Verhungern!

Pussy Riot Gulag

Die Anmerkung hat in dem Wochenblatt SPIEGEL den Empörer des Tages entdeckt: Der Qualitätsjournalist Georg Diez thematisiert die unhaltbaren Zustände in russischen Gulags: „Drei Meldungen der letzten Tage, die mich beschäftigt haben: Nadeschda Tolokonnikowa von Pussy Riot tritt in den Hungerstreik, weil sie sich weigert, in Putins Gulag zu verrecken …

So ist’s Recht! Bevor man verreckt, sollte man lieber verhungern!

Bild oben: Pussy-Riot-Aktion in Putins Gulag. Die Muschi-Gewaltistinnen wollen demnächst verhungern, was zehnmal besser ist, als bei Erbsensuppe zu verrecken. Zwar bat unser Fotograf die Feminist_in, sich einen schwarzen Balken vor die Brüste zu halten, doch diesen Gefallen tat sie ihm nicht, denn ansonsten, so meinte sie, käme sie nicht auf die Tittelbilder der großen Zeitungen.

 

6 Antworten

  1. Uups, da ist im Link was schiefgelaufen. Außerdem ist es feige, so schnell die richtige Lösung zu veröffentlichen. Guter Appetit ist auch im Gulag überlebenswichtig.

  2. Eigentlich habe ich ja viel Verständnis für gegen den Strom und Lautstärke. Lieber zu heftig draufhauen als zu schwach.

    Aber sorry, was die Krawallvotzen abziehen ist selbst für mein Verständnis dezent übertrieben. Und an Stelle von Putins Dienstleistern gäbe es keine Frage, was im Fall von Hungerstreik zu tun ist: gar nichts.

  3. Das wurde aber höchste Zeit. Die waren so lange nicht in den Medien, dass ich vergessen habe, worum es geht. Wollten die nicht erreichen, dass man ohne Strafe in die Kirche kacken darf oder so?

  4. Der Kommentator las, daß die Krawallpussy so lange arbeiten soll wie ihre Mitgefangenen. Daß das unzumutbar ist, kann man sich wohl denken.

  5. Tja, der Hunger ist auch nicht mehr das, was er mal war. Früher kämpfte man gegen den Hunger in der Welt – heute kämpft man gegen die böse Welt, indem man sich verhungern läßt.

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