Exhibitionismus

Exhibitionismus

Der frühere Fußball-Nationalspieler Thomas Spritzlsperger hat mit seinem exhibitionistischen Coming-Out ein großes Echo ausgelöst. Für sein öffentliches Bekenntnis, daß er beim Sex rosa Damenschlüpfer trägt und die Reiterstellung bevorzugt, bekommt er viel Lob und Anerkennung von früheren Weggefährten und Persönlichkeiten aus Sport, Gesellschaft und Politik.

Fußball-Nationalspieler L. Popolski via Twitter: „Mutige und richtige Entscheidung. Respekt, Thomas Spritzlsperger.

DFB-Präsident W. Fieslach: „Thomas Spritzlsperger war zu seiner Zeit als Nationalspieler immer ein Vorbild, vor dem ich den höchsten Respekt hatte – und dieser Respekt ist jetzt noch weiter gewachsen. Wenn er jetzt noch öffentlich erklärt, wie er onaniert, werde ich ihn als Helden verehren.

Der frühere Fußball-Nationalspieler A. Frickdich via Twitter: „Bin stolz auf dich. Gute Entscheidung und aus meiner Sicht richtiger Zeitpunkt.

Nationalmannschaftsmanager O. Bierdoof: „Als Thomas noch aktiver Nationalspieler war, hatten wir von seiner Vorliebe für rosa Unterwäsche keine Kenntnis. Er hat sich erst nach seinem Karriereende an uns gewandt und uns darüber informiert. Dass er sich nun auch zur Reiterstellung öffentlich bekennt, verdient Anerkennung und Respekt.

Bundestrainer J. Blöwd auf der Internetseite des Deutschen Fußball-Bundes: „Thomas hat für sich persönlich entschieden, diesen Schritt zu gehen, und er sollte in einer toleranten Gesellschaft von allen respektiert werden.

Der frühere Bundesaußenminister G. Westerwelle: „Dieser Mut verdient größten Respekt. Der Schritt in die breite Öffentlichkeit liest sich viel leichter, als er tatsächlich ist. Jetzt wollen wir die schnucklige Unterwäsche aber auch sehen.

Der ehemalige Fußball-Profi H. Sackei via Facebook: „Danke für deinen Mut, als erster in die Öffentlichkeit zu gehen. Ich hoffe, dass es vielen rosa Schlüpfer-Trägern den Mut gibt, sich ebenfalls zu outen.

Der deutsche Fetischverband auf seiner Homepage: „Das ist ein großartiger und sehr ermutigender Schritt. Seine offenen Worte sind ein Volltreffer: Für uns das Tor des Monats!

Liga-Chef R. Saustall: „Die Entscheidung von Thomas Spritzlsperger, sich als erster prominenter Fußballer öffentlich zu seinem Fetisch zu bekennen, ist auch nach seiner aktiven Karriere ein großer und mutiger Schritt und im Kampf gegen Fetiphobie sicherlich wegweisend.

Der frühere DFB-Präsident T. Schwanziger: „Endlich hat ein Fußballer den Mut, seine rosige Schlüpfrigkeit öffentlich zu machen. Nun warten wir noch auf die Erklärung, ob sich Thomas die Schambehaarung brutal ausreißt oder mit gepflegter Intimrasur begnügt.

Grünen-Bundestagsfraktionschefin K. Gonorrhö-Eckardt via Twitter: „Endlich!“ und „Danke

Der Grünen-Politiker V. Becken via Twitter: „Nr.1 Hitz the Hammer mutig!

Die Fechterin I. Dummblitzer, die selbst in einer offenen und öffentlichen Beziehung mit einem Massagestab lebt: „Ich find’s Hammer von ihm. Meinen allergrößten Respekt!

FC Bayern-Mediendirektor M. Hörfick am Rande des Trainingslagers in Doha: „Die Gesellschaft nimmt für sich in Anspruch, dass so etwas Normalität ist, und so sollten wir auch damit umgehen.

Sportvorstand F. Boybitch vom VfB Stuttgart: „In der heutigen Zeit sollte es eigentlich zur Normalität werden, mit rosa Plüschunterwäsche herumzulaufen, aber ich weiß, dass es jetzt vor allem in der Fußball-Community heiße Diskussionen darüber geben wird.

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8 Antworten

  1. Hat der Kommentator heute auf einem Titelblatt gelesen. „Ich liebe Männer“. Sei schwul, sei Fußballer. Man kommt sich beim Duschen auch immer so nahe und wenn die Seife dann herunterfällt. … Ob sich der Comingouter dennoch heterosexuell vermehrt, mit einer Fußballbraut, bleibt abzuwarten.

  2. Im Radio des Staatsfunkes darf man heute minütlich hören, wie toll das ja ist. Wen interessiert das eigentlich!?

    Und in bester Drittes-Reich und DDR-Propaganda-Tradition werden Leite die sich kritisch äußern als – O-Ton – Idioten bezeichnet und ihre Kommentare als idiotisch und schwachsinnig bezeichnet. Nur zum Zahlen der Gebühren sind die Idioten nicht zu blöde, oder!?

    • Ob der schwul ist, Strapse mag oder bei seinen Sexpartnern in der Nase popelt, ist nur für einen aufgeblasenen Medienpopanz von Belang, der die Genderideologie der Herrschenden propagieren will. Keinen interessiert es, was dieser Balltreter im Bett treibt, außer diese sexistischen Ideologen.

      Bei den oben aufgezählten Jubelpersern hingegen kann man von Bekenntniszwang ausgehen – die hätten vor 70 Jahren noch genauso gejubelt, wenn irgend ein bekannter „Volksverräter“ vor dem Volksgerichtshof zum Strang verurteilt worden wäre.

      Übrigens war das Stilmittel, die Meinungen vieler Bürger zu zitieren, die zu 100 % mit den Handlungen der Staatsführung übereinstimmten, in der DDR-Propaganda weit verbreitet. Dennoch war der Koloß tönern und brach beim leisesten Windhauch in sich zusammen.

  3. Wann wird „schwul“ endlich zur Pflicht? Dann hätte „hetero“ eine echte Chance zum überleben.

  4. Ein durchschnittlicher Ex-Fußballprofi, der nach Beendigung seiner Karriere in der medialen Versenkung verschwunden wäre, schiebt sich mit einer unaufgeforderten, unerwünschten, unmaßgeblichen gratismutigen Selbstentblößung noch einmal selbst ins Licht der Öffentlichkeit – wie aufregend *gähn*. Die post-Kicker Karriere als Schwulenlobbyist im Sport-Erziehungsfernsehen ist damit schonmal gesichert

    Im Gegensatz dazu hat jeder, der sich mit der allgewaltigen Homosexisten-Lobby und ihren willfährigen Hilfspöblern anlegt, meinen vollen Respekt. Selbst erlebt in einem Sportforum, das ich parallel lese: Sobald auch nur leicht kritische Anmerkungen zum Hammer-Outing kommen, hat man schon die Rosa Khmer am Hacken. Wie wenig es den Zwangstoleranznazis um echte Toleranz, Meinungsfreiheit (ungleich Meinungsgleichheit!), Rechtsstaatlichkeit und solches Paradies-verhinderndes Geschwurbel geht, zeigt der Umgang der professionellen Scheißestürmer in Netz und Medien mit einer gewissen Online-Petition eines gewissen schwäbischen Lehrers sehr eindrucksvoll.

  5. Bisher sah ich in diesen Fußballern nur ein Anzeichen dass im menschlichen Genom doch ein erklecklicher Anteil an Neandertaler Genen am Wirken sein müsse…

  6. >unaufgeforderten, unerwünschten, unmaßgeblichen gratismutigen

    Wie praktisch, da brauche ich das nicht zu schreiben.

    Ich habe gelernt, Schwulsein sei das normalste von der Welt. Bei dem Zirkus um den mir bislang unbekannten Exfußballer könnte man meinen, Schwulsein wäre irgendwie völlig unnormal.

    • „Schwulsein sei das normalste von der Welt“

      So normal wie Nekrophilie oder Sodomie oder Pädophilie (wobei wir unter Pädophilie die „Vorliebe für Geschlechtsunreife“ verstehen) oder all die anderen fruchtlosen Abarten zur Triebbefriedigung. Im Prinzip ist jede Extravaganz und jede Behinderung und jede Verrücktheit auch wiederum „normal“, denn ohne diese würde man das richtige Maß nicht mehr verorten können.

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