Sexuelle Revolution

Rom Sex Dekadenz

Im späten Rom ging es hoch her. Nein, nicht im frühen Rom, in welchem unverzagte Legionäre kämpften und bluteten und starben für die Ehre des Imperiums. Im späten Rom, in welchem sich verfettete Krämerseelen innerhalb befriedeter Grenzen ausruhten auf den Lorbeeren ihrer Vorfahren, in welchem Barbaren die Wachtruppen füllten und Sklaven die niederen Tätigkeiten verrichteten, artete der Fortpflanzungstrieb der bessergestellten Bürger in sexuelle Dekadenz aus.

Es herrschten Päderastie, Prostitution und Homosexualität unter den von der blutigen römischen Vergangenheit glücklich entkoppelten Bundesrömern. Auch die importierten Fachkräfte, pardón, Sklaven, mußtenihnen zu jeder Tages- und Nachtzeit zu Diensten sein“. In dieser Zeit hatte das Imperium Romanum bei insgesamt 70 Millionen Einwohnern sieben bis zehn Millionen Sklaven. „Sie galten als res animae, als atmende Sachen, jede ihrer Körperöffnungen stand den Herrschaften zur Verfügung.“ Die römische Ehe hingegen war über die Zeitläufte mehr und mehr zu einer Geschäftsbeziehung verkommen.

Doch dann brach die sexuelle Revolution aus: Die immer zahlreicher werdenden Christen predigten eine Sexualmoral, welche „in den römischen Kosmos aus erotischer Sinnlichkeit und Gewalt wie ein Keil“ ragte, „der alles zerspaltete, was in seinem Weg lag. Die christliche Auffassung von Ehebruch war revolutionär; die christliche Definition dessen, was künftig nicht mehr erlaubt sein sollte, radikal.

Außerhalb der monogamen Ehe sollte ein Mann auch mit Prostituierten oder Sklaven keine Lustbefriedigung betreiben. Die revolutionäre christliche Philosophie umfaßte die These, „dass der Mensch der Herr seiner Triebe sei: Er konnte selbst entscheiden, ob er in Sünde leben oder des Heils teilhaftig werden wollte.“ Die „ganze diffuse erotische Energie der Welt“ sollte in die Ehe von Mann und Frau einfließen, in „eine einzige, zerbrechliche und heilige Vereinigung“.

Heute stehen wir wieder vor einer sexuellen Revolution. Auch Mohammed predigt die Zucht der Triebe und bereitet damit seiner Zukunft einen fruchtbaren Boden.

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11 Antworten

  1. Tja, ging Rom nun unter, weil es prüde war oder lustvoll – was manche als „dekadent“ bezeichnen. Nun, zu den lustvollen Zeiten bestand es.
    M.E. ging es unter, weil es keine Römer mehr gab.
    Diejenigen, die die Römer ersetzten bzw. bereicherten, hatten andere Interessen als das Imperium zu vergrößern usw.
    So schade ist es aber nicht darum. Ein jedes Imperium war und ist Feind der Völker, am deutlichsten das Alexander des Großen – geschichtlich betrachtet nat. nur.

    • …ging es unter, weil es keine Römer mehr gab.

      Korekt, es gab nur noch Schwuchteln und Barbaren. Und wenn es eines schönen Tages zum Interessenkonflikt zwischen diesen beiden Parteien kommt, dürfte der Gewinner feststehen.

  2. Dagegen ist das alte Rom ein Nonnenkloster:

    Zoophile Rights Day 2014

    Demonstration am 1. Februar 2014 um 14 Uhr auf dem Potsdamer Platz in Berlin

    Am Samstag, den 1. Februar 2014, von 14 bis 16 Uhr veranstaltet der Verein
    ZETA Zoophiles Engegement für Toleranz und Aufklärung im Rahmen des Zoophile Rights Day eine Demonstration auf dem Potsdamer Platz in Berlin.
    Wir demonstrieren dort aus Anlass des ersten Jahrestages der Beschlussfassung des Bundesrates über das Zoophilieverbot gegen die Diskriminierung zoosexueller Menschen.
    Im weiteren Verlauf des Tages sind Filmvorführungen sowie eine Podiumsdiskussion vorgesehen.
    Nähere Informationen zu den geplanten Aktionen werden kurz vorher bekanntgegeben.

    Verein gegen die Diskriminierung zoosexueller Menschen

    Quelle: http://politik.pr-gateway.de/zoophile-rights-day-2014/

    • Wenn Homos heiraten dürfen, warum sollten dann Zooos oder sonstwas für -os nicht auch heiraten dürfen?

      • Ein wunderbarer Gedanke, der -juristisch durchdacht- einige interessante Vorteile bietet:

        Wenn ich meinen Hund heiraten kann (natürlich auch gleichgeschlechtlich, etwa als „eingetragene Napfpartnerschaft“), dann bin ich meinem Hund ggü. unterhaltspflichtig, u.U. auch nachehelich (umgekehrt meistens nicht wegen Mittellosigkeit). Das würfe einen ganz neuen Aspekt auf die finanzielle Lage der Tierheime, die wegen ausgesetzter Tiere überquellen.

        Ähnliches würde gelten für die Adoption ggf. vorhandener Welpen. Im umgekehrten Fall, der Adoption vorhandener Kinder durch den Hund, ließe sich denken an die Inanspruchnahme von Förderungsmaßnahmen zur Sprachförderung für einheimische Kinder, die durch den neuen Vater (den Hund) geltend machen könnten, daß sie durch dessen mangelnde Deutschkenntnisse an der gesellschaftlichen Teilhabe gehindert seien.

        Weiter ließe sich denken, daß durch Eheschließung mit dem Hund und ggf. Adoption seiner Welpen die Unterhaltspflicht gegenüber bestehenden Frauen und Kindern begrenzt werden könnte. Das wäre doch ein gefundenes Leckerli für Ex-Ehepartner, die ungern faule „Exen“ und unwillige Kinder finanzieren mögen.

        Sicher ließen sich noch weitere Vorteile finden, etwa die Frage des Ehega(r)tensplittings…

      • Herrschaftszeiten! Was kommt da noch alles auf uns zu! In Zukunft werde ich mich nur noch zu vorgerückter Stunde im Schutze der Dunkelheit mit unseren Hunden auf die Straße wagen. Nicht daß ich noch in den Verdacht der Vielhunderei gerate…

        • Wieviele sind es denn? Bis zu vier sind doch erlaubt, solange sie draußen ein Kopftuch tragen…

          Schließlich bereichert uns dann kulturelle Vielfalt!

          • Es sind nur zwei. Die Beiden haben mir aber bereits signalisiert, daß sie unter den gegebenen Umständen nicht mehr mit mir Gassi gehen wollen. Gleichzeitig hoffen sie deshalb nicht gleich als homophob und rassistisch zu gelten …

        • Und nicht mit fremden Hunden spielen, sonst kommt der Halter noch – nach einem Welpenwurf – mit Unterhaltszahlungen angedackelt!

    • Na klar, Sache des ‚Rechts ist, zu verbieten, was einem nicht gefällt. Wenn´s die Mehrheit mitträgt, gilt das als demokratisch.

      Seit Ende der 60-er gab es in D kein entsprechendes Verbot. Dennoch hielten sich nicht eingetragene Mensch-Tier-Partnerschaften in Grenzen. Anders in Dänemark. Da gab es einst eine Bodil oder so, die Hunden und Pferden sexuell – ähm – zur Ejakulation verhalf.. Ein Sondergesetz betrachtete das als Tierquälerei – das Samenabschöpfen beim Hengst zu Zuchtzwecken natürlich nicht. Diese Bodil oder so kam ins Gefängnis. Die Tiere auf ihrem Hof unterlagen zu ihrem Schutz vor solchem Missbrauch – es ist gem. Wikipedia tatsächlich so geschehen – man halte sich fest – der Euthanasie.

      Danach war die Welt natürlich ein besserer Platz und weniger spätrömisch dekadent.

      • Hier geht es nicht um die sexuelle Verirrung einzelner und was diese in ihrem Schlafzimmer bzw. Stall treiben, sondern um die Postulation des Abnormen als Normal. Das Recht des Einzelnen auf Entartung hört aber dann auf, wenn andere – deren Einverständnis zweifelhaft ist bzw. nicht vorliegen kann – aus Machtverhältnissen heraus in ihrer Intimsphäre verletzt werden.

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