R-Wort und N-Wort

R-Word

Jahrelang mußten sich Menschen, die den ideologischen Vorgaben der Obrigkeit nicht 100%ig folgten, als „Nazis“ oder „Rassisten“ titulieren lassen. Beide Verbalinjurien sind in jedem Fall für die damit Titulierten sozial vernichtend, sie dienen der Diskreditierung und Ausgrenzung Mißliebiger. Doch die Betroffenen wollen sich jetzt wehren.

Henri Färbiger von der regierungskritischen NGO „Identitäre Aktion“ begründet die geplanten Aktionen derart: „Wir haben einfach keine Lust mehr, uns mit dem R-Wort beleidigen zu lassen, das nicht besser als das N-Wort ist. Wir sind weder Rassisten, noch Nazis! Die Propagandisten des herrschenden Regimes sollten ihre diskriminierenden Sprachgewohnheiten endlich aufgeben, welche ihnen nur dazu dienen, sich als moralische Herrenmenschen aufspielen zu können, während die Abqualifizierten in die Kategorie eines unanständigen Untermenschen geschoben werden.

Begriffe wie „Rassisten“ oder „Nazis“, die vor einigen Jahrzehnten noch relativ unverfänglich waren, seien in den letzten Jahren zunehmend negativ konnotiert worden. Man könne und wolle die „Sprache der Unterdrückung, die von den Herrschenden bewußt gewählt“ würde, nicht länger erdulden.

In den kommenden Wochen wollen daher mehrere Widerstandsgruppen Demonstrationen vor jenen Zeitungsredaktionen, Medienanstalten und Regierungsorganisationen durchführen, welche die stigmatisierenden Begrifflichkeiten besonders häufig verwenden.

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6 Antworten

  1. Echt? Wo denn?

  2. Ich habe das tatsächlich beinahe geglaubt, bis mir aufging, dass das R-Wort „retarded“, behindert, heißt.
    Nun, ich bin gespannt, welche Wortschöpfung diesen diskriminierenden Begriff bei uns ersetzen wird. Dabei gab es im Neusprech der Partei bisher immer „Behinderte und Nichtbehinderte“, Letztere tituliert, als würde ihnen irgendetwas fehlen.
    „Gesund“ ist ja keiner mehr.

  3. Sind „Nazis“ diejenigen die man heutzutage als Opportunisten bezeichnen würde, also die Nutznießer unserer Demokratie?

    „Somit führte der 30. Juni 1934 langsam aber sicher zur Ausschaltung der Revolution. Sie fand fortan nur noch sozusagen, ‚im Saale‘ statt. Und damit war der Weg frei für all jene, welche nun so bald wie möglich der Partei beitreten wollten, um auf irgendeine Weise am äußeren Erfolg dieses Staates und Volkes mitzuverdienen. Diese Menschen wurden von den eigentlichen Nationalsozialisten verächtlich die ‚Nazis‘ genannt. Mit ihnen und durch sie wurde die Partei immer bürokratischer. Die ‚Alten Kämpfer‘ fühlten sich in ihr nicht mehr wohl und verkrochen sich in der SA oder der ‚Alten Garde‘.“

    Friedrich Christian Prinz zu Schaumburg-Lippe
    „War Hitler ein Diktator?“

  4. Diese Worte sind nur dort Diskreditierend, wo sie auf ein dumpfes Hirn treffen welches nicht wirklich denken kann.

    Und da haben wir besonders in BRD genug davon.

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