Kalte Sau

Steinbrück kalte Sau

Manchmal irren auch wir uns: Waren wir bis vor Kurzem noch der festen Überzeugung, daß der SPD-Kanzlerkandidat zur Bundestrogwahl Peer Schweinstück hieße, so erfuhren wir erst jetzt, daß SPD-Chef Sigmar Gabriel ihn als „kalte Sautituliert. Nun, er muß es wissen.

Nachtrag 14.09.2013:

Welche Werbestrategie verbirgt sich hinter dem Stinkefinger der „kalten Sau“? Bereits vor 7 Jahren wurde am Beispiel eines Mittelfinger-Werbeplakates der Nobelmarke Bentley „die Macht der nonverbalen Kommunikationanalysiert:

Diese alten, reichen Säcke verhalten sich nach dem Motto “Eure Armut kotzt mich an” oder “Wenn das Volk kein Brot hat, wieso isst es dann keinen Kuchen?”. … Ich bin anders, ich bin ich. Ich bin individuell und es ist mir scheißegal, was andere von mir denken, solange ich von mir selbst überzeugt bin.

Jedenfalls werden hierdurch ganz wichtige Elemente erfolgreicher Werbung verknüpft: Communitydenke, Authentizität (dem Typen nimmt man das ab, dass er Bentleyfahrer ist), Polarisierung (kein Fan ohne Feind), Provokation (Anker zum Nachdenken), Bruch alter eingeschliffener Muster (Reiche benehmen sich gesittet nach außen) sprich Pointen (niemand rechnet mit dem Mittelfinger). Gut gemacht!

Steinbrück Mittelfinger

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4 Antworten

  1. Kalter Hund kenne ich. Lecker.
    Kalte Sau ist mir neu. Muß man in meinem Alter nicht mehr kennen (lernen).

  2. Gibt auch Kalte Ente. Prickelnder als das hier….

  3. Am Ende der Wahl-Orgie bleibt vom P€€r nur ein Kalter Bauer zurück.

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