Kein Herz für Inder

Ein Herz für Inder

Was war das wieder für ein perfides Husarenstück des Terrornetzwerkes NSU, mit der Kreditkartennummer des unbescholtenen parlamentarischen Chefaufklärers im Antiterror-Untersuchungsausschuß, Sebastian Edathy, über den Bundestagsserver legale Nacktfotos junger Knaben zu ordern. Das Ziel der Mundlos-Bande liegt auf der Hand: Dem mutigen Mann deviante Sexualpräferenzen unterzuschieben und die gesamte NSU-Aufklärung in ein schiefes, ja, perverses Licht zu rücken.

Bereits im Dezember 2012 hatten neonazistische Bombenleger Edathys Briefkasten in die Luft gesprengt. „Die Polizei schließt einen Knallkörper aus und geht von einem Sprengsatz aus“, schrieb der gerade noch mit dem Leben davon gekommene Antirechts-Kämpfer daraufhin auf seiner Fakebook-Seite. Kriminaltechniker konnten später ermitteln, daß der verwendete Chinaböller nicht mehr allein auf den NSU, sondern auf ein internationales Terrornetzwerk mit Verbindungen bis Fernost hindeute.

Beeindruckend bei den aktuellen Verbrechen der braunen Terrorzellen ist nicht nur die Unverfrorenheit, mit der die Neofaschisten agieren, sondern welche Möglichkeiten ihnen offenstehen. So haben die braunen Kameraden nicht nur Edathys private Festplatten zerstört, auf welchen sich seine ehrbaren Steuererklärungen und wertvollen persönlichen Niederschriften befanden, sondern auch noch das Dienst-Notebook aus dem Bundestag gestohlen mit all den wichtigen NSU-Verschwörungsprotokollen. Hochbrisantes Material, mit dem die schwerbewaffneten NSU-Schwadronen zukünftig nicht nur Dönerstände, sondern ganze Asia-Märkte eliminieren können.

Oberdemokrat Edathy – der als Edathiparambil geboren wurde, aber bei einem Verkehrsunfall sein Paramobil verlor – ist über die Geschehnisse, welche eindrücklich die willkürlichen Zugriffsmöglichkeiten brauner Banden auf seine Privat- und Dienstgeheimnisse verdeutlichen, derart bestürzt, daß er vorsichtshalber an einen geheimen Ort im Ausland flüchtete. Um überhaupt weiter an seinem grandiosen Aufklärungswerk arbeiten zu können, bat er das internationale Überwachungsamt NSA um eine Rekonstruktion seiner Festplatten und Datenströme. Nicht umsonst habe er sich immer und immer wieder als „Vorantreiber des Geheimdienst-Sicherheitsstaatsgeriert und auch das für verfassungswidrig erklärte Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung unterstützt.

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8 Antworten

  1. Erst erkrankt er so schwer, dass er sogar sein Mandat aufgeben muss, dann werden unbegründeterweise dem Unschuldigen seine Wohnung etc. durchsucht und zu allem Überfluss wird er auch noch überraschenderweise bestohlen … manchmal folgen wirklich alle Schicksalsschläge aufeinander …

    Erst verschwindet Edathy, dann der Laptop, Leute passt bloß auf unseren Bundestag auf!

  2. Karma is a bitch 😉

  3. Wenn es schon soweit ist mit den Wehr-Wölfen aus Neckarsulm, steht unsere Republik vor einer Art Super-Kapp-Putsch: Hitler wird aus dem Eis der Antarktis ausgefroren, alle Radios klingen plötzlich wieder wie Volksempfänger, die esoterischen SS-Einheiten starten in ihren Riesentransportflugscheiben von der Rückseite des Mars, Schwärme von V1 fliegen aufs Regierungsviertel in Berlin zu und die schöne Alessandra Mussolini besetzt endlich Malta.

  4. Ja. Es schüttelt einen geradezu vor Grauen, wie im Lande wieder mit Halbdeutschen umgegangen wird und die Presse fordert, ihm die Existenzgrundlagen zu entziehen.

  5. @ Waschbär

    „Edathiparambil“ – so hieß mein indischer Lieblingselephant im Zirkus! Seitdem Menschen so heißen, die hier „untersuchen“, welch pöhse türkenfeindliche Nahtzies wir sind, müssen natürlich Laptops verschwinden und PCs zerstört werden, damit klar bleibt, wer in diesem B(esetzten)R(est)D(eutschlands) ein „Menschenfeind“ ist – schließlich geht es darum – so E. auf einer Kundgebung von Linksextremisten in Bad Nenndorf – Straßen und Plätze, Herzen und Köpfe nicht irgendwelchen „Menschenfeinden“ zu überlassen, die womöglichen solche „Guten“ wie ihn daran hindern könnten, auch weiterhin „nur unser Bestes“ zu wollen!

  6. Der Sittenstrolch als Saubermann. Wenn das BKA schon seit Ende 2011 wusste dass Edathy Dreck am Stecken hat und Edathy 2012 / 13 die BKA-Chefermittler im NSU-Untersuchungsausschuss verhörte, so war der Typ derart erpressbar, dass ein Untersuchungsausschuss die Arbeit des Untersuchungsausschusses untersuchen sollte.

  7. … Mann, wo denkt ihr bloß hin, Leute: Geklaut, womöglich… Wer könnte denn sowas brauchen, mal ernsthaft??! Neuesten Berichten zufolge ist dem Edathy das Namens-Schwänzchen… äh… also das Rammel-… äh… also das -ramabil-Teilchen zwar im Rahmen eines Verkehrsunfalls abhanden gekommen, aber eben halt nicht eines schnöden solchen auf der A 7-komma-Zwo auf der Höhe der Aus- (oder Einfahrt – je nachdem…) bei Pädoschwuchtelshausen (Mensch-Maier, total Autobahn, das…), sondern… äh… halt innerhalb des rektalen Lochs eines ebensolchen. Eines ebensolchen wie dem Edathy, also. Und der ärmste muß jetzt ohne besagtes Schwänzchen weiterleben. Der Edathy, also. Mehr Massel hatte da nur der Bohlen, dem das Teil nur abbrach und sodann wieder akkurat angeflickt werden konnte. Und jetzt ginst’e‘ wiede‘, de‘ Dieddä’… So isses eben, gelle!

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