Lofoten

Lofoten1

Die Inselgruppe der Lofoten bildet einen Archipel an der nordwestlichen Küste Norwegens und besteht aus einigen großen Inseln und einer Menge kleiner Inseln oder bloßer Felsen. Die kargen Inseln sind untereinander durch schmale Meerengen geteilt und mit Tunnel oder Brücken verbunden. Der größte Berg liegt 1161 m über dem Meeresspiegel. Auf einer Fläche, die halb so groß wie das Saarland ist, leben 24.000 Menschen. Vom kontinentalen Norwegen sind die Inseln durch den Vestfjord getrennt.

Auch wenn sich die Lofoten in der gleichen Breite wie Mittelgrönland befinden, sind die Temperaturen doch deutlich milder, was dem Golfstrom geschuldet ist. Auch im Winter fallen die Temperaturen kaum unter 15 Grad minus, und im Sommer können es auch mal 30 Grad plus werden.

Zwischen den Inseln Moskenesøy und Værøy liegt der der berühmte Gezeitenstrom Mahlstrom, für den starke Wasserwirbel charakteristisch sind. Damit inspirierte er vielerlei Darstellungen von gefährlichen Wasserwirbeln in Legenden oder der Malerei. So wird beispielsweise in der Gróttasöngr der Edda über riesige Mahlsteine einer Salzmühle berichtet, die am Meeresgrund des Mahlstroms das Meer salzig mahlen.

Lofoten2

Lofoten3

7 Antworten

  1. Eulenfurzeulenfurz! Mahnend muß ich den Finger heben. Solche Ahhh! Ooooh! Uuuh!- Bilder sind nicht die Lofoten. Die sieht man nämlich gar nicht wegen dem Nebel, der dort immer herrscht. Und daß da im Sommer mal 30° sein sollen, kannst Du deinem Friseur erzählen- oder meinst Du Farenheit?
    Auch die Luft ist grauenhaft- überall stinkt es nach gammeligem Dorsch, den sie da versuchen zu trocknen. Im Regen. Der Lofote selbst ist ein harter Mensch, unfreundlich, verschlagen und wässrig- durchsichtig, weil da die Sonne nicht scheint.
    Meine norwegischen Kumpels von früher, als sie hier noch Medizin studierten, mußten anschließend Frondienst auf den Lofoten leisten- die meisten haben sich dort suizidiert mit Unmengen Alkohol.

    Hör mich bloss auf mit die Lofoten!

    • Lieber Lofoten als Klo-Pfoten!

    • Blödsinn! Ich war im Sommer 14 Tage auf den Lofoten und es war angenehm warm. Kein einziger Tag Nebel. Die Landschaft ist total beeindruckend: wie das Hochzillertal direkt aus dem Meer! Ich hab auch Zwergwal gegessen. Lecker! Zwergwale gibt es zu viele und die fressen den gefährdeten Grosswalen den Krill weg. Wenn die gejagt und gegessen werden tut man den Grosswalen einen Gefallen. Die Fotos stimmen auch:. auf deutsch heissen die Lofoten Luchspfoten.

  2. Tut mir leid – ich bin leider manchmal etwas schwer von Begriff.
    Asche auf mein Haupt!
    Könnte es evtl. sein, daß der Verfasser mit dem „Mahlstrom“ auf dieses http://de.wikipedia.org/wiki/Cecilia_Malmstr%C3%B6m weibliche EUdSSR-Mielke-Imitat anspielen will?

    • Leider nicht, gemeint ist eher diese Geschichte:

      Menja und Fenja

      63. Skiöld hieß ein Sohn Odins, von dem die Skiöldunge stammen. Er hatte Sitz und Herrschaft in den Landen, die nun Dänemark heißen; aber damals hießen sie Gotland. Skiöld hatte einen Sohn Fridleif genannt, der nach ihm die Lande beherrschte. Fridleifs Sohn hieß Frodi, der nach seinem Vater das Königtum überkam. Das war in der Zeit, da Kaiser Augustus in der ganzen Welt Frieden stiftete und Christus geboren ward, und weil Frodi der mächtigste aller Könige in den Nordlanden war, ward ihm dieser Friede in der dänischen Zunge beigelegt und die Nordmänner nannten ihn Frodis Frieden. Niemand schädigte da den anderen, wenn er auch seines Vaters oder Bruders Mörder getroffen hätte, los oder gebunden. Da war auch kein Dieb oder Räuber, so daß ein Goldring lange Zeit unberührt auf der Jalangersheide lag. König Frodi sandte Boten nach Swithiod zu dem König, der Fiölnir hieß, und ließ da zwei Mägde kaufen, die Fenja und Menja hießen und sehr groß und stark waren. In dieser Zeit gab es in Dänemark zwei so große Mühlsteine, daß niemand stark genug war, sie umzudrehen. Diese Mühlsteine hatten die Eigenschaft, daß sie mahlten, was der Müller wollte. Die Mühle hieß Grotti, der Mann aber, der dem König Frodi die Mühle gab, wurde Hengikiöpt genannt. König Frodi ließ die Mägde in die Mühle führen und gebot ihnen, ihm Gold, Frieden und Frodis Glück zu mahlen. Er gestattete ihnen nicht länger Ruhe, als der Kuckuck schwieg oder ein Lied gesungen werden mochte. Da sollen sie das Lied gesungen haben, das Grottenlied heißt, und ehe sie von dem Gesänge ließen, mahlten sie dem König ein Heer, so daß in der Nacht ein Seekönig kam, Mysing genannt, welcher den Frodi tötete und große Beute machte. Damit war prodis Friede zu Ende. Mysing nahm die Mühle mit sich und so auch Fenja und Menja, und befahl ihnen, Salz zu mahlen. Und um Mitternacht fragten sie Mysing, ob er Salz genug habe? und er gebot ihnen fortzumahlen. Sie mahlten noch eine kurze Frist, da sank das Schiff unter. Im Meer aber entstand nun ein Schlund, da wo die See durch das Mühlsteinloch fallt. Auch ist seitdem die See gesalzen.

      Quelle: http://www.lokis-mythologie.de/Die%20Sprache%20der%20Dichtkunst.html

      Auf dieser Seite kann man sich stundenlang aufhalten, einfach gut gemacht.

      http://www.lokis-mythologie.de/menue.html

  3. Ist das nicht der Klimawandel, der das Meer erregt?

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: