Schwarzes Schwein

Homo-Ideologie Bekenntnis

Spätbundesrepublikanische Kulturtheoretiker, das haben wir durch den Staatsfunk gelernt, sind Gesellschaftsklempner, die innerhalb einer zu beherrschenden Menschenmasse das zu implementieren versuchen, „was wir heute an demokratischen Verhaltensweisen uns wünschen“. Derzeit sind die Geschlechtsteile eines Ex-Fußballers in aller Munde, der darlegte, daß eine psychisch bedingte Fortpflanzungsstörung in einer dem Ethnozid entgegentaumelnden Postzivilisation völlig normal sei. Diese Darlegung wird bekanntermaßen deswegen propagandistisch gehypt, um mittels der medialen Psychomacht das Feld der Definitionshoheiten zu bestellen und vorhandenen bzw. potentiellen Kritikern die Grenzen des zulässigen Diskurses aufzuzeigen.

Einer dieser Kulturtheoretiker, die im aus Zwangsgebühren finanzierten Propagandafunk als Experte interviewt werden, ist Klaus Theweleit, der in den 1970er Jahren im Verlag Roter Stern Frankfurt/Main das Buch „Männerphantasien“ publizierte. Klaus T. kritisiert „pseudomilitärische Verhältnisse“ im Fußball, welche zu einer gefährlichen Krankheit namens Homophobie führten. „Und die anzugehen, das würde heißen, man müsste die Rechte der Spieler erheblich stärken, die der Trainer und Präsidenten beschneiden… Man müsste auch die absolute Macht des Schiedsrichters auf dem Platz, der die Weltstars herumkommandieren kann wie Schulbuben, absolut beschneiden. Der Schiedsrichter in seiner Machtfülle ist für mich ein Anachronismus und das Undemokratischste, was wir überhaupt in der Gesellschaft haben.

Ein Fußballspiel könne nur so funktionieren, daß jeder Spieler während des Duells auf den Platz kommen und gehen könne, wann er wolle, und sich auch einer beliebigen Mannschaft anschließen dürfe, denn Mannschaften seien ebensolche Konstrukte, wie Nationen oder Geschlechter. Jeder geplante Paß und jedes Zusammenspiel sollte mit Angehörigen gegnerischer Mannschaften transparent diskutiert werden, mit dem Ziel, über die Vorhaben gemeinsam abzustimmen. Schließlich dürfe es nicht sein, daß ein Teil der auf dem Feld befindlichen Spieler_innen durch ein Tor diskriminiert oder bevorteilt würde. Alle sollten an Teilhabe partizipieren dürfen!

Der Schiedsrichter müsse als Moderator auftreten und nach jedem Foul einen gesellschaftlichen Konsens herstellen: Wurde jemand diskriminiert? Spielen -phobe Einstellungen eine Rolle? Wie schätzen die Mitspieler, Trainer, Präsidenten, Fußballfans und Hooligans das Vorkommnis unter gendertheoretischen Gesichtspunkten ein? Welche schiedsrichterliche Entscheidung ist unter Berücksichtigung der Frauenquote angebracht und wie können alle Beteiligten und Unbeteiligten an einen runden Tisch für Toleranz und Homophilie gleichberechtigt zusammengeführt werden?

Der Rundfunksprecher wendet zu Recht ein, daß sich auch totalitär geführte Gruppen den „gewünschten demokratischen Verhaltensweisen“ unterordnen können, zum Beispiel bei der Verbannung des Rassismus aus Fußballstadien. „Mit den Respect-Kampagnen, dass sich die Spieler sozusagen hier auch formieren zu einer Einheit gegen den Rassismus. Aber das, Herr Theweleit, ist ja auch sozusagen verbandsmäßig, hierarchisch verordnet worden. Ich meine, jeder sagt natürlich von sich aus, natürlich wollen wir das so haben, aber wenn man im Bild bleibt oder nach Ihrer These zufolge, könnte man das doch dann eigentlich auch einfach verordnen…

Klaus T. zweifelt zurück und stellt klar, daß es nicht allein um die Ideologisierung des Sportes ginge: „Dazu muss sich sehr viel mehr ändern als eine ideologische Haltung wie Antirassismus.“ Für ihn ist das „Kommando-Gehorsames-Verhaltenssystem“ auf dem Spielfeld der Grund allen Übels, das „schwarze Schwein“ sei nicht der heißgeliebte Fußballneger, sondern der faschistoide Schiedsrichter: „Von dem Punkt aus gesehen ist die zentrale Figur im Fußball tatsächlich der Schiedsrichter mit seiner monarchischen Allmacht auf dem Platz. Es geht dort ganz klar um Gehorsam. Selbst der größte Star darf dem nicht den Vogel zeigen, muss sich unterordnen, sonst fliegt er.

Die wissenschaftliche Erkenntnis „Selbst der größte Star darf nicht den Vogel zeigen, sonst fliegt er“, ist überhaupt ein Meilenstein der marxistisch-homosexistischen Kulturtheorie und auch ornithologisch bahnbrechend. Doch weiter im Text, denn es gibt noch mehr verortete Feinde: „Und die zweite Figur, die entsprechend auftritt, ist der Trainer. Wenn die Spieler sich nicht an die Vorgaben halten, sitzt der größte Star nach einer Weile auf der Bank. Wenn er Deckungsaufgaben nicht übernimmt und Ähnliches. Es gibt da ganz klare Kommando- und Gehorsamstrukturen.

Die Deckungsaufgaben sind also das A und O der Homosexualität auf dem Fußballrasen. Deshalb müssen die Kicker auch steif im Glied stehen beim Fahnenappell gegen Homophobie (siehe Bild oben). Jung- und Thälmannschwuppen: Seid bereit! Schwule deutsche Jugend: Freundschaft!

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4 Antworten

  1. Genau! Warum die überhaupt zum Spiel antreten müssen, ist doch der blanke Anachronismus.

  2. Oooooo wie is das schööön.
    Schiedsrichter in ihrer Machtfülle, die alles übersteigt, was dieser Trottel sich vorstellen kann, tun das, was Richter gemeinhin tun: Sie wenden ein Regelwerk an. Wenn sie das nicht tun, fliegen sie schneller als Theletrottel Kulturkritik sagen kann.
    Also mit Fußball und Kultur kennt sich Teleweit nicht aus, vielleicht ein wenig mit Schwulsein. Aber auch da bin ich mir nicht sicher. Ist vielleicht auch nur heiße Luft.

  3. Hm, Rom soll ja auch an homosexuellen Exzessen zugrundegegangen sein, und Griechenland wahrscheinlich an der Knabenliebe. Und ich Trottel dachte, kulturelle und genetische Überfremdung wären die Ursachen gewesen – weil es keine Römer mehr gab, auch des Mädchenverstoßens wegen,, und weil die Griechen von den Römern assimiliert wurden.
    Aber die moderne Rechte zeigt mir auf, dass allein sexuelle Deviationen für den Untergang von Völkern und, weniger bedauerlich, Imperien verantwortlich sind.

  4. Lieber Gernot,
    wenn eine Ursache, dann ist es die WeiberverHERRlichung! Und die begann schon früh, lange vor dem Homowahn. Es begann, als sich Männer von weiblichen und männlichen Betschwestern den Marsch blasen ließen – mit allerlei frommer Frauenrechtlerei.
    Der Feminazismus und der Schwulensozialismus sind nur die Spätfolgen.
    Wer Frauen auf Podestchen hebt und anbetet, nur weil sie Frauen sind, und ihnen Tugenden andichtet, die ihnen völlig wesensfremd sind, darf sich nicht wundern, wenn sowas bei rauskommt.

    Der Muselman mit seinem Frauenbild wird mir täglich sympatischer …

    Ansonsten, an den Autor gerichtet:
    Grandioser Artikel!

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