Wohlstandsgefälle

Zigeunerjunge

Die Hörfunk-Propagandistin Annette Riedel ist der Ursache der „Armutsmigration“ auf den Grund gegangen und hat festgestellt, daß ein „Wohlstandsgefälle“ dafür verantwortlich wäre. Das mag erstaunen, hätte man so etwas doch nie für möglich gehalten, sondern immer fest daran geglaubt, daß die Millionen Fremden kommen, um uns zu bereichern, nicht sich.

Wir reden hier von im Großen und Ganzen lächerlich wenig Armutsmigration innerhalb der EU“, meint die Armutskorrespondentin aus Brüssel. Dem durch die Einwanderung für Städte und Kommunen entstehenden finanziellen Problem könne man „nicht durch Ausweisung und nicht durch Wiedereinreisesperren“ Herr werden, sondern nur damit, daß „sich die Lebensbedingungen für alle in den betroffenen Ländern verbessern“.

Das ist eine geniale Schlußfolgerung, und Frau Riedel wird nun gewiß nach Rumänien und Bulgarien reisen, um den Zigeunern zu erklären, daß man durch Innovation, Fleiß und Ausdauer einen Wohlstand wie in Nordeuropa erreichen könne, ja sogar bessere Voraussetzungen habe, als das nach 1945 völlig ausgebombte und um Millionen tatkräftige Menschen beraubte und durch jahrzehntelangen NS-Terror gelähmte Deutschland.

Doch nicht nur sollten sich die Balkanesen und Zigeuner selbst helfen, das Wohlstandsgefälle zu nivellieren, sondern „Brüssel auch, mit Rat und Tat, mit Zuckerbrot und Peitsche“. Alle, die Gleiches wie Frau Riedel wünschen, sollen gemäß eines Brüsseler Verdikts ab Januar 2014 ihren privaten Wohlstand mit den Südosteuropäern gerecht teilen und könnten damit sowohl Städte und Gemeinden entlasten, als auch jene dann von Abgaben befreiten Steuerzahler, die für ihr schwer erarbeitetes Geld sicherlich sinnvollere Verwendung finden.

Bild oben: Niedlicher Roma-Rumäner bittet um Teilhabe.

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5 Antworten

  1. Das wird Frau Riedel ganz gewiß. Diese Leute leben nämlich vor, was sie vom Rest verlangen.

  2. Typischer Fall von Desinformation. Das Bild zeigt ja einen Ureinwohner der BRD (Germane) und eben keinen Migrant mit akademischen Hintergrund.
    „Heute liegt der Anteil von Zuwanderern mit akademischem Abschluss bei über 43 Prozent – er liegt damit weit über dem Niveau der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund (26 %).“
    http://www.migazin.de/2013/12/04/migranten-finanzieren-deutschen-sozialstaat/

    Sehr böse Hetze beim Eulenfurz, großes Bäh

    MfG

    • Whow, die Milchmädchenrechnung ist phänomenal:

      Auf etwa 2.000 Euro beläuft sich durchschnittlich der Nettobeitrag eines Migranten zur fiskalischen Bilanz des Sozialstaates pro Jahr und pro Kopf, laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung von 2013. Die doppelt so hohe Arbeitslosenquote bei Migranten wird also durch die Beiträge von Millionen Erwerbstätigen Migranten mehr als wettgemacht.

      Will uns der Herr Migazist zu verstehen geben, daß ein Migrant netto mehr in die Gemeinschaftskasse einzahlt, als ein Biodeutscher? Das ginge nur, wenn er höhere Gehälter bekommt. Hier haben wir mal nachgerechnet, in etwa doppelt so hohe Gehälter.

      Und natürlich, demografische Probleme behebt man mit Menschenimporten, am besten mit Anatoliern, die in Milchmädchenalgebra promoviert haben. Zum Verfassen von Propagandaparolen reicht das allemal!

      Aber, Herr Haken, daß importierte Arbeitssklaven sowohl für billigfleischgeiles Kapital, als auch für ideologisch motivierte Proletarisierer einen monetären Mehrwert haben, bestreitet doch niemand. Geht zu euren Ausbeutern, wenn ihr ein warmes „Danke“ haben wollt! Die werden euch was husten! Für die seid ihr nämlich genauso austauschbar, wie wir!

    • Herr Bornheimer, wir stellen gerade mit Entsetzen fest, daß Sie das Stadtwappen der 2008 vom hessischen Innenminister verbotenen Stadt Bornheim verwenden. Bitte kleben Sie ein Pflaster über Ihren Gravatar!

  3. Am 4.12. schrieb der Demir, dass über 90 Prozent der Rumänen und Bulgaren erwerbstätig oder nicht auf das deutsche Sozialsystem angewiesen sind. Einen Tag vorher berichtete die Bundesagentur für Arbeit, dass 38.801 Rumänen und Bulgaren Hartz IV empfangen, während >160.000 Bulgaren und Rumänen einen Job in Deutschland< haben.
    http://www.t-online.de/wirtschaft/jobs/id_66826972/zahl-der-bulgaren-und-rumaenen-mit-hartz-iv-steigt-stark-an.html
    Und jetzt mal bitte Prozentrechnung!

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