Freakshow

In einer ausführlichen Analyse und vortrefflichen Abrechnung beschreibt der Sozialpsychologe Martin Lichtmesz die genderfeministische Psychopathologie. Er seziert die Befindlichkeitsstörungen geschlechtsverirrter Individuen, welche aufgrund eigener Entwurzelung aus Jahrzehntausende alten Identifikationsstrukturen eben diese tradierten Identitäten zu dekonstruieren versuchen. Das Gefährliche sei nicht die sexuelle Verirrung Einzelner, denen in einer modernen Welt mit ubiquitär widernatürlicher Lebensweise die Bodenhaftung abhanden gekommen sei, sondern der Versuch missionarisch agierender Gesellschaftsklempner, das herkömmliche „falsche Bewußtsein“ aufzulösen und durch eine neue Ideologie zu ersetzen.

Die Gender-Ideologie ist Ausdruck und Kompensation einer schweren Identitäts- und Persönlichkeitsstörung. … Wieviele ihrer Anhänger mögen wohl hoffen, ihre eigene Misere zu lindern, indem sie sie zum Exportartikel machen und alles krumm und queer machen, was noch irgendwie gerade steht oder von Perversionen ungetrübt ist. Vielleicht genügt ihnen auch schon die nackte Rache. Sie wollen der Welt jenen Knacks verpassen, an dem sie selber leiden.

[Hier Teil 1 und Teil 2]

Wie ein Kommentator bemerkt, geht die ideologisch und pathologisch motivierte Zerfaserung der Gesellschaft in unzählige sexuelle Scheinidentitäten einher mit den technischen Möglichkeiten in „Chirurgie, Hormonbehandlung, Klonen, genetische Manipulation, Herstellung von Organen etc.“. Mit den phänotypischen Auswirkungen ihrer Geisteskrankheiten stünde diese Massengesellschaft jedoch „eher noch am Anfang, keineswegs in voller Blüte“, es sei aber davon auszugehen, daß der Untergang dieser Zivilisation von einer Zombieshow begleitet wird, „wie sie nur aus Filmen bekannt ist“.

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Eine Antwort

  1. Bei weiterer gender-ideologischer Gleichmacherei ist zu erwarten, dass die Hauptleidtragenden die Frauen sein werden. Denn wenn die eigentlichen weiblichen Vorteile und Überlegenheiten ausgeredet oder gar negativ bewertet werden, ist die innere Identität zerstört und es bleiben nur noch Äußerlichkeiten, die dann kultmäßig in den Mittelpunkt rücken (Diäten, Schönheitsoperationen, Castingshows, Sexting usw.) [Kommunikationswissenschaftlerin Petra Grimm, 2010: Mädchen ziehen zunehmend Selbstbewusstsein daraus, Jungen als Sexobjekte zu dienen].
    Gefahr: Frau wird zur Ware (Leihmutter, Eizellenlieferantin, Prostitution usw.)
    Die Überredungs-Ideologie, dass Gleichberechtigung nur durch Aufhebung der Geschlechtrollenunterschiede möglich sei, kann bei Frauen mit den anderen selbst erlebten motivationalen Grundlagen zu inneren Konflikten und damit zu Depression und anderen ernsthaften psychischen Problemen führen [Moulton, 1977]
    Siehe auch in den hierzulande weitgehend unbekannten Studien z. B. von Prof. Annica Dahlström, Uni Göteborg: Innerhalb der letzten 15 – 20 Jahre einen Anstieg psychischer Erkrankungen bei schwedischen Mädchen um 1000 Prozent, Depressionen um 500 Prozent; Suizidrate finnischer Mädchen ist die höchste in Europa
    Gleichheit kann sich höchstens addieren, Verschiedenheit kann wesentlich mehr erreichen (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweitere Auflage, Logos-Verlag, Ansbach, 2014)

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