Therapie

CDU Kröten schlucken

Das ist Strafvollzug, wie ihn sich jeder Kriminelle wünscht: Da wird einem Mehrfachvergewaltiger Freigang und eine Reittherapie auf einem Ponyhof zugesprochen. Vorgeblich zur Hufpflege der Pferde darf er sich ein Hufpflegemesser kaufen: „Im Messerladen kaufte er statt eines Spezialmessers eines mit scharfer Klinge.“ Dann wird ihm eine junge Mutter als therapeutische Begleitung zugewiesen, die an ihrer Arbeitsstelle eigentlich schon gekündigt hatte, weil sie nicht mehr mit persönlichkeitsgestörten Tätern, sondern mit Opfern arbeiten wollte. Beide fahren allein zum Reithof … Das blutige Ende kann sich jeder an fünf Fingern abzählen.

Während dessen fordert die CDU/CSU nach der Ausstrahlung einer „Tatort“-Serie vor einigen Wochen eine Verschärfung des Jugendstrafrechts. In der Staatsfunksendung „hatten zwei Jugendliche einen Mann in einer U-Bahnstation angegriffen unter anderem mehrfach gegen den Kopf getreten, nachdem dieser zuvor in der Bahn einem Behinderten gegen die beiden zu Hilfe gekommen war. Das Opfer starb in Folge der Attacke. Auf die Frage des Kommissars, warum der Mann habe sterben müssen, antwortete der Haupttäter grinsend: ,Ich weiß es nicht. Einfach so, es gibt keinen Grund.’“ Die virtuellen Kopftottreter tragen die Namen Konstantin Auerbach und Achim Wozniak.

Nach der Krimi-Sendung klagte der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, es dürfe nicht sein, daß Straftäter erst Monate oder Jahre nach der Tat bestraft würden, nur weil kein eigener Raum für solche Verfahren an den Gerichten eingerichtet sei. Man brauche zügigere Verfahren, längere Arrestdauern und schnellere Strafverbüßungen. Das alles wolle die CDU/CSU „direkt nach der Wahl“ umsetzen.

Offensichtlich bezieht ein immer gößerer Anteil von Entscheidungsträgern seine Erkenntnisse aus Krimi-Serien und Science-Fiction-Filmen. Gefährlich wird es jedoch erst, wenn die Machthaber ihre verzerrte Wahrnehmung in Gesetze gießen oder hochdotierte Förderprogramme für den Kampf gegen irgendwelche Schimären aus Steuergeldern alimentieren.

Vor der diesjährigen Bundestrogwahl werden überproportional Plakate der AfD (wie erwartet), aber auch der Piraten abgerissen, zertrümmert, gestohlen. Da scheinen einige Pfründefresser Angst um ihre Plätze am Bundesfuttertrog zu bekommen. Dementsprechend wird seitens der Staatspresse, wie vor jeder größeren Wahl üblich, „auf den letzten Metern der Bundestagswahlkampf zum Krimistilisiert. „Fünf Tage vor der Stimmabgabe liegen Regierung und Opposition mit je 44 Prozent gleichauf.

Hui, wenn das mal das Stimmvieh nicht animiert, sich für Pest oder Cholera zu entscheiden, anstatt für kleinere Alternativen!

4 Antworten

  1. Ein gutes Beispiel zum Thema Täterschutz und Opferverfolgung

  2. Ergänzend bei PPQ:

    … wenn der Staat zur Beute wird und die Befreier der Armen sich selbst versorgen … moralische Leuchttürme, entsprungen einer Funktionärskaste, die sich Posten und Pfründe mit der Selbstverständlichkeit mittelalterlicher Potentaten zuschiebt …

  3. Jaja, immer diese Kartoffeln! Waren es einst die Günterchens und Utes…., sind es heute die Konstantins und Achims die die Sicherheit der Murats, Ötztürks und Alis in unserem friedliebenden Land gefährden, die Aisches und Aybükes vergewaltigen und abgestochen in Tiefgaragen liegenlassen. Hier muss die Uno helfen. Oder die USA!

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