Coming Out

irgendwer schwul

Irgendwer ist schwul oder mag Sex mit Kohlrüben und Eicheln oder onaniert bei Opa Krause in den Briefkasten … und drängelt sich mit seinen genitalen Vorlieben in die Öffentlichkeit. Alle finden „es gut so“ und wollen auch mitdrängeln: Wer ist das perverseste Schwein? Wer treibt’s am ausgefallensten?

In dieser Atmosphäre der Stigmatisierung jener, die nicht zu den „allen“ – also der Mehrheit – gehören, die das toll und geil finden, wagen auch wir jetzt endlich unser Coming Out: Wir finden diesen narzisstischen und aufdringlichen Sexpenetrantismus irgendwelcher Karnevalsschwuchteln zum Kotzen!

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9 Antworten

  1. Respekt, Respekt! Dein Outing verdient Anerkennung! Derart öffentlich zu seiner Veranlagung zu stehen… dafür braucht man viel Mut – den du auch bewiesen hast!
    Schon Akif Pirinçci hat es vorgemacht, wie man sich mutig zur abnormalen, schweigenden, hetero-Mehrheit bekennt. Du stapfst nun in seinen Spuren, wofür Dir größtes Lob gebührt!

  2. Hat dies auf -noricus- rebloggt.

  3. Wir kennen den nicht! Aber von Schalke04 haben wir auch schon in Niederbayern gehört. Die halten jetzt ihre Fan-Kurve sauber. Das ist besonders vorbildlich!

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2014/02/01/schalke04-zeitgemas-rassisten-und-homophobe-raus-aus-der-arena/

  4. Ach, ist mir das wurscht, was eine(r) für sexuelle Vorlieben oder Fantasien hat – solange er sich nicht im strafbaren Bereich bewegt (und das Strafrecht nicht willkürlich ist). Bei Letztgenanntem – Fantasien – geht das ja sowieso nicht.
    Es ist mir auch egal, ob ich jemand bekennt oder nicht. Letztendlich frage ich mich, ob es „tugenhaft“ ist, dergleichen nun unbedingt geheimzuhalten.
    Wäre alles völlig normal, würden sich aber die Medien auch nicht auf so etwas stürzen, sondern achselzuckend wie ich darüber hinweggehen.

  5. Ich bekenne: Ich bin sexuell nicht pervers, auch nicht genitaloperiert oder -rasiert. Ich trage keine Tatoos und bin nicht gepierct. Ich habe keinen Fernseher und auch kein Smartphone. Mit einem Wort: Ich bin kein Konformist und Herdentier. Ich hoffe, daß Ihr mich trotzdem liebt und mich nicht ins Gefängnis oder in die Psychiatrie zur Umerziehung schickt. Danke für die Aufmerksamkeit.

  6. Der eine ist schwul und der andere pinkelt auf Besuch ins Waschbecken weil er die Brille nicht mit anderen Ärschen teilen will…

  7. Die eigentümliche Reduzierung des Menschen auf seine Sexualität erfasst neuerdings nahezu alle Bereiche. Hoffentlich wird bald in Deutschland eine Aufklärung erfolgen, um das von den Gender-Ideologen propagierte „social engineering“ in Richtung Früh- und Übersexualisierung im Erziehungsbereich schon der Kleinsten und Jüngsten (Krippe, Kita, Schule) zu stoppen.
    Es kann nicht ernst genug genommen werden, was die Vernichtung des Selbstverständnisses von Mann und Frau für Buben und Mädchen bedeutet, die sich gemäß ihren genetischen Vorgaben an Vorbildern entwickeln müssen [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014]

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