Computer-Inder

SPD Kinderschänder

Gegen den SPD-Magnaten und Oberuntersucher der NSU-Show, Sebastian Edathy, wird seit Monaten strafrechtlich ermittelt, weil er mittels seiner Kreditkarte über den Bundestagsserver bei einem kanadischen Online-Händler Kinderpornographie erworben haben könnte. Nun mag man dem Alarmismus-Thema „KiPo“ kritisch gegenüber stehen – unserer Ansicht nach werden echte Kinderschänder zu lasch angefaßt, während verirrte Pornoglotzer zu hart bestraft werden – aber im vorliegenden Fall führte das Auffliegen des nordamerikanischen Kinderpornoringes zur Befreiung mehrerer Hundert Kinder aus den Händen ihrer Peiniger. Sollte Edathy also dort Nacktbilder gegen Geld geordert haben, so hätte er die Kinderschänderbande finanziert, und das auch noch aus Steuermitteln.

Spötter munkeln – in Anspielung auf die abwegigen Entschuldigungen des SPD-Kinderpornokonsumenten Tauss – Sebastian Edathy habe sich diese Kinderpornografie nur deshalb besorgt, um eine etwaige Mittäterschaft des NSU bei der Erstellung dieser Filme nachzuweisen. Verschwörungstheoretiker hingegen vermuten, daß Edathy bei seiner Arbeit im NSU-Unterschungsausschuß zu Erkenntnissen gelangt sein könnte, die seine soziale Liquidierung notwendig erscheinen ließen. Selbst Die WELT springt auf diesen Zug: „Es wäre nicht der erste Fall, in dem jemand vermittels untergeschobener Kinderpornografie desavouiert worden wäre.

Dagegen spricht, daß die Ermittlungen aus Rücksicht auf die Tätigkeit Edathys im NSU-Untersuchungsausschuß verzögert wurden, um dessen Abschlußbericht nicht zu diskreditieren. Erst, nachdem sich der Boylover aus vorgeblich gesundheitlichen Gründen von seiner Karriere als Vorzeigemigrant verabschiedete und ins Ausland flüchtete, wurden bei ihm Hausdurchsuchungen durchgeführt. Einige SPD-Parteiführer erfuhren bereits im Dezember 2013 aus Sicherheitskreisen, daß gegen Edathy ermittelt wird. Die Vermutung liegt nahe, daß er belastendes Material beiseite geschafft hat. Bei den gefundenen Computern zumindest „seien die Festplatten manipuliert oder gelöscht worden. Speichermedien seien ausgebaut worden.

Die Ermittler teilten aber auch mit, daß bei Personen des öffentlichen Lebens vorsichtiger ermittelt würde, denn man wisse, was das für einen Wirbel auslöse. Bei Edathy aber gäbe es einen „klaren Anfangsverdacht“. Auf dem von Edathy bestellten, nicht strafbaren Filmmaterial sollen unbekleidete Jungs im Alter von etwa acht bis 14 Jahren zu sehen sein. Bei derartigen Ermittlungen werde stets davon ausgegangen, daß ein Beschuldigter auch härtere Kinderpornografie konsumiert. „Vor diesem Hintergrund leitet eine Staatsanwaltschaft in der Regel ein Ermittlungsverfahren ein, um den Verdacht zu bestätigen oder zu entkräften.

Die niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz (Grüne), die anderen Krähen nicht gern Augen aushackt, forderte von der Generalstaatsanwaltschaft Celle eine Erklärung, wie Fotos aus den Hausdurchsuchungen bei Edathy an die Öffentlichkeit gelangen konnten. Regierungskritiker meinen, daß sie besser um eine schriftliche Stellungnahme bezüglich der dubiosen Frühwarnsysteme innerhalb der Bonzokratie hätte bitten sollen, welche es Edathy ermöglichten, Beweismaterial zu vernichten.

Bild oben: Die kleine Grete schaut vorsichtig, ob irgendwo SPD-Leute lauern, die ihr Schokolade anbieten. In diesem Fall will sie nämlich schnell zu Mutti laufen.

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11 Antworten

  1. Politiker, die einen Bundestagsuntersuchungsausschuss geleitet haben, sollten wissen wie man sich verhält, wenn Klärungsbedarf besteht: Spuren vernichten und sich vom Acker machen.

  2. Nun ja, aus Steuermitteln. Kann man nur hoffen, die befreiten Kinder wurden für ihre Arbeit nach Tarif bezahlt. Wovon geht die Staatsanwaltschaft eigentlich aus, wenn jemand Filme odert, in denen zu sehen ist, wie jemand professionell Autos klaut oder auf privatem Rachefeldzug ganze Innenstädte in Schutt und Asche legt?

    • Auf zugesicherten Mindestlohn für die minderjährigen Lustsklaven sollte Edathy schon geachtet haben, da muß die SPD-Führung großen Wert drauf legen, von wegen der Glaubwürdigkeit und so.

  3. „Auf dem von Edathy bestellten, nicht strafbaren Filmmaterial sollen unbekleidete Jungs im Alter von etwa acht bis 14 Jahren zu sehen sein. Bei derartigen Ermittlungen werde stets davon ausgegangen, daß ein Beschuldigter auch härtere Kinderpornografie konsumiert.“

    Entschuldigung, aber hier offenbart sich doch erneut die Weisheit neuer rechtsstaatlicher Strafverfolgung: Tue Erlaubtes – werde Verbotenem verdächtigt!

    Da fährt ein Rentner mit € 9000,- erlaubterweise in die Schweiz. Er verhält sich gesetzeskonform – verdächtig!
    Da bestellt jemand erlaubterweise (noch) nicht verbotene Aktbilder oder Tanzvideos „nackter Bengels“: verdächtig! Er könnte ja Schlimmeres angeguckt haben!

    Da sind alle Barrieren gebrochen. Geschähe das in der Ukraine,
    wär´s ein Beweis für Unrechtsherrschaft. Kafkas „Prozess“ lässt grüßen.

    Kaufen Sie sich eine Armbrust oder eine zulässige PTB-Platzpistole – ein halbes Jahr später wird Ihre Wohnung durchsucht. Sie könnten ja bei solch einschlägigem Interesse auch verbotene Schusswaffen zuhause haben!

    Kaufen Sie rezeptfreie Medikamente in der Apotheke – und erleben Sie die Wohnungsdurchsuchung. Sie könnte ja auch verbotene Drogen zu Hause haben.

    Kaufen Sie Silvesterfeuerwerk, „Kategorie 2“, zugelassen: Ihre Wohnung wird nach verbotenen Polenböllern durchsucht.

    Bieten Sie gebrauchte Spielfilm-DVDs zum Verkauf an – wer kann ausschließen, dass Sie nicht auch indizierte verkaufen wollen?

    Bringen Sie zulässigerweise 800 Zigaretten aus Polen mit: Werden Sie, Ihr Auto und Ihre Wohnung auf den Kopf gestellt beim Durchsuchen. Sie könnten ja noch irgendwo ein paar versteckt haben.
    Sie kennen sich wohl aus und wollen den Rechtsstaat um seinen Strafanspruch betrügen, wie? Ha, nicht bei uns in der Demokratie!

    „Verdacht“ bedeutet, dass Tatsachen darauf schließen lassen, dass jemand eine Straftat begangen hat – nicht beliebige Vermutungen oder Möglichkeiten.
    Dabei ist es nach bisherigem (wahrscheinlich altem, überholten, ewiggestrigen) juristischem und rechtsstaatlichem Verständnis auch nicht so, dass die Bestätigung der Vermutung nachträglich die Strafverfolgungsmaßnahmen rechtfertigt.
    Wenn legales Verhalten Anlass zur Strafverfolgung gibt, sind rechtsstaatliche Prinzipien verletzt.

    Was ich dem indischstämmigen Herrn Edathy wirklich übel nehme: dass ich ausgerechnet für ihn eine Lanze brechen muss!

    • So wäre der Vergleich besser:

      Kaufen Sie sich eine Armbrust oder eine zulässige PTB-Platzpistole … bei einer Bande, die mit Massenvernichtungswaffen handelt …

      Kaufen Sie rezeptfreie Medikamente … in der Underground-Apotheke, die illegale Rauschgifte vorhält ….

      Kaufen Sie Silvesterfeuerwerk, “Kategorie 2″ .. bei einem afghanischen TNT-Hersteller ….

      Bieten Sie gebrauchte Spielfilm-DVDs zum Verkauf an … und zwar in einer illegalen Tauschbörse mit Sitz auf einer Südseeinsel …

      Bringen Sie zulässigerweise 800 Zigaretten aus Polen mit … und zwar mittels heimlicher Neiße-Überquerung …

      Der hat sich eben nicht das monatlich erscheinende FKK-Heft am Zeitungskiosk gekauft, sondern Material bei einer Kinderschänderbande geordert.

      • War mir nicht bekannt. Diese Darstellung las ich gestern erstmals in der Zeitung.
        Ich wüsste aber auch nicht, was meine Apotheke noch so im Angebot hat. Will mal nichts Böses unterstellen!

  4. „Es wäre nicht der erste Fall, in dem jemand vermittels untergeschobener Kinderpornografie desavouiert worden wäre.“

    Stimmt, so was kommt vor. Aber warum bei Edathy?
    Dass dieses überangepasste Schleimer den Höheren auf die Füße tritt, ist ja sowieso nicht vorstellbar. Außerdem kann jeder nachlesen, dass er es nicht getan hat.
    PUA Protokolle

    • Es ist bei Edathy doch gerade das Gegenteil der Fall: Er wurde informiert und ihm wurde genug Zeit gelassen, Festplatten zu vernichten. Natürlich fragt man sich: Wenn der unschuldig ist, wie er behauptet, wieso hat der die Festplatten zerstört?

      Vergleicht man die Presseberichterstattung bzgl. SPD-Edathy mit jener des NPD-Pauls aus Dresden, dem auch KiPo vorgeworfen wurden (das Verfahren wurde später eingestellt), so fallen doch grassierende Unterschiede auf.

  5. Wastl der Dunkelalbe wird sich irgendwann, eher früher als später, wieder hochrappeln, just wie Pomaden-Michel. In der Gosse oder als Hilfspförtner wird er nicht enden. Wetten werden nicht angenommen.
    — In den einschlägigen Kreisen heißt es bereits, daß ihm, dem Unschuldigen, wegen seiner Nazijägerei vom Staat, der bekanntlich mit den Nazis teils dicke Tinte, teils identisch ist*, auf die Pelle gerückt wird und wurde…
    *… siehe Sebnitz…

    • Der NSU schlägt gnadenlos zu – selbst so moralisch integre und mutige Chefaufklärer wie Edathy sind nicht gefeit vor den perfiden Tricksereien der Mundlos-Bande, mit seiner Kreditkartennummer über den Bundestagsserver legale Nacktbilder kleiner Jungen zu ordern und dann noch seine privaten Festplatten mit all den wichtigen NSU-Erkenntnissen zu vernichten.

      • Hätte er? Kann genausogut Hetzpropaganda der Nazis sein, nein, ist es sogar sicher.
        Was bin ich heute wieder zynisch.

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