Haßverteilung

Hass könnt ihr haben

Dafür, daß die Grüne Jugend Österreichs für ihren gewalttätigen Aufmarsch gegen einen Akademikerball in der Wiener Hofburg den Slogan „Unseren Hass den könnt ihr haben“ (Rechtschreibung im Original) verwandte, erntete sie Mißbilligung von den grünen Obersturmführern.

Trotzig erläutert der grüne Jungbann nun, was der tiefere Sinn dieser Parole ist:

„Unseren Hass könnt ihr haben“ bedeutet für uns, dass wir unseren nicht benötigen, um uns artikulieren zu können; die FPÖ und die Burschenschaften bauen jedoch ihre Politik und ihr Weltbild darauf auf. Wer Antifaschist*innen, deren Grundsatz ohnehin Gewaltfreiheit ist, permanent dazu aufruft, sich von Gewalt zu distanzieren, delegitimiert den Protest.

Das ist wirklich kreativ und zeugt von jener Schizophrenie, daß man sich selbst dann noch für ein friedliebendes Opfer hält, wenn man als haßzerfressene Meute randaliert und Menschen drangsaliert. So, wie der sowjetische Politkommissar, der reinen Gewissens für Frieden und Sozialismus tausende „Kulaken“ morden und meucheln konnte.

Doch der Irrsinn könnte Methode bekommen: Als Nächstes verteidigt sich ein für das Äußern der Parole „Juden raus“ Angeklagter damit, daß er eigentlich meinte, Juden sollten raus aus den schlechten Verhältnissen und hinein in das gute Leben, überhaupt seien es ja schließlich die Juden, die alle anderen rauswerfen wollten… Aber wahrscheinlich wären für ihn derartig dreiste Ausflüchte lediglich strafverschärfend.

Plakate Hass Liebe

Plakate zu einer Vortragsreihe bzw. zum Aufmarsch gegen den Akademikerball. „Nein, wir lieben dieses Land und seine Leute nicht!“ sollte dabei nicht mißverstanden werden. Das Zitat ist nämlich von Adolf Hitler, der damit die Sowjetunion diskreditieren wollte und steht nur deswegen auf dem Plakat, weil die Plakatierenden so voll von Liebe und Güte sind, daß sie gar nicht mehr wissen, wohin damit.

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5 Antworten

  1. Wenn die ihren Hass abgeben, haben die dann noch Liebe oder ist da nichts als gähnende Leere? Insofern, wäre ich Hasskappe, würde ich mit dem Hass nicht so freigiebig umgehen. Am Ende merkt man, man hat gar nichts mehr im Leben und nun ist der Hass auch noch weg. „Hilfe! Man hat unseren Hass geklaut.“ Wäre dann wohl die nächste Eskalationsstufe der Blödheit.

    • Vor allem, wenn man seinen ganzen Haß der FPÖ und den Burschenschaften kostenlos zur Verfügung stellt, könnte bei denen der Haß mengenmäßig derart überhand nehmen, daß dysfunktionale Syndrome auftreten. Am Ende setzen die sich dann Haßkappen auf und randalieren grölend durch Innenstädte. Wer will das schon?

      • Kostenlos auch noch! Damit sollte aber schleunigst Schluß gemacht werden. Eine Haßabgabe wird höchste Eisenbahn.

  2. Woher der ganze Hass?

    Veröffentlicht am 26.01.2014
    Haters gonna hate…. Aber warum hassen die Antifanten eigentlich alles was nicht bei 3 auf dem Baum ist. Warum beschimpfen sie jeden als „Nazi“ der nicht ihre verquere Weltsicht teilt? Warum lasse sie ihre Wut an unschuldigen Schaufensterscheiben aus? Warum beschränkt sich ein Großteil ihrer „Arbeit“ auf Has-Demos „gegen Rechts“? Diesen Fragen will ich hier auf den Grund gehen.

    Quelle: http://www.youtube.com/user/VlogIdentitaer?feature=watch

    (Text wurde übernommen!)

  3. woher die Knete wohl kommt, mit der man solche aufwändigen Plakate drucken kann?

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