Kategorisierungen

eulenfurz links

Immer wieder gibt es die seltsamsten Mißverständnisse. Da werden hin und wieder Beiträge in Internetportalen gespiegelt, die als „rechtsextrem“ gelten. Nun ist uns das Schubladendenken zwar fremd, aber ganze Ämter und NGO’s beziehen ihre Daseinsberechtigung aus Klassifizierungen und Kategorisierungen und Stigmatisierungen und Denunziationen, mit denen sie Bücher und Jahresberichte füllen und sich dafür vom Steuerzahler aushalten lassen.

Muß man es als beruhigendes Zeichen wahrnehmen, wenn ein Großteil der Kommentatoren besagter Internetportale die eulenfurzigen Ergüsse verreißt? Oder hat man das dortige Publikum nur nicht richtig mitgenommen auf der Reise durch das große Kabarett, das auf der Bühne des menschengemachten Zeitgeistes gespielt wird? Oder muß man sich einer politischen Hygiene befleißigen, sich von Vereinnahmungen distanzieren, die vermeintliche Kontamination abschütteln und einen vorauseilenden Katzbuckel vor der totalitären Ideologie machen, die sich wie Mehltau über das Land gelegt hat?

Nun sind wir, die der aufmerksame Leser irgendwo bei konservativ-libertär schubladisieren könnte, wenn er denn wollte, jedoch selbst völlig verwirrt, nachdem wir zufällig einen Artikel im sozialistischen Monatsmagazin „Die Rote Fahne“ lasen, dem wir vorbehaltlos zustimmen können. Aus antiimperialistischem und antikolonialistischem Impetus, der bei dieser Problematik auch angebracht ist, wird in der von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gegründeten Zeitung der Mißbrauch „afrikanischer Vagabunden für die New World Order“ aufgegriffen. Der gleiche Imperialismus, welcher die Lebensräume von Afrikanern zerrüttete, macht jetzt Propaganda für die Aufnahme von billigen Arbeits- und Pflegesklaven für fettgefressene und überalterte Europäer.

Diese politisch-strategischen Ziele des Imperialismus bedürfen der medialen Vermittlung. Für die Mitwirkung am eigenen Ethnozid sollen die Völker Europas emotional konditioniert werden. Schaut her, so lautet die infame Parole, diese Menschen, darunter schwangere Frauen und Kinder, sind ertrunken, weil ihr nicht geholfen habt. Und die auf derlei Desinformation gutgläubig hereinfallen, haben nicht begriffen, dass wir mitten im Krieg stehen, in jenem Krieg, der in die Geschichtsbücher als der imperiale Krieg eingehen wird.

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Sind wir links? Ist „Die Rote Fahne“ rechts? Lassen sich Vernunft und Unvernunft überhaupt in Links und Rechts unterteilen oder verlaufen die Bruchlinien quer durch alle Lager und Konfessionen?

8 Antworten

  1. Wiso du nichtwollen extrem
    Inextremo doch auch gut. Und recht extrem noch besser, weil recht gut, was du haben gegen recht? Nicht vergessen du leben in recht staat.
    Und was du haben mit möbel, ich auch habe möbel, und meine möbel haben alle schubladen, schubladen gute sache, nützlich. Ich nicht verstehen schubladen fremd, wenn du haben was gegen fremd schubladen, mehmen deutsch schubladen, warum nicht machen.

  2. querfront heisst das, gab es schon zu weimars‘ zeiten und auch bei den 68’ern dann gab es solche die auf ihrem langen marsch nach links/rechts irgendwo dann mal auch rechts/links landeten.
    dort wo nationale und eben anti-imperiale (heute auch gerne gegner des globalismus genannt) common ground haben.
    nebenbei bemerkt haelt sich elsaesser immer noch fuer einen linken, wohl weil er den internationalistischen anspruch und den wunsch der kosmopolitischen linken eliten den „neuen menschen“ zu erschaffen nie innerlich akzeptiert hat.
    und das haben so manche nicht. ich fand es daher auch kein bisschen verwunderlich wie viele bei den buntestagsqualen von der „die linke“ zu der AfD ohne zu zucken wechseln konnten.

  3. Diesen Artikel auf der „Roten Fahne“ zu lesen hat mich wahrlich überrascht! Das ist doch vollkommen deckungsgleich mit den Forderungen und Positionen nationaler Gruppen. Wie kommt es, daß diese Gruppierungen, die gleichartig argumentieren und denselben Hauptfeind – die völkerzerstörende Weltplutokratie – besitzen, einander als Feinde gegenüberstehen? Wirklich erstaunlich; solche Vernunft und solch scharfe Kritik and der kulturmarxistischen Völkervernichtung hätte ich von den Linken niemals erwartet.

    • Wahrscheinlich wird „Die Rote Fahne“ in den Stigmatisierungslisten demnächst nach „Rechtsextremismus“ verschoben, während sich für die Liste „Linksextremismus“ niemand mehr findet, da Antifa & Co. im Establishment angekommen sind bzw. das Establishment bei der Antifa.

      Aber für die Lücke wird sich schon noch etwas finden. Der von einer Ideologie zu definierende „Extremismus“ stellt seine eigene subjektive Wahrnehmung in die Mitte, und diese „Mitte“ braucht immer auch zwei Feindbilder (auch wenn für die aufzuhetzende Masse der Einfachheit halber nur ein Hauptfeind propagiert wird)..

  4. Ich finde es schon auffällig, daß es von der linken Seite Meinungen und Standpunkte gibt, die im linken Mainstream praktisch nicht auftauchen. Das unterstreicht doch nur, daß in Wirklichkeit ein kommerzielles, imperiales System herrscht, daß sich mit einer linken Kostümierung behängt, die die Grundlage des Gutmenschentums bildet, andererseits aber Menschen mit wirklichen Visionen und Herzblut, ihre Ansichten mögen so links sein wie sie wollen, als ebenso Nonkonform gleichfalls nicht nur abgewiesen werden, sondern offiziell praktisch nicht existieren

  5. Wahrhaftig, es ist manchmal sehr schwer, lechts von rinks zu unterscheiden. Da spricht doch jemand zum Beispiel folgendes:

    Diese Wirtschaft tötet. Es ist unglaublich, dass es kein Aufsehen erregt, wenn ein alter Mann, der gezwungen ist, auf der Straße zu leben, erfriert, während eine Baisse um zwei Punkte in der Börse Schlagzeilen macht. Das ist Ausschließung. Es ist nicht mehr zu tolerieren, dass Nahrungsmittel weggeworfen werden, während es Menschen gibt, die Hunger leiden. Das ist soziale Ungleichheit. Heute spielt sich alles nach den Kriterien der Konkurrenzfähigkeit und nach dem Gesetz des Stärkeren ab, wo der Mächtigere den Schwächeren zunichte macht. Als Folge dieser Situation sehen sich große Massen der Bevölkerung ausgeschlossen und an den Rand gedrängt: ohne Arbeit, ohne Aussichten, ohne Ausweg.

    Das sind alles Aussagen, die ich sofort unterschreiben würde, die auch ich hin und wieder ausspreche, wenn mir wieder einmal die Hutschnur steigt. Ich werde stets als pöhser Rechter abgestempelt.
    Der Mann, dem obiges Zitat entstammte, wird wegen ebendieser Worte als Kommunist bezeichnet.

    Sowas nenne ich Realsatire vom Feinsten.

  6. Nicht nur im Hinblick auf den Massenimport ausländischer Unterschichten sind Richts und Lenks kaum zu unterscheiden.

    Wir hatten ja auch hier schon mal darüber gesprochen, dass beim NSU-Fake ähnlich aussieht.
    Dass die Rechtsextremen sich ungern diese Verbrechen anhängen lassen, liegt in der Natur der Sache. Aber für mich war es doch überraschend, dass auch die Kommunisten diese Fälschung rundheraus ablehnen

    https://eulenfurz.wordpress.com/2013/09/15/nsu-greifzu/

  7. Der Artikel beweist lediglich, wie weit die Unterwanderung aller gesellschaftlichen Strukturen durch gefährliche Rechtsradikale bereits fortgeschritten ist! Es ist höchste Zeit, unsere Freiheit mittels Notstandsgesetzen zu verteidigen, sonst erwachen wir plötzlich mitten im Hitlerfaschismus.

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