Lampedusa

Der schwarze Tod

Es ist ein gemeinsames Schicksal: Fettgefressene Europäer stopfen afrikanisches Plantagenobst oder billigen Dosenthunfisch in ihre Wänster und drücken zu Weihnachten Spenden an „Brot für die Welt“ ab, damit „weiße Götter“ hungrigen Negern Medikamente, abgetragene Jeans-Uniformen und Coca Cola verabreichen können.

Die entwurzelten Schwarzafrikaner, dank Fischereiflotten vor ihren Küsten und dank exportorientierter Plantagenwirtschaft ihrer Ernährungsgrundlagen bar, würden alles dafür geben, in das Reich der Sehnsucht zu gelangen. Arbeitslose Fischer schleppen also landlose Bauern über das Mittelmeer nach Europa.

Sollte man die „Boat People“ vor den Küsten zusammenschießen, um ein abschreckendes Fanal zu setzen? Oder sollte man die Einwandernden gerecht auf die Europäer verteilen? Wer also Bananen im Supermarkt kauft, muß auch gleich einen Neger mitnehmen, den er bei sich zu Hause verköstigt. Wer eine Thunfischdose erwirbt, erhält einen Sarg mit einem toten Boat-People kostenlos dazu.

Die an den Mittelmeerküsten Italiens angeschwemmten PoCrikaner erwarten nun Verfahren wegen illegaler Einreise. Ein Umstand, den die italienische Afrika-Lobby schnellstens ändern will. So fordert Italiens Integrationsministerin Cecile Kyenge: „In den nächsten Tagen müssen die Gesetze zur Einwanderung auf den Prüfstand, vor allem die illegale Einwanderung.“ Es könne nicht sein, daß die Armutsflüchtlinge Tausende Dollar pro Nase an ihre Schlepper zahlen, ohne daß die globalisierende Hochfinanz daran mitverdiene.

Der Präsident des EU-Parlamentes und Vizechef der Sozialistischen Internationale, Martin Schulz, forderte die BRD-Regierung zur Aufnahme zusätzlicher Flüchtlinge auf. Die Afrikaner sollten in Zukunft gerechter auf alle EU-Mitgliedstaaten verteilt werden. „Das heißt auch, dass Deutschland zusätzliche Menschen aufnehmen muss“. Der BRD-Staat, welcher irreparabel verschuldet ist, solle die Gäste aus aller Welt mit den offenen Geldbeuteln seiner Steuerknechte empfangen.

In konsequenter Gerechtigkeitsrhetorik bedeutet dies, daß über eine Milliarde Afrikaner in der Europäischen Union verköstigt und gehegt werden müssen, von denen Martin Schulz Zwanzigtausend privat aushalten will, weil er sowieso zuviel Diäten für Dummschwätzerei erhält.

Oswald Lachmeier, Sprecher des Zentralrates der autochthonen Deutschen, ist von dem Ansinnen des EU-Schulzen begeistert: „Wenn Afrika leer ist, bietet es den leistungsfähigen Europäern die Möglichkeit zur Aussiedlung und zur Errichtung von Staatswesen ohne verlotterte Unterschichten, schmarotzende Gutmenschen, alimentierte Kriminelle oder korrupte Verwaltungsapparate. Unter besten klimatischen Bedingungen haben wir dann die Chance, ein Gemeinwesen mit einer Hochkultur aufzubauen, welches das Alte Europa um Längen hinter sich lassen wird.

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8 Antworten

  1. Was den letzten Absatz betrifft,dachte ich im ersten Moment,Satire kann man auch übertreiben.Aber dann fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren:verdammt,der/die/das/ Mensch_inn /Wesen_inn hat ja so was von recht.Wie konnte ich die geniale Strategie unserer „Eliten“ in Politik und Kneipe,äh Wirtschaft nur so verkennen.Ich bin zutiefst beschämt,empört,und auch ein Stück weit traurig über meine Verblendung.

  2. Das Blöde ist, daß die ehemaligen Afrikaner und Neueuropäer dann sofort nach Afrika fliehen würden, um der Arbeit in Europa zu entgehen. Das würde nicht mal 5 Jahre dauern.

    • Ja, das wäre zunächst ein Nachteil, daß die Altschmarotzer und Neueuropäer, nachdem sie alles leergefressen haben, nach Süden schippern und die neuafrikanische Hochkultur ausplündern würden. Dann aber könnten die Leistungsträger endlich wieder zurück in das leergewordene Europa.

  3. […] Quelle und weiterlesen: Eulenfurz […]

  4. das ist wirklich genial von diesem martin schulz, daß man alle nach europa flüchten lassen sollte, welche die horrenden summen für die schleuser aufbringen können. so stellt man sicher, daß die armen neger in afrika bleiben und nur die gutbetuchten nach europa kommen.

  5. Martin Schulz, EU-Parlamentspräsident, ist gelernter Buchhändler und lenkt die Geschicke eines ganzen Kontinentes. Es ist unglaublich!

  6. Die armen Länder

    sie haben Gold und Edelsteine,
    vier Ernten oder fünf,
    Bodenschätze, Öl und Wald,
    Riesenfrüchte an den Bäumen,
    Riesenfische in den Flüssen
    und keine Not zum Heizen
    sieben Monate im Jahr

    und nichts zu essen.

    (mit frdl. Genehmigung von Gilbert von Luck)

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