Grüner Faschismus

Stahlhelm Grüne

Daß die BRD-Partei „Die Grünen“ ihr aktuelles Plakatmotiv vom rechtsextremistischen „Stahlhelm / Bund der Frontsoldaten“ geklaut hat, wurde erst kürzlich von einem investigativ ermittelnden, ehrenamtlichen Antifa-Team aufgedeckt. Das Motto des völkischen Kampfbundes zur Gewinnung neuer Republikfeinde lautete vor 80 Jahren: „UND DU?“. Die Grünen sind die Ersten seit Verbot des Stahlhelms, welche diese rechtsradikale Werbestrategie plagiieren und plakatieren. Mit einem Unterschied: Der abgebildete Stahlhelm-Mann war nicht minderjährig, als er für politische Propaganda mißbraucht wurde.

Auf diese Wiederbelebung faschistoider Massensuggestion angesprochen, versucht die grüne Partei ihr Rechtsextremismusproblem durch Schweigen auszusitzen. Auf ihrer Facebookseite wird jeder gesperrt, der sie bezüglich der Motivation der Motivwahl zur Rede stellen will. Aber wo man Menschen aussperrt, sperrt man am Ende auch welche ein!

Doch offensichtlich ließen sich die Grünen nicht nur vom deutschvölkischen Stahlhelm inspirieren, sondern auch von der im Jahr 1940 erschienenen NS-Dokumentation „Der ewige Jude“. In dem verbotenen Streifen werden Juden mit Ratten verglichen: „Wo Ratten auch auftauchen, tragen sie Vernichtung ins Land, zerstören sie menschliche Güter und Nahrungsmittel. Auf diese Weise verbreiten sie Krankheiten, Pest, Lepra, Typhus, Cholera, Ruhr u.s.w. Sie sind hinterlistig, feige und grausam und treten meist in großen Scharen auf. Sie stellen unter den Tieren das Element der heimtückischen, unterirdischen Zerstörung dar – nicht anders als die Juden unter den Menschen.

Im aktuellen Werbetrailer der Grün*innen „Neues aus dem schwarz-gelben Tierreich“ wurden die Juden kurzerhand durch die BRD-Regierungskoalition und die Ratten durch Schnecken ersetzt, und heraus kam eine Persiflage, welche auch Joseph Goebbels begeistert hätte und mit den Worten endet: „Schon im September können wir die Schneckenplage ganz einfach wieder loswerden“.

Daß die Grünen ein Naziproblem haben, ist nicht neu. Daß sie allerdings so offen neonazistische Stilmittel und faschistische Stereotypen benutzen und mit diesen für sich werben, ist berkenswert. Noch erstaunlicher aber ist, daß weder die mit Millionen Steuer-Euros dotierten Anti-Rechts-Vereine – sonst bei jeder 14 oder 88 auf Turnschuhen oder Unterhemden lauthals Alarm schlagend – dazu auch nur irgendeinen Mucks sagen, noch die mit Millionen Steuer-Euros alimentierten Verfassungsschutzämter, welche in vergleichbaren Fällen Organisationen schon wegen weitaus geringerer Delikte in ihre Berichte aufnehmen.

Grüner Faschismus aber ist ein ernsthaftes militaristisch-postkolonialistisches Problem, das bei Machtübernahme auch zu Krieg als politischem Mittel greift, wie die unter grüner Regierungsbeteiligung initiierten Überfälle auf Serbien und Afghanistan belegen.

3 Antworten

  1. Der Vergleich von bestimmten Gruppen von Menschen, hier deutschen Regierungspolitikern, mit Tieren, die in einem negativen Sinn als schädlich oder eklig gelten (Ratten, Heuschrecken oder Schnecken) erfüllt den Straftatbestand der Volksverhetzung nach §130 und wird in der Regel mit Freiheitsstrafe geahndet. Leider haben wir in Deutschland keinen Rechtsstaat mehr, der die Verantwortlichen für diesen Werbespot in den Knast bringen würde.

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