ist eine zuviel. Stimmt. Aber nicht bei 3 Schüssen.“

            Es müssen nicht drei Schüsse gewesen sein. Auch ohne je Menschen erschossen zu haben, kann man sich vorstellen, daß ein Mörder nach zwei tödlichen Schüssen sicherheitshalber noch einmal nachlädt. Oder?

            Aber es stimmt schon, daß mehrere Indizien auf eine dritte Person vor Ort hindeuten. Wo steht das mit dem Brustschuß und wieso spielt dieser bei der Lungenrauchobduktion keine Rolle mehr?

          • Die Zusammenfassung von Wolf Wetzel ist interessant, hat aber auch komische Einlagen:

            Neonazis freuen sich; sie machen ihre »Kameraden« zu Opfern, nachdem sie sie jahrelang für ihre Taten verehrt hatten.

            Nun kennen wir zwar nicht jeden Neonazi, es sollte uns aber wundern, wenn einer von denen die angeblichen NSU-Täter für deren angebliche Taten verehrt hätten.

            Bis zum 4.11.2011 wußten doch noch nicht einmal die Neonazis von „ihrem“ NSU, und selbst danach waren es doch sicher bestenfalls ein paar Fascho-Deppen oder bezahlte Trolle, welche die offizielle Dönermord-Story „geil“ fanden. Oder gibt es da tatsächlich eine größere Fangemeinde?

          • Aus 3 Schüssen machte man 2, weil es keinen Brustschuss Mundlos geben durfte.

            Warum eigentlich nicht? Böhnhardt könnte doch zweimal auf Mundlos geschossen haben?

            Mundlos Brustschuß. Auweia, der quält sich noch. Mundlos Kopfschuß. Böhnhardt Kopfschuß.

            Oder ginge das nicht, weil dann die dritte Patrone noch im Lauf stecken müßte? Fehlte diese denn dort?

            Natürlich ist es Blödsinn, jemandem beim selbstmördern erst in die Brust zu schießen, aber in einer Ausnahmesituation handelt man nicht auf Anhieb logisch.

  17. Was heisst „es müssen nicht 3 Schüsse gewesen sein“ ? Es waren aber 3 Schüsse, oder die beiden Polizisten haben gelogen. Sie haben entgegen der offiziellen NSU-Geschichte BEIDE 3 Schüsse gehört.
    Das kannst Du bei haskala.de nachlesen. 31.3.2014.

    Auch die Anwohnerin Nennstiel hörte 3 Schüsse, das stand auch so in der TA am 5.11.2013
    http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Nach-Bankueberfall-in-Eisenach-raetselhafter-Tod-im-Wohnwagen-2044156021

  18. Ein Augenzeuge des Überfalls auf die Sparkasse berichtet: „Ich stand draußen, als auf einmal drei Personen raus kamen, links runter in die Mosewaldstraße rannten und mit einem Wohnmobil wegfuhren. Von der Stregdaer Allee kam dann Polizei. Irgendeiner muss denen das vom Wohnmobil gesagt haben.
    http://www.dtoday.de/regionen/lokal-nachrichten_artikel,-Neues-vom-Bankueberfall-in-Eisenach-Waffe-gehoerte-ermordeter-Polizistin-aus-Heilbronn-_arid,107816.html

    3 Personen zu Fuss rannten zum Wohnmobil.
    Keine Fahrräder.
    aber die wurden ja im Womo auch nie gefunden.

  19. Die Fahnder bleiben außerdem bei ihrer Theorie, dass sich die beiden Männer in dem Wohnmobil selbst töteten, ob gegenseitig oder im Sinne eines doppelten Suizids, wollte die Polizei nicht kommentieren. Die Männer starben an einem Brust- und einem Kopfschuss.
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/heilbronner-polizistenmord-das-perfekte-versteck-a-796675.html

    9.11.2011.

    Man hatte also 4 Tage nach der Obduktion einen Brustschuss ohne Russpartikel. Vielleicht ins Herz, warum auch nicht? Oder unterhalb der Lungen.

    Das deckt sich mit der Aussage der Feuerwehr: Einer sass am Tisch mit einem Loch in der Stirn, und einer lag am Boden mit einer Bauch-oder Brustverletzung.

    Deshalb fehlen ja auch die Feuerwehr- UND die Stregda-Polizeifotos.
    Die fehlenden Polizeifotos hat Wetzel übrigens nicht erwähnt. Steht auch bei Haskala, 31.3.2014.

    Zugabe: Die Jogginghose mit dem Kiesewetter-Blut gehört nach Zwickau, nicht in den Wohnwagen. Alles recht ungenau beim Wetzel.

    Den Ziercke hat er geschont, und den Range hat er gleich ganz weggelassen, bei der Rußlungenlüge. Lügen vor dem Bundestags-Innenausschuss ist aber strafbar. Daher hat es der Mainstream komplett verschwiegen. Die Herren wissen zuviel, die muss man schonen.

  20. Edathy … nicht vergessen, als Besucher zweifelhafter Anbieter im Netz wurde er zum Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses gekürt

    Anbieter von Posing-Bildern und Kinderporno-Material der 2011 aufgeflogen war und die kanadische Polizei übergibt diese Daten im Oktober 2011 den Deutschen … und 2012 wird ein Sebastian Edathiparambil zum Gärtner gemacht!

  21. Auf der NSU-CD Fassung 2006 sind 5 Aufmarsch-Videos enthalten, die bei Oikrach.com, der HP von Corellli Thomas Richter gehostet waren. Erzählt Frau Renner, DIE LINKE.

    freie-radios.net/63867
    Minute 5:50 geht das los.

    „ein Haufen Fotos, Dokumente“ Minute 6.
    Gibt es auf der 2003er-Fassung nicht, nur Fotos, keine Dokumente

    Sie erzählt das Märchen vom Hosten des Weissen Wolfs 2002, das war erst ein Jahr später.
    Die Uwes hätten „Geld in die Szene verschickt“… immer brav weglenken vom Spitzel Corelli.

    „Ich will jetzt auch garnicht die Todesursache bezweifeln“.

    „Eine 2. CD, aus Meck-Pomm, die teilidentisch ist“.
    Bei Petereit gefunden???

    Frau Renner ist froh, dass das BKA jetzt in Sachen Corelli ermittelt, und nicht mehr nur das BfV seine Hand drauf habe.
    Ja, das ist doch schön, wenn das vertrauenswürdige BKA mit der BAW ermittelt

    Minute 10: Sie ist skeptisch, was einen neuen Bundestags-PUA angeht, weil man dort sowieso belogen wurde etc.
    Das wäre bei einem neuen PUA wohl auch so.

    Lohnt sich anzuhören!

    _________

    Das „Naziforum“ (HPF) und die „rechtsaussen“ von eigentümlich frei hatten die NSU-CD in Teilen schon veröffentlicht, lange vorher… Nov 2013.
    Minute 14:20

    Nein, das ist nicht dieselbe CD. Die 2003er Fassung ist nicht identisch mit der LfV Hamburg 2006er CD.

    Der Verfassungsschutz hat den NSU seit spätestens 2001 gekannt, und dieser NSU „made by Corelli“ hat gar nichts mit den Uwes zu tun.

    Das ist wohl der Auslöser der Blitzdiabetes gewesen…

  22. Bei Petereit fand man den Spendenbrief des NSU aus dem Jahr 2001. Petereit wusste aber nicht, wer ihm damals Geld gebracht hat, is klar, ne?

    Nun, das wird wohl Corelli gewesen sein: Schönstes VS-Steuergeld.
    Und dafür hat Petereit sich ja auch artig im Weissen Wolf bedankt, Jan 2002.

    Ab 2003 war der WW bei Corelli gehostet, na da hatte der VS sicher alle IP, von jedem der zugriff.

    Nazis sind doof. Zu doof um einen eigenen Serverplatz anzumieten.
    Besser beim Spitzel hosten 😉

    Ist kein Witz, damals kursierten bereits Spitzelgerüchte Corelli betreffend.

    • So, wie der mystische Dankessatz im „Der Weisse Wolf“ zu lesen ist, wußte der Spendenempfänger tatsächlich nicht, von welcher Person das Geld kam. Er schien keine andere Möglichkeit für eine Antwort zu finden, als über die deutlich platzierte Floskel an den „NSU“ in seinem „Zine“. Hätte er ihn gekannt, hätte er mit Sicherheit anders reagiert.

      Warum Corelli Geld verschickte und an wen, darüber kann man eher noch spekulieren. Wahrscheinlich war er trotz V-Tätigkeit seiner Szene so verbunden, daß er akquirierte Gelder in sie fließen ließ. Das müssen nicht direkt Steuergelder gewesen sein. Manche V-Leute ließen die Behörden auch gewähren, daß die sich durch illegale CD-Verkäufe u. ä. eine goldene Nase verdienen konnten. Die verdienten so viel, daß die das Geld regelrecht verpulverten, in Bordellen oder sonstwo. Hatte Corelli vielleicht solch einen Szene-Nippes-Verkauf betrieben?

      Die „Szene“ dürfte voll sein von Spitzelgerüchten, noch voller, als mit echten Spitzeln. Würde sie all diese Gerüchte ernstnehmen, wäre sie arbeitsunfähig. Also negiert sie diese aus Eigeninteresse. … Man sollte im Präteritum schreiben, seit einigen Jahren scheinen (gemäß Archiv) solche Zines gar nicht mehr oder kaum noch zu erscheinen.

      • Ich glaube nicht, dass 2001 irgendwer 5000 DM per Brief an eine Postfach-Adresse schickte. Never ever.

  23. Ob das der echte NSU-Spendenbrief ist weiss ich nicht.
    Stammt vom Lichtstadt-Blog aus Jena.
    Die fälschten gerne und viel.

    Aber das „schwule Logo“ passt zum „Bekennervideo“, jedoch nicht zu 2001.

    • Dieser legasthenische Quark ist schier unlesbar! Das muß echt sein, weil kein gewiefter Fälscher solch eine Dumpfbacke sein kann. Höchstens eine verkleidete.

      Aber mal im Ernst, soll das der Brief sein, der an den Weissen Wolf ging? Man müßte vermuten, daß die Spende an den WW zweckgebunden war, denn es habe „Früchte getragen“. Kann aber auch nur eine Floskel sein. Woher weiß man, daß es 5000 DM waren?

      Der Petereit lebt doch noch und sollte Interesse an der Aufklärung haben. Hat der sich mal geäußert?

      • Steht in der Anklage. 2500 Euro. War aber 2001, also DM-Scheine.

        Petereit wurde am 15.5.2014 wieder mal hausdurchsucht, dazu wurde seine Immunität mal eben am selben Tag aufgehoben.

        Ich glaube, dass Petereit die 5000 DM ausgesagt hat, den Spendenbrief übergab (2012, da war auch Razzia bei dem), und ich bin fest davon überzeugt, dass das Geld Petereit persönlich übergeben wurde und von Corelli (BfV) kam.

        Das schwule Logo passt wie gesagt nicht ins Jahr 2001, daher ist Vorsicht angesagt.

        • Warum soll das Logo nicht nach 2001 passen? Niemand wird vermuten, daß irgendwelche Szene-Nazis ausgewiesene Heraldiker wären.

          Apropos Corelli – in der Printausgabe des Spiegel steht zu diesem Beitrag …
          http://www.spiegel.de/panorama/toter-v-mann-corelli-sollte-zu-nazi-cd-befragt-werden-a-965216.html
          … noch ein wenig mehr, u. a., daß keine Behörde weiß, welche andere Behörde den toten Corelli denn nun gefunden habe und daß auch bei regionalen Rettungskräften keine Schock-Diabetes gemeldet wurde. Woher wissen wir eigentlich, daß Corelli tot ist?

          Andererseits: Warum sollte man ihn leben lassen. Das Signal geht so oder so an hunderte und tausende V-Leute: Wir benutzen Dich bei Bedarf und schalten Dich ggf. aus.

          Interessiert sich Elsässer nicht für Petereit? Bei dem würde der vielleicht doch mal Tacheles reden.

          … Wieso sollte, wenn das Geld persönlich übergeben wurde, ein verklausulierter Dankesgruß deutlich platziert schriftlich übermittelt werden? Das ergibt keinen Sinn. Näherliegenderweise muß das Geld anonym (als NSU) und per Post an das „Zine“ gegangen sein. Vielleicht erfuhr der WW-Macher später, wer der Spender war, und aus Dank knüpfte er z. B. mit seinem Webseitenhosting engere Bande mit Corelli und damit dem VS. Klingt nämlich auch nachvollziehbar: An wen der Geheimdienst nicht direkt herankommt, weil der ihm gegenüber unbestechlich ist, da schickt er einen Pappkameraden mit Geschenken vor.

  24. Du magst das anders sehen als ich, kein Problem.
    Da kein Kommentar durchkommt und ich heute schon ausführlich dazu geschrieben habe, siehe Seite 2852 im bekannten Strang.
    Sigi mischt auch fleissig mit.

  25. ab Sekunde 00:48 !!

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