Totalitarismus

Gleichschaltung

Die Chronisten der herrschenden Zustände sind sich einig, daß der Zerfall der Gesellschaft von einem neuen Totalitarismus überdeckt wird. So geht etwa das Projekt Ernstfall auf die Ideologisierung des Wissenschaftsbetriebes ein, welcher den Herrschenden die theoretischen Fundamente ihrer Legitimation herbeiforschen und Rekrutierungspotential für die Besetzung der Schaltstellen ausbilden soll.

Die Umwandlung Deutschlands in eine multiethnische Gesellschaft ist eine sehr ehrgeizige Aufgabe, welche die Umgestaltung fast aller gesellschaftlichen Institutionen verlangt. Nur ein totaler Migrationsstaat wird in der Lage sein, die Auflösung Deutschlands als Nationalstaat in allen Bereichen der Gesellschaft durchzusetzen und im Sinne der Verantwortlichen zu begleiten.

Dieses Vorhaben ist totalitärer Natur, weil es keinen Aspekt des Lebens der Bürger als privat betrachtet, keinen Lebensbereich von Anpassungsforderungen ausnimmt, vollständige Anpassung an die Ideologie auch auf der Ebene individueller Überzeugungen verlangt und selbst vor Kleinkindern nicht Halt macht. Ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zu diesem totalen Zuwanderungsstaat ist die Umgestaltung der Universitäten.

Vorhaben wie die “Uni ohne Vorurteile” wurden in diesem Zusammenhang bereits angesprochen. Darüber hinaus braucht aber jedes totalitäre System seine spezifische Form von Zweckforschung, die der Bestätigung der ideologischen Annahmen des Systems dient, jedoch keine Wissenschaft darstellt, sondern nur pseudowissenschaftlichen Aktivismus, der sich in akademische Formen kleidet, damit die Propaganda dem System eine wissenschaftliche Grundlage bescheinigen kann.

Der in der BRD lebende Schriftsteller Akif Pirinçci verortet den Totalitarismus hingegen im Medienapparat und meint …

… daß es eben nicht zu einem Bürgerkrieg kommen wird, weil die Deutschen sich bis zu ihrem eigenen Untergang ficken lassen werden. Und sobald jemand aufsteht und die Dinge benennt, wie sie sind, wird er sofort kriminalisiert und mundtot gemacht. Ich bin der festen Überzeugung, daß mehr als die Hälfte der publizistisch Tätigen in diesem Land sich inzwischen gar nicht mehr als Chronisten und Kreative verstehen, sondern als Gedankenpolizisten. Sie fragen bei „Widerständlern” ständig nach dem politisch korrekten Führungszeugnis.

Der freie Publizist Lion Edler konstatiert angesichts des Medienzirkus um den mit seinen sexuellen Präferenzen öffentlich hausierenden Ex-Fußballer Hitzlsperger, daß das „Maß der Indoktrination“ voll wäre:

Penetrante Dauerindoktrination, Diffamierung von Andersdenkenden, Zensur, sprachliche Manipulation mit Kampfbegriffen, geforderte Einrichtung von Umerziehungslagern in Amsterdam, Witzverbote, die Utopie vom neuen Menschen – wie nennt man all dies, wenn es zusammen auftritt? Richtig: Totalitarismus.

Der unlängst verstorbene australisch-britische Politologe Kenneth Minogue wird mit der Analyse der staatlichen Machtaneignung rezipiert. Nach diesem …

… sind ,wir‘ dekadenten Westler nichts anderes als unmündige Sklaven, denen Freiheit und Verantwortung für ihr eigenes Leben abhanden gekommen sind. Das seien Anzeichen eines schleichenden Totalitarismus, meint Minogue.

Wer hat etwas dagegen, demokratische Geschenke vom Staat zu erhalten? Kitaplatz, Kindergeld und Hartz-IV scheinen ihre Berechtigung zu haben, doch sie führen in eine Abhängigkeit unvorstellbaren Ausmaßes. Wir verlassen uns laut Minogue nur noch auf den Staat und schrumpfen unter seiner Kontrolle von Erwachsenen zu unmündigen Kindern.

Dieses führt – weitergedacht – zur schleichenden Bedeutungslosigkeit einer Lebensführung mit moralischen Mindeststandards. Wir ergeben uns und werden Schritt für Schritt zu bequemen und faulen Einheitsmenschen.

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2 Antworten

  1. Toltalitarismus lebt, wie die Demokratie, vom Mitmachen.

  2. @ Karl Eduard:

    Das kann ich auf Grund meiner persönlichen Erfahrungen unterschreiben. Lange Zeit glaubte ich, die meisten Menschen würden nichts sehen, da beispielsweise der Gender-Mainstream eher heimlich praktiziert wird, an der breiten Öffentlichkeit vorbei. Aber so ist es nicht. Spricht man mit Leuten, gleichgültig welchen Bildungsgrad der einzelne hat, erkennt man, dass die Problematik erkannt wurde. Aber dabei bleibt es auch. Manchmal machte ich sogar die Erfahrung, dass die Problematik runtergespielt wurde, ja als lächerlich eingestuft. Oder ich als Verschwörungstheoretiker bezeichnet wurde, vorgebrachte Quellen als fragwürdig galten…

    Man kann über Ursachen diskutieren, Tatsache ist: die Leute gehen freiwillig auf den Scheiterhaufen.

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