Deutsche Diebe

Taschendieb-Rassismus

Schon wieder struktureller Rassismus in der Bundeshauptstadt: Im Berliner U-Bahn-TV zeigte die Polizei den Film „Vorsicht Diebe – so schützen Sie Ihr Weihnachtsgeld!“, in welchem vor Taschendieben gewarnt wird. Gezeigt werden „Originalaufnahmen echter Taschendiebstähle, die von Überwachungskameras gefilmt wurden“. Die Täter sind „eine Asiatin …., ein Schwarzer“ und „eine dunkelhäutige Frau mit einem Handlanger“.

Über diese Diskriminierung der Taşendiebe beschwerte sich nicht nur Hakan Taş, „innenpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus“, sondern auch „Canan Bayram, Sprecherin für Integration, Migration und Flüchtlinge der Berliner Grünenfraktion“ sowie „Aziz Bozkurt, Berliner Landesvorsitzender der AG Migration und Vielfalt in der SPD“.

Der Berliner Staatssekretär Bernd Krömer (CDU) kündigte daraufhin an, daß der Film mit den originalen „Überwachungsbildern von dunkelhäutigen Taschendieben“ nicht mehr gezeigt werde. „Stattdessen wird ein neuer Film produziert. Darin werden die Täter von Polizisten gespielt, die keinen Migrationshintergrund haben – und außerdem die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen.

Damit werde den potentiellen Opfern vermittelt, vor welchem Typus Mensch man sich vorzusehen habe, wenn man Kleinkriminellen aus dem Weg gehen möchte. Aus diesem Grund sollen die schauspielernden Polizisten während der Dreharbeiten auch ihre Polizeiuniformen anbehalten.

3 Antworten

  1. An welcher Stelle Eulenfurz hier strukturellen Rassismus ausgemacht hat, die Begründung wird er sicher noch nachreichen. Bis dahin schließen wir uns sicherheitshalber dem festen Klassenstandpunkt von TAZ, Linke, SPD und Grünin an, die das luschige Verhalten der Polizei vollkommen zu Recht kritisiert haben und verweisen noch einmal auf deren Dienstverweigerung. Als es die Chance gab, alle deutschen Langfinger auf einmal zu verhaften, während ihrer jährlichen Betriebsversammlung, haben die Polizisten, die keine deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, einfach weggeschaut.

    • Es ist natürlich struktureller Rassismus, wenn die Mehrheitsgesellschaft die Taschendiebe pauschal als dunkelhäutig verunglimpft. Dabei ist das doch nur ein Konstrukt: es gibt gar keine Taschendiebe.

  2. Da beißt sich die Katze aber wieder in den eigenen Schwanz, denn die 1934’er NS-„deutsche Staatsangehörigkeit“ besitzen nur unmittelbare Reichsangehörige und die sind per Definition Ausländer oder ehemalige Deutsche mit Wohnsitz in einem Schutzgebiet.
    )))

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