Versammlungsfreiheit

NSU Joker

Hunderte Anhänger der aus Italien stammenden Musikgruppe Frei.Wild hatten sich schon auf ein Konzert und „eine Autogrammstunde als Promo zur neuen Platte“ im Jenaer Media-Markt gefreut, doch wurde das Festival nach linksextremistischen Gegenaktivitäten wieder abgeblasen.

Gegen den Auftritt der Musikgruppe, welche verbotene „Begriffe wie ,Heimat‘ und ,Patriotismus‘“ verwende und damit „massentauglichen, latent völkischen Nationalismus“ verbreite, wendeten sich anonyme E-Mail-Schreiber, welche die Mitarbeiter des Marktes als Nazis beschimpften, sowie ein in kabbalistischer Verschwörungstheorie geschulter Antifaschist, der laut Markt-Bereichsleiter „unsere Kolleginnen an der Information mit Nazischweine und Verbrecher titulierte und unser 33-Monate-Finanzierungsangebot als versteckte Anspielung auf 1933 bezeichnete“.

Als sich dann noch Gegendemonstranten ankündigten und Froschistenführer Dirk Adams auf Sonnenblumenbriefpapier ein widerwärtiges Denunziationsschreiben aufsetzte, um mittels NSU-Keule mehrfach auf ersatzlose Absage des Konzertes zu drängen, wurde es tatsächlich ersatzlos abgesagt. Bereichsleiter Blasche machte seinem Ärger Luft: „Ausgerechnet die Grünen, die sonst vorgeben, die Toleranz mit Löffeln gegessen zu haben, legen ein Gebaren wie früher die DDR-Funktionäre an den Tag“.

Der Froschistenführer fühlt sich nun diffamiert. Nach dem monatelangen Frei.Wild-Bashing in den Gleichstrommedien hätte der Media-Markt doch „mit ablehnenden Reaktionen rechnen müssen“. Ebenso sei es für ihn unverständlich, wie eine linksextremistische Demonstration als Drohung verstanden werden könne. „Die Versammlungsfreiheit ist ein Grundrecht und stellt keine Drohung dar“.

Diese Botschaft zu hören, ist das eine, sie zu glauben, das andere. Die Ex-Tagesschausprecherin Eva Hermann jedenfalls, welche auf einer „Konferenz zur Zukunft der Familie“ im Globana Trade Center in Schkeukitz sprechen wollte, „sagte ihre Teilnahme kurzfristig ab, weil es Drohungen gegen sie und ihre Familie gegeben habe.“ Vor der Halle mußte die Polizei „Gegendemonstranten zurückdrängen“, welche dann aber unter staatlicher Aufsicht gegen die Blechfassade der Tagungshalle trommeln durften. Eine russische Referentin „erzählte, sie sei von Demonstranten bei ihrer Ankunft im Airport Messe-Zentrum getreten worden“ und konstatierte: „Diese Leute sind intolerant, aggressiv und gut organisiert„. Ach was, Frau Misulina, das verstehen Sie falsch, diese Nazi-Nachgeburten nehmen nur ihre Grundrechte wahr!

Überhaupt bekommen die russischen Rednerinnen in einem SPON-Bericht über die vom „Rechtspopulisten Jürgen Elsässer“ (!) organisierte und mit Sarrazins „kruden Thesen“ gespickte Veranstaltung ihr Fett weg. Die eine sei „eine missmutig dreinblickende kleine Frau mit hochgesteckten Haaren“, die andere habe eine „platinblonde Helmfrisur, mimikloses Gesicht“. Zickenjournalismus vom Feinsten. Glück hat der SPON-Leser, daß sich die möglicherweise an Minderwertigkeitskomplexen leidende Spieglein-Journalistin Annette Langer nicht auch noch über ihr eigenes Quietschentengesicht ausläßt.

Demokratoren und Tolerantisten dürften sich angesichts der Absagen von Veranstaltungen und Referenten in ihrem Tugendterror, den sie gegen abweichende Meinungen ausüben, bestärkt fühlen. Ein bezeichnendes Bild geben auch jene Bürgerlichen ab, welche diesem Terror ohne geringste Gegenwehr weichen und damit das Feld für ein zukünftig noch dreisteres Auftreten der totalitären Froschisten bestellen.

Für sie verfaßte die Gruppe Frei.Wild ihr Lied „Land der Vollidioten“, das die Adressaten noch immer auf die Palme bringt:

7 Antworten

  1. Spiegel-Online-Skribentin Annette Langer, die sich über das Äußere derer mokiert, über die sie berichterstattet, erhielt 2009 allen Ernstes einen Medienethik-Award. Das hat zwar nichts zu sagen, werden solche Fließband-Orden im Medienbereich doch massenhaft gegensetig zugeschustert, ist aber dennoch bezeichnend.

  2. froschismus ist keine meinung, sondern ein verbrechen!

  3. Es wurden noch viel mehr Teilnehmer auf dem Weg zum Konferenzgebäude körperlich attackiert. Die Polizei reagierte halbherzig. Auf das Wohnhaus des Referenten Sarrazin wurde in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag ein Farbanschlag verübt.

    Das ist nicht nur sexistische Kackscheiße, welche diese perversen analophil-linksgrünen Psychopathen verbreiten, sondern Terror und Gewalt!

  4. Es besteht Hoffnung! Je mehr es dem Teufel und seinen Dämonen an den Kragen geht, desto lauter beginnen die Besessenen zu schreien, gegen Wände zu trommeln und um sich zu treten (Pater Pio). Erst wenn die Grabesruhe des EU-weit geplanten GULAG eintritt, haben diese dämonischen „Demokratoren und Tolerantisten“ erneut über Vernunft und Menschlichkeit gesiegt, wovor uns Gott bewahre.

  5. Frei-Wilde verraten ihre unbotmäßige Gesinnung schon durch die Textzeile „wir sind keine Nazis“. Damit bestreiten sie die Kompetenz der freien westlichen Wertegemeinschaft, deren gute Werke im Video in Hintergrundeinblendungen zu Tage treten, selbst zu entscheiden, wer Nazi ist und wer nicht und somit ein wesentliches Freiheitsrecht!

    • Wer Nazi ist, entscheidet das Ministerium für Wahrheit. Dieses legt auch fest, wer bei der Beschwörung, er sei kein Nazi, nur Mimikry betreibt und deshalb erst Recht stigmatisiert werden muß.

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