Deutsch-Türken

BRD-Türken

Gastarbeiter, Asylbewerber etc. bzw. deren Anverwandtschaften und Nachkommen sollen mit dem BRD-Paß einfacher die doppelte Staatsbürgerschaft erhalten. Damit werden sie gegenüber den Autochthonen, die nur einen Paß besitzen, bevorzugt, der Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes wird weiter außer Kraft gesetzt. Doppelpaß bringt den Besitzern doppelt Spaß: Man kann in zwei Ländern wählen und dort seine Interessen durchsetzen.

So zum Beispiel die als „Deutsch-Türken“ titulierten Türken in der BRD: Während sie in der Türkei zu zwei Dritteln Rechts wählen, wählen sie in der BRD zu über 90 Prozent Links. Deshalb ist es auch kein Wunder, wenn linke BRD-Parteien mit dem als „demographischen Umbruch“ verklärten Bevölkerungstausch gut leben können, weil er ihnen vorläufig Machtzuwachs verspricht, auch wenn ein rechtskonservativer Menschenschlag importiert wird. Das ist natürlich ein Geschäft auf Gegenseitigkeit: Die vorrangig religiös-konservativen Neo-Bundesrepublikaner stimmen solang für rotgrünlinks, solang diese Migranteninteressen – zwangsläufig gegen die autochthone Bevölkerung – vertreten.

Von Integration wollen die Multikulti-Ideologen nicht mehr sprechen, das neue Zauberwort heißt „Teilhabe“. Allerdings beeinflußt diese Teilhabe bereits heute schon die Willensentscheidung der Autochthonen. Vermutet werden kann, daß bei der Bundestagswahl 2013 ohne die Millionen Wähler mit Migrationshintergund sowohl FDP, als auch AfD in den Bundestag eingezogen wären. Dank migrantischer „Partizipation“ sind seit 2013 also etwa 10 Prozent vorrangig deutsche Wähler im BRD-Parlament nicht vertreten, genauer: Sie sind rausgehalten worden.

Türken bei BTW 2013

Bild oben: Im äußeren Ring ist das letzte Bundestagswahlergebnis abgebildet, im inneren Ring die Wahlentscheidung der wahlberechtigten BRD-Türken. (Die wenigstens ansatzweise bürgerlich-libertäre FDP wurde der Einfachheit halber den Rechten zugeschlagen.) Während insgesamt knapp über die Hälfte bürgerlich-rechts wählte, wählten die BRD-Türken zu 90 Prozent links.

In der Türkei wählen dieselben Türken allerdings ganz anders:

Türken BTW 2013 und Türkei

Bild oben: Im äußeren Ring ist abgebildet, wie die BRD-Türken in der Türkei wählen. Zu 58 Prozent würden sie die AKP wählen, deren Wahlspruch Herşey Türkiye için („Alles für die Türkei“) lautet und die sich im Europaparlament der konservativen AECR anschloss, in welche auch die AfD will. 7 Prozent der Stimmen, deren Parteipräferenz nicht genannt wird, haben wir gleichermaßen auf konservativ und sonst-links aufgeteilt. Im inneren Ring noch einmal die Wahlentscheidung der wahlberechtigten BRD-Türken für die Bundestagswahl: Die Gleichen, die in der BRD zu 90 % links wählen, wählen in der Türkei zu zwei Dritteln rechts.

Warum Wahlentscheidungen entlang ethnischer Bruchlinien verlaufen, läßt sich u. a. aus den Ergebnissen der repräsentativen Umfrage „Deutsch-Türkische Lebens- und Wertewelten 2012“ ableiten, welche ein Stimmungsbild der BRD-Türken vermittelt. Nur einige Ergebnisse überschlägig zusammengefaßt:

Bei der „empfundenen Heimat“ votierten im Jahr 2009 noch 21 Prozent der BRD-Türken für „eher Deutschland“, 2010 noch 18 Prozent und 2012 nur noch 15 Prozent. Sobald Türken den BRD-Paß besitzen, steigt der Anteil, der „eher Deutschland“ als Heimat empfindet, auf sage und schreibe 22 Prozent. Bei erleichterter Einbürgerung wird er wieder sinken. Bei solch einem Anteil an Identifikation ist es kein Wunder, daß das Stimmrecht nicht verantwortungsvoll für das Gastland eingesetzt, sondern mit dem Ziel der Umverteilung zum eigenen Nutzen verwendet wird.

Auf die Frage nach den Quellen, aus denen „regelmäßige finanzielle Einkünfte“ generiert werden (Mehrfachnennungen möglich), ist die Antwort zunächst Erwerbseinkommen (57), dann kommen bereits Kindergeld (40) und andere Transferleistungen (staatlich: 46, privat: 8) und zuletzt Einkünfte aus Privatvermögen (3). Das Verhältnis der Einkünfte aus Erwerb, Vermögen und privatem Unterhalt zu staatlichen Transferleistungen ist also 1 zu 1,26. Als „Summe an Personen, die Sozialtransferleistungen erhalten“ werden dennoch nur 17 Prozent angegeben (gemeint sind wahrscheinlich jene, die ausschließlich davon leben).

55 Prozent der befragten „Deutschtürken“ sind der Meinung, daß „in Deutschland noch mehr Moscheen gebaut werden müssen“. 46 Prozent wünschen sich, „dass in Deutschland irgendwann mehr Muslime als Christen wohnen“ (im Jahr 2010 waren es noch 33 Prozent). Ebenso viele (46 %) würden „sofort in die Türkei gehen“, wenn sie „in Deutschland im Falle der Arbeitslosigkeit keine Sozialleistungen bekommen“ würden (2010: 31 %).

25 Prozent von ihnen bezeichnen Atheisten, 18 Prozent Juden und 8 Prozent Christen als „minderwertige Menschen“. Mehr als 70 Prozent der Türken in Deutschland haben noch keine Diskriminierungserfahrung gemacht. Allerdings behaupten 16 Prozent, teilweise häufig „körperlichen Angriffen“ wegen ihrer türkischen Abstammung ausgesetzt (gewesen) zu sein. (Entweder sind das steinalte Erfahrungen mit fremdenfeindlicher Bomberjacken-Gewalt oder die BRD-Medien verschweigen Hunderte täglich stattfindender rassistischer Gewalttaten gegen BRD-Türken oder viele paranoisierte Türken leiden an den von den Massenmedien herbeihalluzinierten ausländerfeindlichen Gewaltphantomen.)

Die Autoren der Studie kommen selbst zu dem Schluß: „Auffallend sind bestimmte Tendenzen zu einer vermehrten Segregation. So sagen inzwischen 62% gegenüber 40% im Jahr 2010, dass sie am liebsten nur mit Türken zusammen sind.

Segregation ist aber nur die freiwillige Form der Apartheid. Die sich verstärkende Forderung nach Teilhabe verdeutlicht das Scheitern der Integration, die Verstärkung von Partikularinteressen erfolgt auf Kosten des Bestandes. Die Dekomposition der Bevölkerung führt zur Entmündigung der Autochthonen, zu einer zwangsläufig autoritär werdenden Ordnungsmacht und letzten Endes zur Auflösung (vermutlich im Chaos). Dann wiederum kann sich die Segregation für alle Beteiligten als vorteilhaft erweisen.

Text als PDF

5 Antworten

  1. Die wissen eben, wer ihre Interessen vertritt. In der BRD die Parteien, die ihnen das Tischlein eindecken, in der Türkei die Partei, die es ihnen ermöglicht, entsprechend ihrer Sitten weiter zu verfahren wie gehabt. Ich kann da keinen Widerspruch erkennen. Und da es den Tischlein – deck – Dich – Eindeckern weder um das Wohl des deutschen, noch des türkischen Volkes geht, sondern nur um auskömmliche Posten, ist es auch kein Wunder, daß die den Doppelpass spielen. Je mehr Leute mit geteilten Loyalitäten, desto besser.

  2. Hervorragende Info – insbesondere für den Bundes-Michel!
    Daher wohl auch als Service der PDF-Böbbel.
    Hab‘ ihn gleich benutzt, da man sich sonst immer die Finger bricht, die Eulenlosung auf A4 zu pressen.
    Hat die PDF-Funktion auch fein hingekriegt, nur leider fehlt die Quellenangabe in der PDF-Datei …

  3. Ja, wir autochthone Deutsche sind nur noch die „Versuchskaninchen“ für diejenigen, die sich mit diesem „Mööönschenexperiment“ Posten und Einkommen sichern. Bis die Masse der Wahlschafe das begreift, ist es zu spät: Polen und die Tschechei werden an die „West-Türkei“ grenzen und sich verwundert die Augen reiben: „Wiiie konnte das kommen?….“

  4. Bis jetzt grenzen nur Nord-Algerien und das antillische Niederland an die Westtürkei. Östlicher Nachbar bleiben bisweilen die mitteldeutschen Länder. Polen und die Tschechei merken von der Westtürkei an ihrer Grenze noch nichts.

    • Das aber ist gelebte Marktwirtschaft: Werden demnächst Asylanten statt Soldaten an den Grenzen postiert (wie in Schneeberg), dann können sie mit den über die Grenze kommenden Dieben und Einbrechern konkurrieren.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: