Domestizierung

CSD Berlin Niedergeworfene

Ein Kommentar zur angeblich angeborenen Homosexualität veranlaßte uns zu folgender Definition:

Homosexualität ist eine Domestizierungserscheinung. Sie kann andressiert werden, oder anders: Die Umstände der Sozialisation bedingen sexuelle Entartungen.

Als Entgegnung wird verlautbart, daß Entartung relativ sei, denn sie komme in der Art vor. Homosexualität sei „ein menschlicher Beschlussfall“. Nicht einmal „Völker mit nur wenigen tausenden Angehörigen“, wie manche „Pygmäen- oder Indianerstämme oder Ainos könnten durch Homosexualität ausgelöscht werde, durch homosexuelle Handlungen schon gar nicht.“ In einer Zeit, „in der die Völkervielfalt der Menschheit auf dem Spiel“ stehe, mache „sich die Rechte durch psychologsich durchschaubare sexuelle Vorbehalte unwählbar.“ – Unsere Antwort:

Es geht hier überhaupt nicht darum, Einzelnen für den soziologischen Kontext, der sie zu dem gemacht hat, was sie sind, einen Vorwurf zu zuzuweisen. Es ist weder für eine Kultur, noch für eine Zivilisation möglich, in einen Ur-Zustand der Menschheit zurückzukehren, in dem alle widernatürlichen Einflüsse auf die (sexuelle) Entwicklung ausgeblendet sind. Es ist aber dann doch auch eine Form der geistigen Entartung, das Unnormale als Normal zu proklamieren, sei es nun eine körperliche, sexuelle oder geistige Behinderung.

Der sogenannte “Linkstrend” der Gesellschaft ergibt sich doch lediglich aus dem fortlaufenden Zerfall traditioneller Schichten. Hohe Scheidungsraten, Kinderarmut, Generationenkonflikt, Fremdeinwanderung, mediale Dressur, Fachidiotentum usw. usf. – es gehört schon eine Menge angeborene und / oder bewußt erworbene Zähigkeit dazu, unter diesen Umständen nicht (mit-)behindert zu werden. Und auch, wenn man selbst von einigen der Viren infiziert sein mag, zeugt es doch von höherem Menschentum, den lebensfähigen Zustand anzustreben, als seine eigene Niedergeworfenheit durch eine Neudeutung des “Normalzustandes” vertuschen zu wollen.

Die Rechten (also parlamentarisch Fixierte) mögen in dem Dilemma stehen, beim Hinterherhecheln nach Wählerstimmen auf die Befindlichkeiten einer immer größeren Anzahl wurzelloser Individuen Rücksicht nehmen zu müssen, welche das Bewährte und Bewahrenswerte aus eigener Unzulänglichkeit heraus ablehnen. Entweder verbiegen sie sich dann bei ihrer Programmatik, oder sie sind selbst schon verbogen.

Die Konservativen – oder nennen wir sie lieber “Bewahrer” – können sich überlegen, ob sie sich für den kurzzeitigen Effekt als “Rechte” mit in den Sumpf ziehen lassen oder stoisch als letzte Menschen ausharren, hoffend, die Künder einer, auf bewährten Fundamenten fußenden, fruchtbareren Epoche zu sein. … Nun, das sind sie in jedem Fall, denn die Lebensgesetze lassen sich nicht ändern, und die Entartung selbst sorgt für den Untergang der Entarteten. Die letzten Menschen müssen aber damit rechnen, sehr einsam zu werden und zum Haßobjekt der Meute.

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6 Antworten

  1. „… Es ist aber dann doch auch eine Form der geistigen Entartung, das Unnormale als Normal zu proklamieren, sei es nun eine körperliche, sexuelle oder geistige Behinderung. …“

    Normal kommt von Norm und bedeutet, der Norm entsprechend. Wenn man Ausschuss zur Norm erklären will muss man sich die Frage stellen lassen, warum man überhaupt Normen postuliert.

    Hm, naja, die Leute die die Natur leugnen, leugnen natürlich auch natürliche Normen. Leute die natürliche Normen leugnen, sind nicht normal. Leugnen ist falsches behaupten wider besseren Wissens. Sie sind also Ausschuss.

    Wie konnte es soweit kommen den nicht der Norm entsprechenden Ausschuss zur Macht kommen und damit die Deutungshoheit über „neue“ widernatürliche (Schein-)Normen erreichen zu lassen?

    Cui bono?

  2. Wer die Natur kennt, weiß, dass jede Form von Sexualität natürlich ist. Der Rammler, das Tier, geht auf alles. Alles kopuliert oder deutet es an, über Art- Geschlechts- und Altersgrenzen hinweg. Es schadet ja nicht. Einzig die rassenfremde (subspeziesfremde) Kopulation wäre der Lebensvielfalt durch Rückkreuzung abträglich. Sie wird i.d.R. durch unterschiedliche Biotope verhindert. So viel zur Natur!
    Menschen können verhüten.

    Ich glaube eben nicht daran, dass es den Menschen erhöht, sich einvernehmlicher Lust zu versagen, egal, auf wen sie zielt. Das ist m.E. kein Wert, sondern ein Unwert, eine Verneinung der Lebenskräfte, eines Geschenks der Göttin: der Freude an der Sexualität. Freude ist nicht zwangsläufig zur Art- oder Lebenserhaltung erforderlich – man denke an Windbestäubung.
    Andere mögen anderer Auffassung sein.

    Natürlich ist es dem Menschen eigen, seine Triebe zu beherrschen. Das ist gewiss eine Tugend. Wenn jedoch zwei oder mehr als zwei ihrem Trieb nachgeben möchten, ist das eine Privatangelegenheit wie Religion.
    Domestiziert ist Sexualität eben dann, wenn sie auf den häuslichen Gebrauch zur Reproduktion beschränkt wird,

    Einen Zusammenhang mit dem Zerfall wirklicher Werte erkenne ich nicht, schon gar nicht mit der perfidesten Form von Rassismus, der Missachtung aller Rassen und Förderung deren Verschmelzung.

    Um Missdeutungen vorzubeugen: Nein, Männer reizen mich nicht. Überhaupt ist bei mir persönlich die „Tugend der Beherrschung“ dermaßen ausgeprägt, dass ich mich gar nicht gehen lassen kann. Toll.
    Da ich die Angelegenheit rational, vom Kopf her, nicht aber körperlich, verstehe und beherrsche, werde ich mich nicht deshalb hoffärtig als irgendwie moralisch überlegen darstellen.

    Meine Anerkennung und meinen Dank dafür, auf dieser Seite abweichende Meinungen zuzulassen, möchte ich ausdrücklich ausdrücken. Insofern ist Eulenfurz z.B. Myspace, „Yappi“, Facebook und GMX überlegen.

    • ausdrücklich ausdrücken – ja, ich übertraf mich selbst :-))

    • Habe vor Jahren einmal etwas gelesen über brünstige Frösche von männlicher Sozialisierung, die (außer dem Behüpfen anderer ebensolcher Kollegen) dadurch u.U. beträchtlichen Schaden im Karpfenteich anrichten, daß sie auf Karpfen aufreiten, und denen in den Klüsen mit ihren Vorderpfoten Aua machen…

    • Wo „Natürlichkeit“ aufhört und „Domestizierung“ endet, ist schon seit jeher Streitpunkt von Philosophen. Man kann sich auch auf den Standpunkt stellen, daß die Atombombe natürlich sei, denn sie ist vom Menschen mit naturgegebenem Intellekt erdacht und aus natürlichen Stoffen erbaut. Oder auch die Rückkreuzung der Rassen, schließlich ist auch die menschliche Mobilität und die aus menschlichem Geist geronnene Verkürzung der Verkehrswege (und das Kopulieren auf all dessen, was diesem Mobilen über den Weg läuft) natürlich.

      Nein, Homosexualität schadet erst einmal nicht, wenn wenige Verirrte den Fortpflanzungsakt unterlassen. Wenn jedoch die Abnormalität mit allen propagandistischen und sogar strafrechtlichen Mitteln emanzipiert wird, geht es den Propagandisten darum, das Jahrtausende alte, so dargestellte „falsche Bewußtsein“ aufzulösen und durch eine neue Ideologie zu ersetzen. Wie widernatürlich diese ist, zeigen die Geburtenraten, zunächst einmal in den von der Ideologie befallenen Völkern, alsdann in den besonders betroffenen Bevölkerungsteilen. Die Natur zumindest ist der Meinung, daß die Träger eines derartigen Ungeistes ihr Lebensrecht verwirkt haben.

      Unser permissives Zeitalter hat im Rausch über die gelungene Entkoppelung der Sexualität von der Fortpflanzung vergessen, daß der Sex allen bekannten Kulturen der Geschichte als eine hochproblematische, ja gefährliche Sache galt. Die Sexualität ist zugleich der vitale Lebenssaft der Gesellschaft, wie auch das korrosive Wasser, das sie ständig zu unterhöhlen und überschwemmen droht. Sie ist befruchtend und zerstörend zugleich; ja, sie wird umso zerstörerischer, je mehr sie von der Befruchtung abgetrennt wird.

      [Sezession]

  3. Die homosexuelle Propaganda

    In Russland wurden in der Vergangenheit Gesetze gegen homosexuelle Propaganda erlassen. Interessanterweise wurde in den Medien nirgends erklärt, was mit homosexueller Propaganda überhaupt gemeint ist und warum diese verboten wurde. Noch interessanter ist, dass die meisten Bürger offenbar gar kein Interesse daran haben, dies zu erfahren und nicht im Traum daran denken, die oberflächliche Berichterstattung der Medien zu hinterfragen und stattdessen viel lieber die russischen Bürger als „homophob“ und rückständig abstempeln.
    Der bekannte russische Journalist Maxim Schewtschenko erklärt, was es damit auf sich hat.

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