Dresden Nazifrei

Dresden Reichsparteitag

Alljährlich das gleiche Spiel in Dresden: Pünktlich zum 13. Februar marschierten „tausende Rechtsextremisten“ (Sächsische Zeitung) auf, um ihrem Haß freien Lauf zu lassen und an die zivilen Opfer demokratischer Kriegsführung zu gedenken, während „zehntausende Menschen“ (Sächsische Zeitung) gegen diese Rattenschänder und Kinderfänger demonstrierten, tatkräftig unterstützt von einigen Hundert friedlichen Gewalttätern. Immer schon stand fest, daß die Neon-Azis kamen, um von Natur aus unschuldige Linksaktivisten zu Brandschatzungen, Plünderungen und Randalen zu provozieren und den pervers mißbrauchten freiheitlichen Rechtsstaat auf eine harte Geduldsprobe zu stellen.

In diesem Jahr aber waren sie besonders perfide: So wurde ihnen angeboten, auf dem Hinterhof eines Nettomarktes im Gewerbezentrum Pieschen II eine zeitlich begrenzte Standkundgebung abzuhalten, allerdings ohne Schuhwerk, Gürtel, Schals und Mützen, damit sie sich im Schutze von Polizeikräften und unzähligen Überwachungsdrohnen mit Eiern und Kot bewerfen lassen können, aber sie sagten ihr diesjähriges Schaulaufen kurzerhand ab. Als Begründung gaben sie an, ihr Ziel erreicht zu haben, nämlich aus der BRD ein faschistoid-totalitäres Herrschaftsgebilde zu machen, in welchem Meinungsäußerungen der Opposition bestenfalls noch als Farce möglich sind. Schließlich gab es auch unterm Führer Adolf keine Demonstrationen, welche die herrschende Meinung in Frage stellten, und solche Zustände wieder herbeigeführt und dabei alle anständigen Demokraten ordentlich genasführt zu haben, sei allein ihr Verdienst.

Bild oben: Illuminationen wie beim Reichsparteitag in Nürnberg – einmal aus der Luft und einmal aus der Nähe betrachtet – lassen jedes Faschistenherz höher schlagen.

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5 Antworten

  1. Ich hab mich gewundert dass das kein Thema war, dieses Jahr, im Haupt(piss)strahl der „Medien“. Naja. Egal. Dresden ist jetzt auch Multikulti – und kurioserweise, in der ehemals wirklich renitenten Neustadt extrem. Und diese Leute fühlen sich, trotzdem sie vom Staat hoffiert werden als Staatsfeinde 😀 – wenn ich nur noch lachen könnte…. – nee. Langsam such ich mir auch ein Refugium, im Wald, weit weg vom Dreck, und nah genug um noch nachzusehen was läuft. ;alen und lesen, essen und trinken. Kommste mit? Kleene? 😀 *hehe*

  2. An den Lichterdom reicht das Kerzen – und Fackelspektakel dennoch nicht heran. Da müssen die Dresdner noch üben.

  3. Das Gedenken in Dresden kann nur als Erfolg bewertet werden.

    https://twitter.com/gedenkmarsch_dd

    Und die Gutmenschenmafia heult:

    Dresden 2014: Neonazis unterwandern Gedenken und Menschenkette

    „…Bilder sagen manchmal mehr als tausend Worte. Das rechtsextreme „Aktionsbündnis gegen das Vergessen“ verbreitete am frühen Abend ein Foto, das für Diskussionen sorgen wird. Es zeigt einen Mann in einer schwarzen Jacke. Das Gesicht ist nachträglich unkenntlich gemacht worden. Rechts neben ihm eine zierliche Dame im langen, grauen Wintermantel. Sie lächelt. Beide haben sich freundschaftlich umarmt. Zu sehen ist kein Liebespaar. Er ist angeblich Rechtsextremist, sie Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt…“

    http://www.l-iz.de/Politik/Engagement/2014/02/Dresden-2014-Neonazis-unterwandern-Gedenken.html

    Auch die Piraten, von denen man sonst nichts mehr wahrnimmt, sind angesäuert:

    „…“Dass die Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) sich noch stolz mit offensichtlichen Nazis ablichten lässt ist ein Eklat! Ihr Engagement am Donnerstag war nur ein Schauspiel für die Medien. Tatsächlich werden durch aggressives Verhalten der Polizei und Justiz Antifaschisten Steine in den Weg gelegt.”, so Sebastian Beckert, Landessprecher der Jungen Piraten Sachsen…“

    http://www.neustadtpiraten.de/pressemitteilung-zum-13-februar/

    Fazit. Das Recht auf Meinungsfreiheit und ein würdiges Gedenken wurde durchgesetzt. Da sowohl der Trauermarsch, als auch die Teilnahme an den öffentlichen Gedenkveranstaltungen, konspirativ geplant und absolviert wurde, gab es keierlei Ausschreitungen von gewalttätigen Linksextremisten.
    Mahnwachen wurden ebenfalls am Brandenburger Tor und in Hildesheim veranstaltet.

    Wir lassen uns nicht mehr blockieren!

    • Das haben wir doch schon längst gewußt, was der Schöler schreibt, nämlich daß die Demokraten genasführt wurden: „Eindrucksvoll haben die Neonazis den städtischen Anti-Rechts-Aktionismus an der Nase herumgeführt.“

      Und natürlich ist das Motto „Umarmt die Demokraten, wo ihr sie trefft“ völlig menschenverachtend. Da ist richtig, was ein Kommentator über die Orosz schreibt, „da hat sie einfach meine Solidarität als Opfer rechter Vereinnahmung.“

      Und was soll man zu den Jungen Primaten Sachsen sagen? Was hoffungsvoll als Alternativpatei für Bürgerrechte startete, ist als linksextrem-verbotsgeiler Bettvorleger gelandet.

  4. 13. Februar 2014 – Den Toten eine Stimme geben!

    Auf dem Youtube-Kanal von „Gedenkmarsch“ finden sich weitere Videos zum Thema z.B. Mahnwache an der Frauenkirche, anläßlich der Aktionswoche 13. Februar 2014.

    http://www.youtube.com/user/Gedenkmarsch?feature=watch

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