NSU: Keine Ruh

NSU Opfer

Nach altbewährtem Strickmuster schlug der NSU wieder zu, und zwar diesmal auf einem Parkplatz in Berlin-Neukölln:

Die Mörder von Selim Özel – In der Nacht zum 9. Februar saß ein 35-Jähriger in seinem parkenden Auto und hatte bereits den Motor angelassen, als gegen 2.50 Uhr mehrere Schüsse durch die offene Fahrertür auf ihn abgefeuert wurden. Der türkischstämmige Mann starb noch in seinem Auto. Der mutmaßliche Schütze und sein mutmaßlicher Komplize flüchteten.

Laut Staatsanwaltschaft lauerten die Verdächtigen dem 35-Jährigen auf, dann habe der Jüngere mehrmals in Oberkörper und Kopf des Opfers gefeuert. Der tödliche Angriff soll sorgfältig geplant gewesen sein.

Es ist unfaßbar, daß die zweiköpfige Mundlosbande weitermordet, als hätte es niemals eine Schweigeminute im Bundestag gegeben, niemals Schweigegelder für die Opfer und niemals einen Untersuchungsausschuß unter der Leitung eines mittlerweile untergetauchten Kinderpornographen. Der bislang einzige Kommentator unter dem entsprechenden Beitrag der Zeitung Die WELT ist besorgt:

Die Behörden dürfen keinesfalls auf dem rechten Auge blind sein. Ich hoffe, der Staatsschutz ist bereits aktiv. Vielleicht sollte man vorsichtshalber auch Herrn Erdowahn von diesem Verbrechen unterrichten, damit er sich vor Ort ein Bild machen kann. Gibt es schon Reaktionen des des Innenministers und unserer Frau Merkel?

Noch eine Hinrichtung nach NSU-Manier

und noch ein ungesühnter NSU-Mord

Auch vor Rentnerinnen schrecken sie nicht zurück

und vor Rentnern.

Bild oben: Die 2.000 Angehörigen des neuen NSU-Opfers fordern von der Bundesregierung eine finanzielle Entschädigung und sind empört darüber, daß Terrorbraut Beate Zschäpe bei ihrem Showprozeß immer so unschuldig dreinschaut.

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8 Antworten

  1. So ein Pech aber auch, daß Uwe & Uwe bereits exekutiert sind. Das war wohl etwas voreilig. Hätte man damit noch etwas gewartet, hätte man noch manch unappetitlichen Fall im NSU entsorgen können.
    Vielleicht wollte die Buntesregierung aber auch nur Entschädigungsgelder sparen. Wer weiß….?

    • Wahrscheinlich muß in regelmäßigen Abständen ein Schwimmbad-Abdullah, eine Hakenkreuz-Rebecca, ein Lebkuchen-Mannichl oder eine andere Sau durchs Dorf getrieben werden, um die Aufmerksamkeit des Publikums von den kriminellen Machenschaften der Honoratioren abzulenken.

      • Die Politik wir immer komplizierter. Die Bundesregierung scheut keine Kosten und Mühen um eine Gefahr von Rechts zu konstruieren währendessen in der Ukraine tatsächliche Rechtsextremisten die rechtmäßige Regierung stürzen, was die Bundesregierung offenbar nicht im geringsten juckt.

        • Ja, ja, die Bunzelrepublik wird immer bananiger. Jetzt schämt sich das Bundesferkel Erika in London schon wegen des Überfalls der „Nazi“ auf England im 1. Weltkrieg und entschuldigt sich für das Leiden der Opfer! Irgendwie müssen unsere „Entschädigungsgelder“ ja weiter fließen – egal, wohin…

  2. Muß der Bundestag jetzt wieder zusammentreten?

  3. Man sollte vielleicht noch warten, bis die Die Linke die Bekenner-DVD veröffentlicht.

    • Die gibt es leider noch nicht, aber beim Pädo-Inder wurden geheime NSU-Unterlagen in der Wohnung gefunden:

      „Emittler sind in der Wohnung von Sebastian Edathy auch auf geheime Unterlagen aus dem Untersuchungsausschuss zur Terrorzelle NSU gestoßen. Die Staatsanwaltschaft Hannover habe dem Bundestag die Unterlagen am Dienstag übergeben, teilte Parlamentssprecher Ernst Hebeker in Berlin auf Anfrage mit. Die zum Teil als geheim eingestuften Unterlagen seien vom niedersächsischen Landeskriminalamt bei der Durchsuchung der Wohnung gefunden worden. Details waren zunächst unklar.

      Der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Edathy war Vorsitzender des Ausschusses, der die Arbeit von Polizei und Verfassungsschutz zu der NSU-Mordserie untersuchte. Nach der Geheimschutzordnung des Bundestags dürfen geheime Verschlusssachen in der Regel nur in der Geheimregistratur des Parlaments eingesehen werden. Sie dürfen Mitgliedern von Untersuchungsausschüssen auch in ihr Büro mitgegeben werden, wenn sie dort einen Tresor haben.

      Solche Unterlagen dürfen demnach nicht aus dem Bundestag mitgenommen werden, außer wenn der Bundestagspräsident dies aus unabweisbaren Gründen zulässt. “

      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/durchsuchungen-bei-spd-politiker-ermittler-finden-nsu-unterlagen-in-edathys-wohnung-12821425.html

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